Zu Gast: Julia Huhnholz von Dr. Vivien Karl (#08)

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir mit Julia Huhnholz, Co-Founderin & Managing Director von Dr. Vivien Karl, über die Herausforderungen und Chancen von Marketing in einem stark tabuisierten Umfeld – von der erfolgreichen, aber zensurgeprägten Einführung des Sextoys Womanizer bis hin zum Aufbau einer Intimgesundheitsmarke, die auf Aufklärung und Vertrauen setzt.

Themen der Folge:

• Launch und Markenaufbau des Womanizer trotz Werbe-Restriktionen bei Google, Meta & Co.

• Der Aufbau von Dr. Vivien Karl als Intimgesundheitsmarke und der Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“.

• Warum educative Content im Tabu-Umfeld entscheidend für Vertrauen, Conversion und Brand Building ist.

• Meta als Hauptkanal: Chancen, Grenzen und Workarounds im Performance-Marketing.

• Kund:innenbindung (Retention) als zentraler Hebel für nachhaltiges Wachstum

Über Julia Huhnholz:

Julia Huhnholz hat VWL studiert und früh gemerkt, dass ihr Herz für Marketing und Branding schlägt. In über 15 Jahren Berufserfahrung in Startups und Agenturen hat sie einige Marken mitgeprägt – unter anderem war sie maßgeblich für das weltweite Branding des Premium-Sextoys „Womanizer“ verantwortlich. Seit 2022 ist Julia Mitgründerin und Geschäftsführerin des frauengeführten Startups DR. VIVIEN KARL. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt hochwertige, natürliche und wissenschaftlich fundierte Intimpflegeprodukte für Frauen – mit dem Anspruch, Intimgesundheit aus der Tabuzone zu holen.

Beyond The Screen ist eine Produktion der TLDR Studios

Transkript anzeigen

00:00:03: Beyond the Screen, der Marketing Podcast von Isam Advertising Technologies.

00:00:20: Herzlich willkommen bei Beyond the Screen.

00:00:22: Heute geht es um Märkte, die millionenschwer sind, aber von Werbeplattformen lange ignoriert wurden.

00:00:26: Mein Gast heute ist eine absolute Expertin darin, genau solche Tabus zu brechen und daraus extrem erfolgreiche Marken zu bauen.

00:00:33: Sie hat einer weltbekannten Marke für weibliche Lust zum Durchbruch verhäufen und widmet sich seit einigen Jahren dem nächsten großen Thema der Intimgesundheit.

00:00:41: Sie ist Co-Founderin und COO von Dr.

00:00:43: Vivian Karl, bekannt aus Die Höhle der Löwen.

00:00:46: Herzlich willkommen, Julia Hunholz.

00:00:48: Hallo Ben, was ein schönes Intro.

00:00:51: Ja,

00:00:52: da geben wir uns Mühe.

00:00:53: Schön, dass du da bist.

00:00:55: Danke dir.

00:00:55: Julia, dein Name ist untrennbar mit dem Erfolg des Womanizer verbunden.

00:01:00: Was war damals die eine cleverste Taktik, um die Zensur-Mauern von Meta und Google zu umgehen, ohne sofort gesperrt zu werden?

00:01:07: Was habt ihr da gemacht?

00:01:09: Das ist natürlich vielleicht für alle, die den Womanizer nicht kennen.

00:01:13: Das können nur Männer sein.

00:01:15: Das ist ein Sex-Toy, ein Clitoral-Stimulator.

00:01:19: Das war so die Erfindung vor über zehn Jahren mittlerweile, von Michael Lemke.

00:01:24: Und dieser Clitoral-Stimulator, fokussiert sich, wie im Namischen drin ist, sich komplett auf die Clitorals.

00:01:31: Bedeutet keine vaginale Stimulation mehr, um hier gleich mal Tachelis zu sprechen.

00:01:35: und wir in Berlin Sanktitten auf dem Tisch.

00:01:37: Genau.

00:01:38: Und dieses Gerät, dieses Sexthäus, war wahnsinnig gut.

00:01:43: Wir hatten so eine über- neutzigprozentige Orgasmus-Garantie.

00:01:45: Das hast du ja normalerweise eigentlich nicht bei Sexthäus und auch nicht bei Männern oder Frauen.

00:01:50: Und das war einmalig.

00:01:52: Die Herausforderung bei dem Teu war, wir hatten es ja ganz am Anfang nur im Retail eigentlich drin, gar nicht online, dass wir ab Tag eins überall gesperrt waren.

00:02:02: Google, Meta und Co.

00:02:04: Du kommst mit Sex-Tails nicht auf die großen Plattformen rauf.

00:02:07: Bedeutet das klassische Dito-Sea-Marketing war für uns eigentlich gar keine Option.

00:02:12: Wir sind ja reingegangen und haben gesagt, okay, es muss eigentlich alles über die Marke laufen, über PR und Influencerinnen.

00:02:19: Und dann haben wir dem ganzen relativ schnell einen knackigen Titel gegeben.

00:02:22: Das war damals Orgasm is a Human Right.

00:02:25: Und haben dann die warnwitzigsten PR-Aktion gemacht von, wir haben Frauen masturbieren lassen in Galerien.

00:02:33: Da haben wir den quasi Sex-Torsto-Verfügen gestellt.

00:02:36: Da haben wir gesagt, das ist ein schönes Separé.

00:02:38: Das können die eben masturbieren und danach die Geräte mal nach Hause nehmen.

00:02:42: Wir dachten, es kommt keine Frau.

00:02:45: Die Frauen standen an bis zur Ecke.

00:02:48: Und das zu testen und damit haben wir es tatsächlich auch mal in die New York Times geschafft.

00:02:52: Also das war so eine PR-Close, die so gut funktioniert haben und es macht natürlich Spaß mit diesem Thema zu spielen.

00:02:59: Sex, Empowerment, Masturbieren, das war ja vor so sieben, acht Jahren einfach noch nicht so enttabuisiert, wie es heute ist oder auf dem besten Weg dahin.

00:03:08: Das heißt so PR war eigentlich das Thema und dann Influencerin alles so rund um Sexpositivity.

00:03:16: Ja, Empowerment, das waren unsere Go-to Kanäle, PR Influenz.

00:03:21: Wahnsinn, ja, PR finde ich toll, auch die Art, wie ihr es gespielt habt, klingt erstmal extrem interessant und klasse, dass das funktioniert hat.

00:03:28: Bei den Influencerinnen habt ihr die dann auch PR-seitig versucht aufzutreiben, habt ihr die bezahlt oder gekauft als so Magenpartnerinnen.

00:03:36: Ja, das war gerade am Anfang, weil es ist immer noch ein Sextor, und die Frauen hatten wahnsinnige Berührungsängste.

00:03:42: Das war noch nicht viel mehr Empowerment im Masturbationsbereich, war noch nicht da, wo es heute ist.

00:03:47: Das heißt, es war noch nicht cool und hip.

00:03:50: Da mussten wir ganz schön stark in die Nischen rein und aus der Nische heraus das Enabling.

00:03:57: Und durch diesen Riesen-PR-Aufschwung war es halt auch cool.

00:04:01: Es war eine coole Marke, es machte Spaß, es sah gut aus, es war eine coole Story.

00:04:06: Es ging komplett um Empowerment, um, du nimmst dir deine Lust selbst in die Hand und machst du Bier und lusten, doch Gaspin ist nicht nur was für Männer.

00:04:16: Und das kickte so sehr auch in diese feministische Bubble rein, dass die Leute oder die Frauen waren richtig Bock hatten.

00:04:25: mit uns zusammenzuarbeiten.

00:04:26: Es war natürlich Bezahlkooperation, ganz klar.

00:04:29: Und richtig interessant wurde es dann, als wir große Brand Ambassadors gewonnen haben.

00:04:37: Also wirklich bekannte, bekannte Persönlichkeiten.

00:04:40: Das Produkt, weil es auch so gut war, hatte immer mehr Placements, auch ein Film, war sogar mal bei Sex and the City.

00:04:46: Also

00:04:47: es

00:04:47: war so ein wirklich großer PR-Coup und dann die Influencer dazu.

00:04:51: Wow, und dann habt ihr es nicht nur in Deutschland ausgerollt, sondern international.

00:04:55: Genau,

00:04:55: das war relativ schnell international.

00:04:56: Wir waren von Anfang an eigentlich europäisch aufgestellt und auch in North America, also in Meer, North America und dann auch APEC.

00:05:06: Also es war relativ schnell, waren wir global aufgestellt und haben dann auch Pyrr, Pyrr weitere Marken dazu gekauft.

00:05:13: Okay, und dann habt ihr über neben quasi PR und Influencer noch weitere Kanäle gemacht, auch Fernsehen, oder wie seid ihr da?

00:05:20: Ja, Fernseher haben wir damals noch nicht gemacht.

00:05:22: Da haben wir wirklich ganz klassisch gesagt, wir probieren es, das hier aufzubauen, also diese Markenbekanntheit zu treiben, die Awareness, die Reichfahrt über was digital aufzubauen, aber die Verfügbarkeit doch nischig im Retail zu lassen, zu distribuieren.

00:05:36: Also wir hatten ja schon echt, wir waren jedem Sex-oriented Shop vertreten, den es auf der Welt gab.

00:05:43: Wow.

00:05:44: Ja, hier in Deutschland, wir kennen man da so Orion, glaube ich.

00:05:46: Orion,

00:05:47: genau, ist der größte Distributor.

00:05:49: Dann hast du alles gehabt von wirklich die kleinen, independent Sex-Kinky-Läden zu den ganz größeren, was war es bei Ato Use, als es die noch gab, genau.

00:06:03: Amoreli damals, ne?

00:06:05: Die waren ja auch so mit, wir waren ja das deren Cash-Cow eigentlich, das Best-Performer-Produkt bei denen im Sortiment.

00:06:14: Ja, abgefahren.

00:06:15: Und was hast du daraus jetzt aus dem Womanizer Playbook mitgenommen, was eins zu eins bei der Enttabilisierung der Entime-Gesundheit funktioniert?

00:06:23: und was hat auch nicht funktioniert?

00:06:25: Good question.

00:06:27: Ich bin da ja super in der E-Fragen-Gang, ich dachte mir, wenn man so ein Thema wie weibliche Lust und Augustin, wenn wir das irgendwie enttabuisiert bekommen, dann kann es ja nicht so schwer sein, über ein Team Gesundheit zu sprechen.

00:06:39: Und als ich meine Mitgründerin Baby kennengelernt habe, die ist ja promovierte Pharmazeutin, hat das Produkt entwickelt, hat damals nach einer marktigen Co-Founderin gesucht.

00:06:50: So haben wir uns gefunden und ich war sofort feiern und flammen und dachte, Mensch, das ist gar alles Produkt.

00:06:56: Gale Nische, da wird noch viel zu wenig drüber gesprochen, viel zu wenig drüber aufgeklärt.

00:07:01: Das könnte so das nächste große Ding sein.

00:07:02: Ich hatte Erfahrung mit Interboisierung.

00:07:05: Das ist schon ein paar Jahre gemacht und das ist mega.

00:07:09: Wussten aber auch gleichzeitig, wir können ja nicht so bold ran gehen, ne?

00:07:12: Wummel nahe gesagt, wir waren laut, wir waren feministisch, wir waren teilweise drüber, wir waren ... Also, das war schon doll, ne?

00:07:22: Es war schon in your face.

00:07:23: Ich mein, lass mal Frauen einen Galerienmast probieren, oder?

00:07:28: I don't know, also es war eine von vielen krassen PR-Aktionen.

00:07:32: Das konnten wir bei diesem Thema nicht machen.

00:07:33: Ein Team gesundheit ist ja sehr problembar haftet.

00:07:37: Das heißt, du hast, wir widmen uns Themen rund in Teentrockenheit, Infektion, Geburtsverletzungen, Probleme beim Sex, also wirklich in Team und Krankheitssymptom oder Krankheitsbilder.

00:07:51: Das heißt, da ist in der lauten Kampagne, hey, damit deine Vulva nicht mehr juckt.

00:07:56: Ich probiere das.

00:07:58: Das funktioniert nicht.

00:07:58: Die Frauen sind super sensibel.

00:08:00: Das ist dem wahnsinnig unangenehm.

00:08:02: Und das war so mein erstes großes Learning, das mit Bolenkampagnen, wenn ich weiterkomme, weil das ist überhaupt nicht das, was die Kundinnen kommunikativ hören wollen, wo sie sich angesprochen fühlen oder wo sie Vertrauen schenken können in das Produkt.

00:08:16: Das heißt, da konnte ich so dieses Playbook nicht übernehmen.

00:08:19: Ich wusste, dass man über Nischen ... starten kann.

00:08:23: Das war so ein Business Learning über dieses Sex Positivity, Sex Masturbationsbereich zu starten, zu gucken, okay, wie können wir das übertragen auf unsere Kundinnen und sind ja halt sehr schnell im Menopausenbereich gelandet.

00:08:40: Genau.

00:08:41: Okay, und das ist dann so der erste Ausschnitt der.

00:08:44: des Lebensalters, wo ihr dann kommunikativ geankert habt.

00:08:47: Genau, dadurch, dass das erste Produkt unseren Teamcreme ein Produkt gegen Intimtrockenheit.

00:08:53: war, sprachen vor allem Frauen der Menopause an.

00:08:56: Also jede dritte Frau in Deutschland leidet unter Intimtrockenheit und jede zweite Frau in den Wechseljahren.

00:09:01: Das ist ein bisschen hormonbedingt, wenn das Oestrogenen sinkt, wenn die Schleimhörter einfach trockener.

00:09:06: Das heißt, das kann man nicht reparieren, das kann man nicht heilen, da muss man einfach sich Fliegen oder Produkte verwenden.

00:09:15: Und dadurch war ganz klar so Zielgruppe, so forty-fünfzig plus.

00:09:18: Bis heute sehen wir das in den Daten, dass die Frauen lieber uns einkaufen, eher fünfzig plus sind, so achtzig Prozent.

00:09:24: Ja.

00:09:25: Das ist ja spannend.

00:09:26: Aber erklärt doch mal bitte, Dr.

00:09:27: Vivien Kahl, noch mal als Mark, ist ein echter Mensch.

00:09:30: Genau.

00:09:31: Und eine Doktor-Marke.

00:09:32: Genau.

00:09:33: Wie, also vielleicht erzähl doch mal erst, wie du da gelandet bist.

00:09:36: Also du bist nicht direkt von Urmüneiser, glaube ich,

00:09:39: vorbeigegangen,

00:09:40: sondern du hast noch andere Dinge dazwischen gemacht.

00:09:42: Genau.

00:09:43: Ich war relativ jung, als ich zu Womanizer kam, da war ich ja so in meiner Sturm- und Drangphase, hatte irgendwie schon fünf Jahre im Bereich, Start-ups gearbeitet, hatte da Blut gelegt, war dann in Marketing-Agenturen, war bei Womanizer und hab da so zweieinhalb Jahre mein ganzes Herz gelassen.

00:10:00: Und bin danach, als ich dann eine Männermarke gebaut habe nach Womanizer, eine Männersextormarke.

00:10:07: bin ich mit meinem Mann ja auf Weltreise gegangen, um mich mal zu sortieren, zu gucken, okay, was gibt es denn noch neben Sex?

00:10:14: Also dann noch Spaß, dann bekommen wir noch arbeiten.

00:10:19: Und bin dann quasi von Femntech zu Fintech gekommen, durfte dann die Kommunikationsabteilung für ein österreichisches Fintech leiten.

00:10:29: Bin in der Zeit schwanger geworden, habe meine erste Tochter auf die Welt gebracht und in meine Elternzeit.

00:10:36: dachte ich so, ach, das ist ja eigentlich super entspannt.

00:10:41: Ich gehe dann in meinen extrem gut bezahlten, gut angesehenen Führungsjob zurück und hab dann so, während ich meine Tochter auf dem Arm hielt, die war damals acht Monate alt, durch Instagram scrollt für die meisten Marms, wenn das Baby schläft, was soll man tun?

00:10:56: Und hab dann eine Story von Lea Sophie Kramer gesehen, damals die Gründerin von Amorelli, zusammen mit Vivi.

00:11:03: Und Vivi sagte, hey, ich such ganz dringend den Co-Founderen-Bereich-Marketing.

00:11:09: Ich dachte so, ja, ist irgendwie super spannend und hat ihr geschrieben.

00:11:14: Eine Woche später haben wir uns zum Lunch getroffen und drei Wochen später saßen wir bei der Notarin, haben die Verträge unterschrieben.

00:11:23: Das ging Ruggy zu G, da war mein Tochter dann glaube ich zehn Monate alt und mein Mann hat übernommen.

00:11:28: Ich bin so eine unbezahlte Achtzig Stunden vorneren Rolle geschlüpft, haben dann relativ schnell das Produkt gelounge.

00:11:36: Also haben eine Website dann gebaut, haben die erste Finanzierungsrunde abgeschlossen und haben dann zu zweit durchgestartet mit unserer, wie wir so liebevoll sagen, Mushi-Creme.

00:11:47: Da hatten die Vivi, wie du es gerade gesagt hast, ist ja ein Namensgeberin, Dr.

00:11:52: Vivien Karl.

00:11:54: wie sie damals die Creme noch in der Apotheke selbst angerührt hat, weil sie einfach so unzufrieden war mit dem, was sie vor sich liegen fand und da wahnsinnig viele Kunden hatte, die gute Teampflegeprodukte gesucht hatten.

00:12:08: Sie sich dann irgendwann selbst in die Rezeptur, so nennt man dieses Labor hinter einer Apotheke gestellt hatten, dann wirklich angefangen hat, Dinge zusammen zu mixen, so wie man das halt im Studium lernt, im Pharmaziestudium.

00:12:21: Und hat dann geschaut und die Patienten waren so zufrieden, dass sich daraus dann unser, nach wie vor unser Bestseller entwickelt hat.

00:12:30: Und wir seitdem, es hat sie über vier Jahre her, ja, am Start sind und probieren, die Welt mit Intimpflegeprodukten ticken besser zu machen.

00:12:38: Wow.

00:12:39: Und wie heißt der Bestseller?

00:12:40: Der Bestseller ist die Intim-Crim-Null-Areens gegen Intimtrockenheit.

00:12:43: Okay.

00:12:44: Ich empfehle.

00:12:45: Ja.

00:12:47: Das finde ich super und sag mal, habt ihr schon weitere Produkte darüber hinaus?

00:12:53: Die Palette erweitert, ja.

00:12:54: Genau.

00:12:55: Wir haben dann so eine Intimverstützung entwickelt, weil es ist ja auch immer so ein Irglaum bei den Frauen, wenn du sie fragst, die Probleme, Herausforderungen, die sagen die meisten Frauen so, ich habe mir das Gefühl, ich rieche unangenehm, gewisse Zyklusphase, so dieses Gefühl von unwohl sein, nicht gute Riechen, das ist so verankert.

00:13:15: Wir entwickeln eine Intimwaschriktion rückfettend, da sind wir immer noch im Bereich der Kategorie Intimtrockenheit, haben dann danach die Kategorie aufgemacht Richtung Infektion, haben einen Pflegeschirm rausgebracht, dann ist ein SOS-Akutspray bei Infektion, haben unser erstes Medizemprodukt auf dem Markt gebracht, es ist ein Test ging, wo man sich selbst zu Hause auf Vaginalpilz testen kann.

00:13:42: Und haben dann Anfang diesen Jahres unseren zweiten Bestseller gelaunchen.

00:13:46: Das ist die Gleitcreme.

00:13:48: Okay.

00:13:48: Ja.

00:13:49: Damit schließt sich so ein bisschen der Kreis.

00:13:51: Ja, perfekt.

00:13:54: Und natürlich seid ihr, glaube ich, zum Start bekannt geworden durch Hülle der Löwen.

00:13:58: Ja,

00:13:59: genau, stimmt.

00:14:00: Ja,

00:14:00: gibt es immer noch ein gutes Video zu viel.

00:14:03: Man aber YouTube mal sucht.

00:14:06: Das musst du mal erzählen, wie ist es da?

00:14:10: Ja, das war, wie wir hatte, also die fing ja schon vor mir an, hat ja schon diese Creme entwickelt und hat dann auch geprobt, durch Accelerator irgendwie ihr Wissen aufzubauen, wurde relativ schnell von der Produktionsfirma angeschrieben für die Hülle der Löwen und war mal so, nee, ich mach das nicht, ist viel zu riskant und dann bin ich dazu gekommen, doch, wir machen das auf jeden Fall.

00:14:33: Das Risiko dabei ist ja du weißt nicht was am Ende geschnitten wird.

00:14:37: Du weißt nicht, lassen sie dich gut dastehen, lassen sie dich wie letzten Deppen dastehen.

00:14:42: Und das ist so ein bisschen das was man nicht in der Hand hat.

00:14:45: und wir beide sind sehr kontroll.

00:14:48: freundige Menschen.

00:14:50: Wir mögen das schon immer, alles zu kontrollieren, Sicherheit daraus zu haben.

00:14:55: Und das war so ein bisschen die größte Angst.

00:14:57: Gleichzeitig brauchten wir Geld.

00:14:59: Das war einfach eine gute Möglichkeit, Geld anzusammeln plus wir waren super scharf darauf, und ihr mit Nils Lagerhaut zu machen, weil wir wollten unbedingt in die Apotheken.

00:15:09: Wie ist die Apothekerin, die ganze Heritage der Marke?

00:15:12: verankert in der Apotheke, selbst ihre Mama war schon Apothekerin.

00:15:15: Das heißt, für uns war es immer so ein absoluter No-Brainer, dass wir unbedingt in die Apotheke rein müssen.

00:15:20: Und jetzt Glagao hat, dem gehört der Automol, wahnsinnig erfolgreiches Produkt in Apotheken.

00:15:27: Wahnsinnig teuer, trotzdem gut positioniert, Platz hirschen.

00:15:31: Das war ja genau das, wo wir hin wollten.

00:15:34: Und dann haben wir uns ein Vierteljahr auf die Hülle der Löwen vorbereitet.

00:15:39: Also, das ist super.

00:15:42: Also, es war eine Riesenablenkung vom Tagesgeschäft.

00:15:46: Das kann man nicht anders sagen.

00:15:48: Aber wir haben die Folgen alles studiert.

00:15:50: Wir haben uns die Fragen rausgeschrieben.

00:15:51: Wir haben uns genau überlegt, worauf könnten wir beantworten?

00:15:54: Wir haben uns Medientrainer geholt, um diese Präsenz aufzubauen.

00:15:59: Wir haben diesen Pitch.

00:16:00: Tausendfach vor Freundinnen und Familie vorgesprochen und sind da mit so einer Scheißangst nach Köln gefahren zu diesem Aufnahmestudio.

00:16:10: Und das ist ja wirklich ... Die, die Löwen und Löwen sehen dich ja auf der Bühne noch zum allerersten Mal.

00:16:16: Du wirst ja hermetisch abgeschirmt.

00:16:18: Du bist dann da im Studio in deiner kleinen Kabine.

00:16:21: Du darfst nur auf Toilette gehen, wenn ich irgendjemand begleitet, das ein Produktionsteam, um sicherzustellen, dass in dem Moment kein Löwe, keine Löwen vorbeiläuft, damit die nicht irgendwie haben, nicht mit ihren Teams googeln können, wer du bist und wo sich schon Informationen feuerausdrucken, Gaumen geht's, ne?

00:16:37: Also das ist quasi so ein ... Ich probiere diesen Wettbewerbsport halt zu vermeiden und stehst du da, pitcht und siehst schon, jeder Löwe, jede Löwen hat so so zweitere Leute hinter der Saison.

00:16:47: Hinter den Kameras stehen die googeln dann gleich, die gucken gleich, die gucken sich eine Bewertung an, die probieren so viel Informationen wie möglich in diesen Pitch rauszufinden.

00:16:56: Die sprechen sich natürlich nicht mit ihren Gefolgsleuten ab, aber sprechen dann, wenn dieser Deal per Handschlag gegeben wird auf der Bühne, dann wird er auch durchgezogen.

00:17:07: Das heißt, dann gehst du direkt mit den Beratern los, dann wird gesprochen, dann gehst du eigentlich schon gefühlt in so eine mündliche due diligence rein.

00:17:14: Es geht relativ zügig, dann kommen die Anwälte, vereinbarst du Gespräche im Nachgang und dann geht es echt, das geht dann Schlag auf Schlag.

00:17:23: Spannend.

00:17:23: Ja, sollte man besser nicht lügen.

00:17:25: Das kommt alles raus.

00:17:26: Es ist richtig,

00:17:26: dass mal gehört von jemanden, der ein Deal bekommen hat.

00:17:29: Aber der war, glaube ich, nicht alles richtig in den Zahlen.

00:17:32: Und dann gab es auch kein Deal, obwohl der Show kommen

00:17:35: wurde.

00:17:35: Ja, und dann wirst du wahrscheinlich auch nicht ausgestrahlt.

00:17:38: Und zwar ist das halt auch... Wurde ausgestrahlt.

00:17:39: Ja, gut, das ist gut.

00:17:41: Ich verrat aber nicht, wer es ist.

00:17:44: Ja, aber jetzt, was mich total interessiert, auch aus Marketing-Sicht, ist die... ... Traffic-Entwicklung oder die Website-Explosion, die dann zwangsläufig ... ... eigentlich ja folgt, wenn man so die ... ... gängigen Gäste, wenn man den zuhört.

00:17:56: Wie war das bei euch?

00:17:56: Habt ihr da vorher bei Amazon ... ... noch mal ein paar Serverkapazitäten freigemacht?

00:18:00: Und das Lager noch mal gefüllt?

00:18:02: Ja, wir haben tatsächlich einen kompletten ... ... Website-Relaunch gemacht, ... ... ein kompletter Shopsystem umgestellt, haben geschaut, ... ... dass alle Apps, die wir installiert haben, ... ... dass die uns nicht flüten gehen haben.

00:18:15: extra Tracking implementiert, Postpurchase umfragen, haben Amazon probiert aufzustocken, haben probiert noch ein zweites Produkt auf Markt zu bringen, also so wirklich optimalst vorbereitet.

00:18:26: Es ist nicht zusammengestürzt.

00:18:28: Wir saßen da mit Family and Friends und haben so Public Viewing gemacht.

00:18:32: Das ganze Team Laptops auf und irgendwann meinte eine Kollegin nach drei, drei Minuten, ja, fünfzigtausend, Julia, fünfzigtausend, ich so.

00:18:43: Wie fünfzigtausend haben wir jetzt in total ein ganzes Monat, zwar der achtundzwanzigste August, was ausgespielt wurde.

00:18:49: Und dann meint sie, nee, in drei Minuten.

00:18:54: Das war so, was?

00:18:55: Man muss sich vorstellen, wir waren damals echt noch klein.

00:18:58: Wir waren da ganz frisch auf dem Markt, ein halbes Jahr oder so.

00:19:02: Uns kannte kaum jemand.

00:19:03: Wir haben nicht viel Geld reingesteckt im Performance-Marketing.

00:19:06: Wir haben da Progetor Garnisch wie möglich zu wachsen.

00:19:08: Für uns waren diese Dimensionen vollkommen neu.

00:19:11: Wir waren, wir waren von fünf Minuten aus verkauft.

00:19:13: Wir hatten uns die Lage schon vollgemacht.

00:19:15: Also, ja, es ist immer ein ordentlicher Push.

00:19:18: Aber das, was es wirklich war bei uns, das war ... Also auch von den anderen Filmen, die ich kenne, die dort waren, das war schon beyond crazy.

00:19:27: Was wir da abverkauft haben, was wir in Traffic haben, das hat sich auch so vom Niveau, würde ich sagen, zwei, drei Tage gehalten.

00:19:36: Und dann sind wir abgestürzt auf so ein erstes Plateau und nach drei Wochen auf so ein zweites Umsatzplateau.

00:19:42: Das hat man ganz klar in den Zahlen gesehen.

00:19:44: Wir haben mit allen möglichen Retargeting-Kampagnen versucht, dieses Niveau zu halten.

00:19:49: Wir haben auch ziemlich aggressiv Werbung gemacht und viel Rad investiert.

00:19:52: Wir konnten es nicht halten.

00:19:53: Es war schier unmöglich.

00:19:56: Aber was man sagen kann, wir haben es auf einem deutlich höheren Umsatzniveau eingependelt danach als zuvor.

00:20:04: Das war also schon ein Ticken nachhaltig, was total spannend war.

00:20:09: Wir haben dann nach vier Monaten, so ungefähr unsere Produkte halten, so drei bis vier Monate, haben wir probiert, diese ganzen Käuferinnen, die wir akquiriert haben, zum Zweitkauf zu reaktivieren.

00:20:22: Und das war fast unmöglich.

00:20:25: Erst mal hat richtig stark in den Zahlen gesehen, dass es diese Kohorte, die wir da eingesammelt haben, August, wahnsinnig wahnsinnige Impulskäuferin waren, die so was nicht angesteckt waren von unserem Enthusiasmus da auf der Bühne, dass sie die Produkte gekauft haben und unterstützt haben, aber dass wir diesen Zweitkauf kommen hinbekommen haben.

00:20:47: und das war.

00:20:48: das war dann hartes sehe ich bis heute, wenn ich mir die Kohortenanalysen anschaue.

00:20:52: dass diese Korte krass raussteht.

00:20:54: Die kriegen wir kaum konvertiert.

00:20:56: Okay, also sind das so Impulskäuferinnen, die Fernsehen gucken und sagen, ah, das gehe ich mir an.

00:21:00: Nicht super oder stutzig, kaufe ich.

00:21:04: Genau, das war eine spannende Erkenntnis.

00:21:06: Wir hatten alles probiert.

00:21:07: Wir haben auch hintmellings rausgeschickt.

00:21:08: Wir haben E-Mail-Fluss aufgesetzt.

00:21:10: Also wir haben wirklich die... alles gespielt, was du spielen kannst im CRM-Bereich oder wo wir die Mittel damals hatten.

00:21:17: Das hat nicht funktioniert.

00:21:19: Das ist interessant.

00:21:20: Ja.

00:21:21: Was hat denn der Nils Glakow dann für euch getan?

00:21:23: Seid ihr jetzt in der Apotheke auch gut distribuiert?

00:21:25: Hat er euch da helfen können mit dem

00:21:26: Kontakt?

00:21:28: Genau.

00:21:28: Nils hat gesagt, wir hatten ja die Wahl.

00:21:30: Wir haben uns damals für Nils entschieden, waren auch wahnsinnig glücklich, waren auch bei Nils vor Ort im Büros, haben das gesamte Team kennengelernt, hatten echt so einen ganzen Workshop-Tag.

00:21:42: Wir haben am Ende den Deal nicht annehmen können, weil ... Die Verträge so gestaltet waren, dass unsere Bestandsinvestoren gesagt haben, es funktioniert nicht.

00:21:52: Wir hätten sie wahnsinnig viel schlechter gestellt und das war nicht möglich.

00:21:56: Deswegen hat das leider nicht geklappt.

00:21:59: Wir sind aber aufgrund von einem anderen Vertriebspartner dennoch in allen deutschen Apotheken erhältlich und das auch seit kurz nach DHL nach der Ausstrahlung sind also direkt Apothekenvertrieb als auch bei den Großhändlern.

00:22:14: Okay, aber ihr habt ja doch andere Menschen, die auch bekannt sind aus Film und Fernsehen und LinkedIn quasi im Cap-Table drin.

00:22:23: Wie stark helfen die euch?

00:22:25: Boah, wir werden nicht sagen, wir werden nichts ohne unsere Investorinnen, weil... Ich wusste relativ schnell, wo wir extrem gut drin sind.

00:22:36: Wir wussten auch, was wir gar nicht können.

00:22:38: Operations, zum Beispiel, war für uns so ein Feld.

00:22:41: Da hatten wir einfach keinen belassenen Schimmer.

00:22:43: Deswegen haben wir relativ strategisch geschaut, wie können wir unseren Captable aufbauen mit Korrifelen in den Gebieten, den wir selber nicht gut sind.

00:22:54: Das war für uns... einfach neben den monetären Aspekten, dass unsere Firma nur da ist, wo sie heute ist, aufgrund des Fundings, vor allem das Wissen.

00:23:03: Wir haben Angels on Board, die so tief drin stecken, die uns unsere Unit Economics mitgebaut haben, die sich bei uns in Metacampagnen reinfräsen und sagen, das macht gar keinen Sinn, Freunde oder das macht total Sinn.

00:23:18: Wir haben ja von Tina Müller.

00:23:20: Die jetzige CEO von Willeder, die war eine der ersten Business Angels, die bei uns investiert haben.

00:23:25: Die ist natürlich ein wahnsinniges Zugwerk gewesen, die hat ganz viel anergeholt.

00:23:29: Die steht uns strategisch immer zur Seite.

00:23:32: Brandstorm hat uns damals auch geholfen, bei Niche Beauty mit reinzukommen.

00:23:37: Das ist ein digitaler Retailer, Premiumbereich, ein Tochterfirma von Douglas.

00:23:44: Wir haben ganz viele E-Commerce-Spezialistinnen, Benedikt Klarmann, der Gründer von Junglück, als auch die Bears with Benefits Ladies, jetzt so erfolgreich geextet haben.

00:23:57: Die alle stehen uns zur Seite und die helfen uns wirklich, ne?

00:23:59: Es wirkt mit ihren Gedanken, Interviews oder auch mit ihren Teams, dass sie sagen, hier kommen macht mal und sparing Team Calls mit unserem CM Team zum Beispiel.

00:24:10: Also, das ist ... Wir waren zu zweit, gewinne ich, aber mit dieser krassen, geballten Power, die wir uns niemals hätten finanzieren können durch Berater, wird perfekt aufgestellt.

00:24:21: Stark.

00:24:22: Und ihr seid ja neben DTSI und Apotheke auch im Handel.

00:24:27: Du, das?

00:24:28: Genau, nicht du, das ist ein Niche Beauty.

00:24:31: Also, im Handel direkt nicht.

00:24:33: Wir sind nicht offline, sind wir wirklich nur bei den Apotheken erhältlich.

00:24:36: Wir sind noch nicht in den Drogerie ... ... im Drogeriebereich.

00:24:41: Das halten wir uns noch so ein bisschen offen.

00:24:42: Das finde ich total spannend.

00:24:44: Aber da muss man sagen, wir haben einen relativ hohen Preispunkt.

00:24:47: Wir sind ein premium Produkt.

00:24:48: Was kostet denn die Cremes?

00:24:51: Kannst

00:24:52: du es so sagen?

00:24:52: Der Bestseller,

00:24:53: die in Team Cremes kostet ... ... neun, dreißig, neun, neun, neunzig.

00:24:56: Wir sind in der Anwendung ... ... günstiger als der Wettbewerb, gerade die großen Farmer unternehmen.

00:25:02: Aber ... ... im Preis, der quasi auf der Verpackung steht, deutlich teurer.

00:25:07: Das sieht am Ende die Endkonsumenten auch nur.

00:25:09: Und deswegen ist DM und Co.

00:25:12: Wir hatten auch relativ am Anfang schon die erste Anfrage vor online DM oder DM Digital und Marketplace.

00:25:19: Dann wäre auch abgelehnt.

00:25:21: Wir haben gesagt, wir müssen erst Merkel aber die Kunden besser verstehen, eigenen Daten sammeln, gucken wo die wir reisen noch hingeht bei der Produktkategorie oder Produktkategorien.

00:25:30: Das sehen wir uns noch auf.

00:25:31: Das ist ein gutes Schmankerl, was wir da noch haben.

00:25:34: Ja.

00:25:34: könnte ja nochmal ein riesiges Problem sein, aber kann natürlich auch sein, dass die Margen dann Schmerzen lässt.

00:25:39: Ja.

00:25:39: Aber insgesamt,

00:25:40: wer weiß.

00:25:40: Genau.

00:25:41: Aber wir haben Erfahrung nach Partiken.

00:25:43: Hürdest du euch selber als Kosmetik-Brand beschreiben, Pharma-Unternehmen oder Femtech?

00:25:50: Das ist ein guter Punkt.

00:25:52: Wir sagen immer, oder ich sage mal, wir sind ein Hybrid aus medizinischen Produkten und Premium-Kosmetikum.

00:26:01: Das trifft es eigentlich am ehesten, wir sind schon stark im Team Gesundheits, also im Gesundheitsbereich, haben damit auch ganz schön zu tun mit den ganzen Health Claims auf den großen Plattformen.

00:26:11: Da sind wir sehr restricted, es gibt viele EU-Regulatoriken im Bereich Health, also da werden wir ganz klar, als wir haben Medizemprodukt eingestuft.

00:26:21: Okay.

00:26:22: Und wir waren eben schon gerade beim Thema Wiederkäuferinnen.

00:26:25: Wie geht ihr damit um?

00:26:27: Habt ihr ein Abo-Modell eigentlich schon da, ja?

00:26:30: Genau, ja, haben wir.

00:26:33: Wir sind ja in den Start gegangen und haben ganz langsam angefangen, da haben wir uns ein Performance Marketing, also wirklich wenig gespendet, hatten ganz schön hohe Kacks und konnten die nur rechtfertigen, weil wir gesehen haben, unsere Retention Rate ist relativ hoch.

00:26:49: Haben uns dann immer darauf berufen, Mensch, unsere Retention Rate ist gut, die war damals schon bei so thirty bis forty Prozent, was echt cool ist.

00:26:56: Dann sind wir irgendwann mal ein bisschen tiefer in die Zahlen reingegangen, haben festgestellt, naja, die Retention Rate ist hoch, die erste Zweitkaufrate aber nicht.

00:27:05: Das heißt, wir haben weniger, aber sehr loyale Kundinnen.

00:27:08: Also ist jetzt unser Ziel seit einem Jahr, diese erste Zweitkauf zu optimieren.

00:27:14: Das heißt, wir waren da mal so bei, achtundzwanzig Prozent, slow.

00:27:20: Und probieren jetzt auf die forty bis fünfzig Prozent zu kommen, dass wir wirklich schaffen, die Erstkunden zu zweitkunden zu konvertieren.

00:27:29: Vor allem das Time lag, zwischen diesen Orders zu minimieren.

00:27:33: Weil das ist gerade für uns noch viel zu hoch.

00:27:36: Und was sind so denn die Gründe, warum die Frauen bei euch nicht mehr kaufen?

00:27:40: Wir fragen ja regelmäßig an unserer Standard-Flows, dass wir nach einer gewissen Phase, wenn wir wissen, jetzt müsste das Produkt eigentlich alle sein, nachfangen und sagen, hey, warum hast du eigentlich nicht noch mal gekauft?

00:27:53: Und da ist ganz, also Top-I Grund, siebzig Prozent, das Produkt ist so ergiebig, ich hab davon noch so viel.

00:27:59: Das

00:28:00: ist super

00:28:00: für die Kunden.

00:28:03: Und für uns ist es immer so, das verlängert aber dieses Timelike so sehr.

00:28:07: Also das ist der Hauptgrund.

00:28:09: Das ist wahnsinnig ergiebig.

00:28:10: Das meinte ich auch in der Tageseinwendung, sind wir so viel günstiger eigentlich schon fast als Wettbewerber.

00:28:17: Genau, das ist der erste Grund.

00:28:18: Der zweite Grund ist natürlich ein Preisthema.

00:28:20: Gerade Frauen, die stark unter Trockenheit oder wieder keine Infektionen leihen, die es wirklich täglich benutzen müssen, da ist das auch ein West.

00:28:29: Das kann man nicht anders sagen, ne?

00:28:30: Also es ist ein vierzig Euro Produkt.

00:28:32: Und gerade für die, die wirklich unter starker Volvo-Vaginaler-Atrophilein, also starke, starke Trockenheit, die müssen sich mehrmals am Tag einkremen und erreicht das Produkt zwei Monaten.

00:28:41: Das ist halt einfach dann nicht für jeden finanzierbar.

00:28:45: Ja,

00:28:45: das verstehe

00:28:46: ich.

00:28:47: Aber wenn die Kosten pro Verwendung günstiger sind, könnte man auch irgendwo vielleicht mal spielen.

00:28:52: Ich glaube, bei Waschmittel wird das ja auch im Supermarkt, glaube ich, drauf geschrieben,

00:28:56: offiziell.

00:28:57: Ja, machen wir auch.

00:28:58: Digital machen wir schon den Ads.

00:29:00: Genau.

00:29:01: Hilft, hilft diesen Preis zu rechtfertigen.

00:29:04: Ja.

00:29:05: Aber ist ja noch, ist eigentlich ein Qualitätsthema vor allem.

00:29:08: Ja.

00:29:08: Und Markenthema.

00:29:09: Ja,

00:29:10: total.

00:29:11: Wo wir gerade bei Ads sind, erzähl mal bitte etwas über euren Marketing-Mix.

00:29:15: Wie seid ihr da unterwegs?

00:29:16: Ist es wahrscheinlich mit den großen Plattformen tick einfacher, durchzukommen mit dem Thema als Bomenizer?

00:29:21: Oder

00:29:22: wie

00:29:22: schätzt du das ein?

00:29:23: Wir haben eine Chance, Bomenizer, generell Sex-House, hat mir gar keine Chance bei Google und Co.

00:29:26: zu sein.

00:29:27: Was wir schon merken, wir wohnen von Anfang an immer wieder rejected, auch von Google, weil wir Bilder auf der Website haben, wo du ein Stück Haut siehst.

00:29:36: Sei es ein Stück Bauch, ist ganz schlimm, ist ganz unangenehm und ekelhaft.

00:29:40: Nein, weil es einfach zu unseren Themen passt.

00:29:44: Wir zeigen in verschiedenster Körperform ganz ästhetisch, ganz zurückhaltend.

00:29:51: Das ist aber zu viel für Google und Kund, auch für mir.

00:29:53: Das heißt, wir müssen da schon immer wieder schauen.

00:29:56: dass wir das gut im Griff haben, also dass wir nicht zu explizit in den Bilder wären, dass das irgendwie nicht anrühig ist.

00:30:05: Das heißt, das ist schon immer eine Herausforderung und mir da genauso.

00:30:08: Wir haben ganz natürlich Restriction durch diesen Health Claims.

00:30:13: Es gibt EU-Regulatoriken jetzt auch seit diesem Jahr, die machen es uns noch schwerer zum Beispiel zu Retargeten auf Meta.

00:30:21: Und dann hast du das Thema, es ist ja so intim und so tabuisiert, dass Frauen, wenn sie jetzt durch ihr Instagram feed scrollen, nicht denken, ach Mensch, so ein Teamcreme habe ich gerade noch drüber nachgedacht, sondern du musst da schon ganz schöne Hux finden, dass die Frauen.

00:30:40: bleiben, sich drei Gedanken machen, wenn sie es jetzt akut keine Beschwerden haben und wissen, ah, doch, ich war es stimmend immer kurz vor der Menstruation, dann zwickt es so, ach, da könnte eine Kreme helfen, weil es ist ja der Tonus bei uns so in Deutschland vor allem, nichts außer Wasser darf an meiner Haut im Intimbereich, also bloß nicht überpflegen, damit wohnen wir fast alle groß und mit diesen Mythos aufzuräumen und sagen so, naja, aber wenn du ... Beschwerden hast, dann musst du proaktiv Prävention betreiben.

00:31:11: Das ist ja auch nochmal die Herausforderung.

00:31:14: Wir sind nicht so stark limitiert wie Sex toys, aber wir haben auf so unterschiedlichen Ebenen Herausforderungen.

00:31:21: Healthcamps, EU-Regulatoriken und Mythen und der Shabu Bereich.

00:31:27: Also einmal edukative Themen natürlich,

00:31:29: um

00:31:29: den Menschen andere Wahrheiten zu präsentieren.

00:31:32: ... und dann am Ende auch für die Kategorie was zu tun.

00:31:35: Ja,

00:31:35: und die E-Dokative ist ja teuer, ne?

00:31:38: Ja, klar.

00:31:38: E-Dokativ ist nicht, ermündet nicht im Sale gleich.

00:31:41: Ja.

00:31:42: Das heißt, du brauchst mehrere Content Bridges, du musst da ... ... wir machen große Lead-Kampagnen, ne?

00:31:47: Wir bauen e-Papers, wir haben jetzt gerade einen e-Paper rausgebracht, ... ... siebzig Seiten über akut und chronische Beschwerden ... ... im Intime-Reich, das schreiben wir selbst.

00:31:57: Darüber sammeln wir Newsletterleads ein und dann dauert es teilweise bis zu sechs Monaten mit Flos, dass wir diese Frauen konvertieren über Aufklärung.

00:32:07: Aber das ist halt ein langer Weg.

00:32:09: Das musst du auch erstmal intern vereinbaren.

00:32:11: Weil für einen selbst rechtfertigen, wenn du siehst, was hast du eigentlich für Kosten?

00:32:14: Meter sind nicht direkt Convergence, nicht im Sale.

00:32:19: Genau beobachten, wann konvertieren diese Menschen, die du teuer einkaufst.

00:32:23: Ja.

00:32:24: Und ist Meter denn euer Hauptkanal?

00:32:26: Ja.

00:32:26: darüber skalieren wir im Moment.

00:32:28: Das Suchvolumen auf Google ist einfach zu gering für den Bereich.

00:32:31: Es ist ein Nischenbereich.

00:32:34: Deswegen ist unser Hauptkanal Moment Meter.

00:32:38: Ich würde aber gerne einen zweiten Kanal schnellstmöglich aufbauen, weil alles auf Meter zu setzen bückt wahnsinnige Risiken.

00:32:46: Wir testen uns gerade voran weiter im Influencer-Bereich, artisch herausfordernd.

00:32:50: Find Frauen über forty-fünfzig, die freiwillig über ihren Teambereich sprechen.

00:32:56: Ja.

00:32:56: Das ist, da spreche ich im Schnitt hundert Frauen an und hab am Ende drei Kooperationen, wovon eine okay läuft.

00:33:05: Ja, und ist doch sicherlich jetzt Influencer-Marketing über die letzten Jahre auch teuerlich teurer geworden oder

00:33:09: nicht?

00:33:09: Ja, es ist teuer und es ist für uns kaum skalierbar.

00:33:12: Ja,

00:33:13: jetzt eine Frage zu einem Kanal-Mix, die fragt für einen Freund.

00:33:17: Habt ihr ja schon mal über CityV nachgedacht, natürlich.

00:33:20: Moment noch nicht.

00:33:21: Aber es ist vor allem darin begründet, dass wir uns wahnsinnig schwer getan haben, die ersten Jahre überhaupt einen Kanal zu finden, mit dem wir gut skalieren können.

00:33:29: Das heißt, wir haben All-Ice-On-Ditussy-Plattformen wie Meta und Google gelegt, haben probiert, da irgendwie unsere Capy-Ice zu verbessern.

00:33:37: Stattig.

00:33:38: immer immer besser zu werden, was wir jetzt gerade auch sind.

00:33:40: Und jetzt gucken wir per PÖ nach einem zweiten Arbeit digitalen Kanal, wo wir uns gut positionieren können, aufbauen können, Material recyceln können.

00:33:49: Wir sind ein super kleines Team.

00:33:51: Wir arbeiten ungern mit viel zu vielen Agenturen zusammen.

00:33:53: Das heißt, das ist erstmal unser Hauptfokus.

00:33:55: Aber das Thema ist wahnsinnig spannend für uns in der Zukunft.

00:33:58: Ja, klar.

00:33:59: Wenn man klein ist, muss man natürlich möglichst alles gut verstehen, möglichst die Leute aus gutem Griff behalten oder auch die ganze Production etc.

00:34:06: Gucken, dass das nicht überhand nimmt.

00:34:08: und auch Wear-Udefakte bei Social fordern ja auch häufiger manuelle Kreationen.

00:34:13: Ja,

00:34:13: tschau.

00:34:15: Eine andere Frage, ich glaube, ich vermute es zu jung, aber habt ihr euch TikTok-Shops schon mal angeguckt?

00:34:18: Weil da ist Kosmetik ja der absolute Renner.

00:34:22: Sind wir sehr spannend, wir probieren uns da über organischen Content dran zu testen.

00:34:27: Wir haben vor einem Jahr schon mal so einen TikTok-Account aufgemacht.

00:34:31: und positionieren gerade Vivi als Personal Brand auf den Social Media Kanälen relativ stark.

00:34:36: Das machen wir sogar so im halben Jahr.

00:34:39: Wir wissen wie schwer es ist, Influencer für unsere Themen zu finden und Vivi ist einfach die perfekte Influencerin für unsere Themen.

00:34:46: Das Gesicht der Marke steht mit ihrem Wissen, mit ihrer ganzen Person für unsere Themen.

00:34:52: Die positionieren wir gerade sehr stark auf Instagram und Co.

00:34:55: Und nehmen auch TikTok mit.

00:34:56: Und gucken da mal, welche Themen funktionieren, wie werden die Themen angenommen.

00:35:01: Sehen bei befreundeten startups die ähnliche Themen beahandeln, wie wir erfolgen.

00:35:08: Aber gerade dieser Menopausalbereich, puh, also es ist jetzt nur nicht sage, darauf würde ich wetten im Moment.

00:35:16: Wir gucken uns das an, benehmen das mit, aber es ist ein TikTok-Shop, würde ich aktuell noch nicht tun.

00:35:21: Ja.

00:35:21: Ja.

00:35:22: Spannend.

00:35:23: Und welche KPIs, welche KPIs jetzt so neben Costume Acquisition, Kosten Retention,

00:35:28: etc.,

00:35:29: die ihr euch so im nächsten Steps dann

00:35:30: angucken wollt?

00:35:32: Also das, was wir uns immer anschauen, ist eigentlich der Blende Drohers.

00:35:35: Wir gucken overall Health Check jeden Tag, wo stehen wir da.

00:35:40: Wir entwickeln sich die Kosten, wir entwickeln sich vor allem der Relation auf die Bestandskunden, der Bestandskunden Umsatz, um das alles irgendwie besser zu erfassen, was wir uns immer noch oder was wir sehr stark anschauen, ist die Conversion Rate.

00:35:53: Wir probieren das Maximal aus unserem Shop rauszuholen.

00:35:56: Wir haben ja ziemlich viel in Reichweite gewonnen.

00:35:59: Bedeutet, wir haben ordentlich Sessions im Monat auf der Seite und merken durch so kleine Verbesserungen auf der PDP oder anderen Crow-Maßnahmen, dass wir die Conversion Rate deutlich nach oben treiben können.

00:36:11: Und das ist gerade so ein Fokuspunkt, den wir uns gesetzt haben, neben den CRM-Maßnahmen darüber zu wachsen.

00:36:19: Das heißt... Die KBA ist auf den Kanalebenen zu verbessern stetig.

00:36:24: Wie gesagt, das ist kack.

00:36:26: Aber auch der Kanalrohrs.

00:36:28: Und dann gleichzeitig zu gucken, den Traffic, den wir einkaufen.

00:36:31: Wie kriegen wir den am besten konvertiert?

00:36:33: Ja.

00:36:34: Und geht ja eigentlich bei Meta auch mit so Angebot-Discounts raus in den Ads, weil das ja schon, glaube ich, Gang und Gebe.

00:36:43: Hab schon häufiger gehört.

00:36:45: Und das Kreis von Ihnen kreist, dass ich ohne Rabatt

00:36:49: kauf ich gar nichts mehr.

00:36:53: Genau, ich sehe es als wahnsinniges Risiko, wir haben von Anfang an gesagt, wir gehen eigentlich so gut wie mit gar keinen Discounts raus, weil wenn du einmal drin bist in dieser Spirale, dann erziehst du deine Kunden ja so, dass sie eigentlich nur noch mit Discounts kaufen, kennen ja einen ganz großen Instagram-Marken, die durch Influencer bekannt geworden sind, wo keiner mehr unter... unter zwanzig Prozent irgendwas kauft.

00:37:12: Und so Discount... Quote liegt gerade bei, ich glaube, knapp sechs Prozent, also wahnsinnig low.

00:37:20: Wir merken natürlich aber auch, wenn wir eine Meterad machen und eine Kampagne schalten mit einem gewissen Discount, dass die fliegt.

00:37:27: Das hat viel daran.

00:37:30: Gerade bei Produkten, die preisintensiver sind, ist das ein bekommener Hebel.

00:37:35: Wir probieren das sehr klug.

00:37:39: und temporär einzusetzen.

00:37:42: Schauen immer, wann sind Monate, wo unsere Bestandskunden z.B.

00:37:45: total stark sind.

00:37:46: Da müssen wir keine starken Rabatte für Neukunden geben.

00:37:50: Wo gibt es Monate, wo, wie z.B.

00:37:52: nach Black Friday, das muss erst mal wieder ein paar Wochen dauern, bis unsere Bestandskunden sich erholt haben, vor dem Kauf rauscht.

00:38:00: Wo lohnt es sich, gezielt Neukunde zu triggern?

00:38:04: Ja.

00:38:05: Und das Dito-C-Play an sich?

00:38:08: ... ist ja jetzt quasi so ... ... während Corona vor Ukraine ... ... richtig stark hochgegangen ... ... und dann als das Geld teurer wurde ... ... haben viele ... ... den Schiff gemacht ... ... von Reim Di Tussi ... ... zu OmniCell ... ... und sagt, ohne Handel ... ... schaff mir das eigentlich nicht.

00:38:25: Ihr seid jetzt immerhin in der Apotheke.

00:38:27: Wie ... ... sind da die Verhältnisse?

00:38:30: Du machst ja schon einen Eindruck, ... ... dass jetzt Di Tussi super funktioniert.

00:38:33: trotzdem.

00:38:33: Ja.

00:38:34: Wenn es gut ist, wenn man so wie wir ... ... einfach in der absoluten ... Die tiefste Phase wirtschaftlich und in der Krisenphase startet, startet man so low rein, dass man mit den gegebenen Umständen zurechtkommen muss.

00:38:51: Bedeutet, der Ukrainekrieg lief, Corona war so gut wie überwunden, aber die Wirtschaft war im Boden, dann sind wir gestartet, detousiert und haben uns seitdem nur verbessern können.

00:39:05: Und hilft der Omni-Channel-Ansatz schon, aber ich glaube eher im Bereich Verfügbarkeit für die Konsumentinnen.

00:39:13: Wir haben so eine Riese mal auch vorgemacht, zum Beispiel Anfang des Jahres, haben über zweitausend Frauen gefragt, verschiedene Punkte, da kam diese Verfügbarkeit immer mit raus.

00:39:23: Sie gesagt haben, die Tussis ist ja gut und schön, aber wir hätten es eigentlich, wenn sie bei Aldi an der Kasse sind, würden sie gerne noch da schnell was mitgreifen.

00:39:30: Wir haben gesehen, diese Omni-Channel-Ansatztörgut, der war auch schlau.

00:39:35: gerade zur Finanzierungsphase, wo wir aktiv im Fundraising waren.

00:39:41: Funktionierte Omni-Channel im Pitch besser als D-to-C-Only, weil die D-to-C-Marken einfach schwer haben.

00:39:50: Aber Fakt ist bei uns machen achtzig Prozent des Umsatzes kommt über den Job.

00:39:58: Stark.

00:39:59: Ja, d.h.

00:39:59: Apothek ist gut.

00:40:00: Apothek ist gut für unser Heritage.

00:40:03: Apothek ist gut für Frauen über seventy-fünf, die echt Schwierigkeiten haben, im Internet zu bestellen.

00:40:09: Die sind wahnsinnig dankbar dafür.

00:40:12: Aber was für uns noch wichtiger ist, sind eigentlich gerade die Gynäkologinnen.

00:40:16: Wir haben ein aktives Gynäkologin-Netzwerk von über achthundert Gynns, die uns empfehlen.

00:40:21: Und da beobacht mir gerade ganz genau, gehen die Patientinnen danach in die Apotheke oder gehen sie eigentlich online einkaufen.

00:40:28: Das gibt uns auch Aufschluss über die nächsten Schritte.

00:40:31: Spannend.

00:40:31: Und sagen wir die gesamte Wirtschaftslage, merkt ihr solche Konjunkturthemen schon?

00:40:37: Ist der lange genug dabei?

00:40:38: Oder guckt euch das an?

00:40:39: Merkt ihr, dass die Kunden dann auch Verhalten erkaufen, weil es ja ein tolles Produkt

00:40:42: ist?

00:40:42: Genau.

00:40:44: Es ist ein Tauchesprodukt, aber das Produkt löst ja ein Problem.

00:40:47: Das ist ja kein Nagelack im Strumpfhose.

00:40:50: Sondern wenn du akute Beschwerden hast, das kann man auch in unserer Marfu raus, ist das nicht das Thema.

00:40:57: Du brauchst halt eine Lösung.

00:40:59: Du brauchst jetzt eine Lösung, gehst jetzt zum Arzt und brauchst jetzt ein Rezept.

00:41:04: Sonst was.

00:41:04: Das heißt davon sind wir nicht ganz so betroffen.

00:41:06: Aber klar.

00:41:08: Schischivi, weiß ich nicht, eine Intimwaschstation, die jetzt keine zwingende Notwendigkeit hat.

00:41:14: Da reicht Laubams Wasser einfach auch aus, man kann sich ihren Top immer pflegen.

00:41:18: Das sind natürlich Produkte, die werden dann nicht so stark gekauft in so einen Phasen, wie unsere akut Produkte.

00:41:26: Wir können auch mal deinen Blick auf zwei tausend sechsund zwanzig im Bezug auf Marketing.

00:41:29: Auch für unsere Kosmetik sehen.

00:41:31: Tiktok Shop hat mir schon gestreift und gesagt, das ist wahrscheinlich nicht das Thema.

00:41:35: Was glaubst du, was sich für Mark bewegt?

00:41:37: Was ich total spannend finde, wo irgendwie auch so riesen Diskussion drüber entstanden sind KI.

00:41:43: Und CEO.

00:41:45: Weil CEO war immer an unserer Maßnahme von Anfang an gemacht.

00:41:48: Das erste, was wir gelounscht haben, war irgendwie ein Magazin oder Magazin.

00:41:53: Wir haben probiert, so viel Sichtbarkeit wie möglich für unsere Themen, unsere Keywords aufzubauen.

00:41:58: Haben auch der erste Freelancer, war ein CEO-Spezialist, den wir uns reingeholt haben.

00:42:02: Also das war immer so an unserer Säulen.

00:42:05: Da haben wir jetzt gemerkt, in den letzten Monaten, so boah, durch diesen KI-Zusammenfassung von Google.

00:42:13: wird halt kaum noch gescrawlt.

00:42:14: Wir haben es gesehen, traffic geht zurück, wir die organischen Suchanfragen, die Klicks gehen zurück und haben es tatsächlich auf uns beschlossen, unsere Seeomaßnahmen auf einem Minimum runterzuschrauben.

00:42:25: Es ist quasi nur so ein Health-Check, den wir machen monatlich.

00:42:29: Und zu gucken, was passiert jetzt, was passiert mit der KI-Suche, ab wann ist das relevant?

00:42:34: Im Moment ist es für uns nicht relevant.

00:42:36: Ich glaube, nur kommer drei Prozent des Umsatzes kommt über KI-Such bei uns.

00:42:40: Das ist einfach, der Channel ist noch nicht Spannend.

00:42:44: Aber das fand ich jetzt das erste Mal, dass ich gemerkt habe, Puder passiert gerade ein ganz schöner Shift.

00:42:49: Das müsste irgendwie gut beobachten.

00:42:51: Spannend.

00:42:51: Das finde ich sehr spannend.

00:42:52: Ja.

00:42:53: Ja, ich habe gerade einige Menschen gesprochen, die sagen, sie beschäftigen sich aktuell sehr stark mit Reddit.

00:42:59: Also einmal die Information reinzufieden.

00:43:01: Ja.

00:43:01: Irgendwie in die Communities zu kommen, um diese Plätze zu kommen, auch Werbeschanzeigen zu machen, um dann aus beiden Richtungen aktiv zu werden.

00:43:09: Hypothese ist, dass auch da die Quelle für viel KI Daten liegt und dass man da reinkommen muss.

00:43:16: Ja, genau.

00:43:17: Ich hatte mit so einem, zwei sogenannten KI-Expertinnen gesprochen.

00:43:24: Ich würde erst mal für uns sagen, wir lehnen uns jetzt mal zurück und beobachten, weil keiner weiß im Moment, was wirklich funktioniert.

00:43:31: Es gibt kein Playbook und es ist teuer und es kostet gerade für kleine Unternehmen wie uns wahnsinnig viel Kapazität vor allem.

00:43:38: im menschlichen, in der Arbeitskraft, wenn wir da ein Schiff liegen und das am Ende noch eine Wette ist.

00:43:47: Deswegen ist das zurücklehnen, genau beobachten und Kontakt stehen, aber keine Handlung ableiten.

00:43:53: Ja, aber K.I.

00:43:55: macht dir sicherlich schon in der Produktion stark oder in Prozessautomatisierung.

00:44:00: Genau, wir versuchen es.

00:44:02: Wir haben auch so ein, seit Monaten, machen wir einmal, die war so ein KI-Hack der Woche, da muss jedes Team mitglied immer was mitbringen.

00:44:09: Früher waren es irgendwelche Special Prompts bei Chatty.

00:44:12: Mittlerweile gucken wir uns Tools genauer an und schauen, wie können wir in den Tools, die wir bis schon benutzen?

00:44:17: Das kennen wir auch noch.

00:44:19: Sonst was.

00:44:20: Wie kann man das Maximal oder Maximum rausholen?

00:44:23: Wir haben zum Beispiel nach dieser Marfohren Custom GPT gebaut, wo wir alle Quantitativen als auch Qualitativen Daten reingespielt haben und dann quasi in Customised haben gesagt, bis jetzt Persona X, bis jetzt Persona Y und haben dann auch Agenten gebaut und miteinander diskutieren lassen, wenn es um die Produktentwicklung geht.

00:44:42: Das machen wir schon.

00:44:43: Ich glaube, es ist mittlerweile so ein bisschen das einmal eins, dass ich aber viel spannender finde, was wir eigentlich auch gerne mal machen würden, ist uns so ein.

00:44:50: K.I.

00:44:50: Spezialisten, Spezialistin mal ins Büro zu holen, mal so fünf Tage mitlaufen zu lassen, dass die Person mal all unsere Prozesse kennenlernt und dann eigentlich sagt, pass auf, hier ist so, ihr könnt nochmal zwanzig Prozent rausholen, weil das könntet ihr automatisieren.

00:45:06: Ähm, genau.

00:45:08: Aber jetzt gerade wüsste ich nicht, was wir noch mehr verbessern könnten.

00:45:12: Das ist so ein bisschen KI-Machmal.

00:45:15: Ja, ja, ja.

00:45:15: Da brauchst du ein bisschen kurz.

00:45:17: Genau,

00:45:17: ich glaub, braucht es noch einen starken CDA.

00:45:20: Ja, sehr gut.

00:45:22: Welche Marketing-Buzzwords müsst ihr nächstes Jahr nicht mehr hören?

00:45:26: Oder welche KPIs möchtest du nicht mehr sehen?

00:45:28: Da gibt es so viele, gerade wenn man so viele Investoren hat, gibt es ja auch immer so ganz, ganz Fragen, die immer wieder kommen, wo ich denke, I don't know.

00:45:39: Was möchte ich nicht mehr hören?

00:45:40: Ich finde so eine, gucken wir uns auch an, ist auch super wichtig, gerade im Retention Bereich CLV.

00:45:48: Ich finde, die Leute schmeißen mit CLVs um sich, wenn man ein bisschen tiefer reingeht und sich die Kennzeilen genauer anschaut und fragt sie ja.

00:45:56: nach wann nach wieviel jahren churnen so die lorde bei euch raus kann man ja keine ahnung ist ja gut.

00:46:01: das ist ein basisbestandteil dieser selvi berechnung.

00:46:05: das heißt lorde parlabern immer irgendwas auch bei retention rates wenn man diskussion führe über retention rates der über welchen zeitraum sprechen wir also?

00:46:15: ich glaube so grundsätzlich seine Kennzahl nicht zu kennen, sondern immer nur irgendwas zu erzählen.

00:46:20: Es geht mir wahnsinnig auf den Sack, auch wenn du in so Fauner stammtisch ein bisschen mit Marketing zusammen bist und da übertönt einer den anderen mit was voll krassen KPIs die haben.

00:46:31: Das ist überhaupt nicht vergleichbar.

00:46:33: Das nervt mich.

00:46:34: Also ich weiß nicht, ob es das eine Buzzword ist, sondern es sind eher so dieses, ja, no your numbers.

00:46:41: Ich hab gehört, das heißt Rage-Bate-Content.

00:46:43: Oh!

00:46:43: Ja,

00:46:45: und das noch mal link in raus, dann kannst du sicher sein, dass hier Leute, die jetzt richtig sauber feiert, die antworten dann auch.

00:46:51: Okay, ja, schon,

00:46:52: ja.

00:46:52: Rage-Bate-Content.

00:46:53: Neue Kategorie, ja.

00:46:55: Cool.

00:46:56: Julia, wir sind quasi fast am Ende des Podcasts angekommen.

00:46:59: Zum Schluss fragen wir immer die drei Streaming-Tipps unserer Gäste an.

00:47:04: Was guckst du gerade?

00:47:05: Ja, oh, das ist ja ... Das ist schon ein bisschen unangenehm, ich weiß gar nicht, ob ich genau das sagen kann, was ich gerade gucke.

00:47:11: Ich hab halt so ein bisschen Abwechslung in meinem ... Tag.

00:47:16: Wir haben ... ist mein Mann und ich, ist nicht nur ich.

00:47:21: Bei Apple TV gibt's so eine coole Serie, die heißt Slow Horses, das ist ein UK-Thriller.

00:47:27: Ich kann's nur empfehlen, bring mich auf ganz andere Gedanken.

00:47:30: Ich bin leider nicht so eine Trash-Lady, ich kann Trash-TV in mir nicht reinfahren.

00:47:36: Aber ich bin immer für krass gute Firmen und Serien zu haben.

00:47:39: Aber was ich eigentlich on the run ganz headstream war, ich war relativ viel mit dem Fahrradfahrer in Berlin.

00:47:44: Das ist ein Podcast.

00:47:46: Ja.

00:47:46: Und da bin ich wirklich ein ganz schöner Market-Tier-Nerdie.

00:47:50: Ich nehme da alles mit.

00:47:51: Ich glaube, es sind alles die bekanntesten von OMR über ... Ich mag den Snug Salting-Podcast.

00:47:57: War ansehnlich gerne, weil es sind so richtige Hands-on ... Die in der Funnel-Theme, wo du wirklich so ein Playbook auch noch so ein Podcast mitnehmen kannst.

00:48:06: Also eigentlich ist das für mich Podcast und schöne Serien, um ganz andere Themen zu kommen.

00:48:13: Mega.

00:48:14: Klasse.

00:48:15: Vielen Dank.

00:48:16: Das hat Spaß gemacht.

00:48:17: Vielen Dank, dass du unser Gast

00:48:18: warst.

00:48:19: Sehr, sehr gerne.

00:48:22: Dies

00:48:30: ist eine

00:48:30: Produktion der TLDR-Studios.

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