Zu Gast: Steffen Zeller von Rügenwalder Mühle (#07)
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Steffen Zeller, CMO der Rügenwalder Mühle, über die beeindruckende Transformation des Traditionsunternehmens zum Marktführer für vegetarische Alternativen und die damit verbundenen Herausforderungen in Marketing und Markenführung.
Themen der Folge:
- Die strategische Neuausrichtung der Rügenwalder Mühle im Bereich vegetarischer Produkte
- Kreative Nutzung der EU-Wurst-Namensgebungsdebatte für PR-Kampagnen
- Neustrukturierung des Marketings mit Fokus auf emotionale Kommunikation
- Messung und Bedeutung von Markenwerten wie dem Mühlenscore
- Erfolgreiche Agenturkooperationen im Wettbewerb mit größeren Konkurrenten
Über Steffen Zeller:
Steffen Zeller ist seit Oktober 2021 CMO der Rügenwalder Mühle und damit verantwortlich für die strategische Ausrichtung der Marke und deren Weiterentwicklung. Zuvor war er European Marketing Director mit Fokus auf pflanzliche Proteine bei Nomad Foods Europe.
Beyond The Screen ist eine Produktion der TLDR Studios
Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:20: Welcome to Beyond the Screen.
00:00:22: Heute sprechen wir mit dem Mann, der eine der spannendsten Transformationen in der deutschen Lebensmittelbranche verantwortet.
00:00:27: Er ist hochdekoriert, gewann Titel wie den FII, stand jüngst auf der Shortlist zum CMO of the Year.
00:00:33: Unser Gast ist Stefan Zeller, CMO der Rügenwalder Mühle.
00:00:36: Wir wollen wissen, wie macht man aus einer Traditionsmetzgerei die führende Marke für vegetarische Alternativen?
00:00:42: Wie überzeugt man den CFO von neuen Marketing-Kanälen wie ConnectedTV?
00:00:46: und wird es in zehn Jahren überhaupt noch echte Wurst von der Rügenwalder Mühle geben?
00:00:50: Steffen, herzlich willkommen.
00:00:51: Schön, dass du unser Gast bist.
00:00:52: Ja, heu und moin, Ben.
00:00:54: Schön, dass ich da sein darf.
00:00:55: Und ich werde ganz rot bei der Einleitung natürlich gleich mal.
00:00:59: Das finde ich gut.
00:01:00: Dann ist das Ziel schon mal erreicht.
00:01:02: Ja, du bekommst einigermaßen frisch aus dem Urlaub.
00:01:05: Es sind heiße Zeiten.
00:01:06: Passiert.
00:01:07: Das ist die Einstiegsfrage natürlich, die liegt auf der Hand.
00:01:10: Die EU möchte das Wort Wurst für vegetarische Produkte verbieten.
00:01:14: Das ist ja für Menschen mit ein bisschen kreativer Inspiration, wie ein Elfmeter ohne Torwart.
00:01:20: Was habt ihr daraus gemacht?
00:01:21: Wie habt ihr ihn verwandelt?
00:01:24: Das ist ja schon der zweite Schritt.
00:01:25: Was macht man denn, wenn dann sowas passiert?
00:01:28: Aber für uns als Kategorie ist das natürlich jetzt nicht gut.
00:01:32: News, sag ich mal.
00:01:33: Zegrube Flexitarie.
00:01:34: Wir wollen die Leute ... dazu animieren auch mehr wedgie zu essen und zu probieren und da hilft es natürlich wenn ein burger und Veggie Burger auch Burger heißt.
00:01:46: So, das ist das eine.
00:01:47: Das andere ist natürlich, was macht man dann, wenn so was kommt?
00:01:50: Wir haben eine wahnsinns tolle Unternehmenskommunikationsabteilung, die da wirklich auch Einfluss genommen hat.
00:01:59: Ich glaube, der Hausstift von uns war, glaube ich, zwar da dran mal in der Tagesschau und überall in der Presse und auch nochmal darauf hinzuweisen, was das mit einer Kategorie macht, aber als Marketier.
00:02:08: kann das natürlich ein Elfmeter sein und haben auch zusammen mit dem Team aus Unternehmenskommunikation einiges vorangebracht und ganz schnell.
00:02:16: Und das letzte, und ich habe das ja aus dem Urlaub beobachtet, war dann, da war ich dann über WhatsApp.
00:02:22: Teil des Ganzen, dass wir dann innerhalb von vierundzwanzig Stunden eine kleine Kampagne gemacht haben, die es dann sogar in die Bild am Sonntag geschafft hat, wo wir einfach mal mit unseren kreativen Community-Mitgliedern mal so paar Namen in die Runde geworfen haben, wie das denn heißen könnte.
00:02:37: Und die Frage war dann natürlich direkt an die EU gerichtet.
00:02:40: Wie nennen wir das denn, wenn wir es nicht mehr wussten nennen dürfen?
00:02:43: Und das hat schon für viel Aufsehen erregt, viel Talk about.
00:02:47: Und das Schöne ist, dass man jetzt ja hier von unserem Agrarminister Rainer lesen konnte, vor Kurzem in einem Interview vor ein paar Tagen war das, glaube ich, Donnerstag oder Freitag, dass er ja mittlerweile auch gegen ein Verbot sich ausspricht.
00:03:03: Und da würde ich jetzt mal behaupten, haben wir vielleicht auch ein bisschen eingewirkt.
00:03:08: Ja, das klingt ja erstmal gut und auch vor allem aus Marketier.
00:03:12: Die ganze Airtime, die ihr dann bekommen habt, Tagesschau, Bild am Sonntag, die Community, tagelang in der Presse, das ist ja ein Medienwert, den müsstest du sonst wahrscheinlich teuer kaufen.
00:03:22: Wir haben auf jeden Fall dreistellige Millionen Reichweite erzielt mit dem Thema.
00:03:27: Ich hätte aber auch kein Problem, wenn es das Thema nicht geben würde und gegeben hätte.
00:03:31: Aber die Frage ist, wie geht man dann immer damit um?
00:03:34: Weil man muss ja damit umgehen.
00:03:35: Und dann machen wir das für immer authentisch mit einer gewissen Leichtigkeit.
00:03:40: und dann auch in der Gemeinschaft zu, wie wir als Marke eben nach außen sind und seit und neun neunzig Jahren auch nach außen sind.
00:03:46: Ja, die Marke steht für Tradition.
00:03:48: Ist ja auch eine der ersten, die sich konsequent dem Thema Veggie verschrieben hat.
00:03:51: Dein Vorgänger Gode Röhm hat das, glaube ich, mal gestartet.
00:03:55: Aber du bist ja seit vier Jahren.
00:03:56: Du müsstest gerade so dein Vierjähriges gefeiert haben.
00:03:59: Vier Jahre und ein Monat.
00:04:00: Vier Jahre und ein Monat.
00:04:03: Echt eine gute Zeit auch.
00:04:04: Vorher hast du viel internationales Geschäft gemacht.
00:04:08: Was hat dich gereizt zurück, weil da Mülle zu gehen und was hast du in deinen vorherigen Berufs?
00:04:15: Etappen gelernt, was du da hin mitnimmst?
00:04:18: Das Spannende ist ja, das erzähle ich immer sehr gerne, ist, wenn man auf meine Vita schaut, würde man denken und hat vielleicht am Anfang gedacht, oh, da kommt jetzt jemand aus dem Konzern, um da im Mittelstand jetzt auch irgendwelche Konzernstrukturen, Konzern denken, loszulegen und das auch umzusetzen.
00:04:37: Aber eigentlich, und das... ist für mich das fast wie ein Heimkommen.
00:04:42: Das ist so die persönliche Seite.
00:04:44: Das heißt, ich ... Ich bin im Mittelstand groß geworden, das heißt, ich komme aus einer Familie.
00:04:49: Ich weiß nicht, ob meine klassische Arbeiterfamilie sagen würde, meine Schwester und ich.
00:04:53: Wir sind die erste Generation, die ich studieren durfte.
00:04:55: Mein Vater hat immer im Mittelstand gearbeitet.
00:04:57: Ich erinnere mich daran, wieso ich als kleiner Piefge so an der Hand dann immer zu diesem Hitten-Champion in der schwäbischen Provinz mit ihm gegangen bin.
00:05:03: Ab vierzehn habe ich dann so zwei Komma drei Mal im Jahr dann immer da gearbeitet.
00:05:09: Irgendwann auch durfte ich mal ins Ausland während des Studiums und habe bis zum Ende des Studiums da gearbeitet und habe es total genau.
00:05:15: Wollte dann aber in großen Konzernen so richtig das Handwerk lernen und hatte immer im Hinterkopf, dass ich irgendwann mal zum Mittelstand zurückkehren will.
00:05:24: Das hat dann siebzehn Jahre gedauert, weil ich einfach immer wieder tolle Herausforderungen hatte.
00:05:28: und zuletzt, und das ist dann nochmal der Bogen zurück, weil da Mühle ist, war ich bei Normand Foods in London, also in der Zentrale.
00:05:37: Und durfte da in so einem Art Corporate-Start-up auch den Veggiemarkt bearbeiten und da eine neue Marke zusammen mit einem tollen Team kreieren, Cuisine und haben da dann in achtzehn Monaten in vierzehn Ländern gelauncht.
00:05:49: Und ich saß eben dann in Berlin im Homeoffice-Leben zur Corona-Zeit und dann kam eben der Anruf von der Rügenwalder Mühle genau zur richtigen Zeit.
00:06:00: Spannend.
00:06:00: Das
00:06:01: ist Geschichte, jetzt bin ich vier Jahre und ein Monat bei der Mühle.
00:06:04: Ich
00:06:04: glaube, Kraft und Monolith kennt ja jeder aus dem Hausgebrauch, Nomad Foods wahrscheinlich nicht.
00:06:10: Wenn ich dann sage, welche Marke da dazugehört, dann gehe ich davon aus jeder.
00:06:14: Iglo ist es da in Deutschland und ich durfte da eben, als ich angefangen habe, so den Captain Iglo, der mal so paar Jahre verschollen auf den Meer an war, dann wieder zurückbringen.
00:06:25: Und das war ... auch sensationell.
00:06:27: Ich weiß nicht, was du für eine Kindheitserinnerung hast.
00:06:28: Ich weiß noch, wie ich vormittags als, keine Ahnung, sechs, siebenjährige aus dem Haus bin und mich umgedreht habe und meine Mutter noch zugerufen hat, was gibt's noch mit der Essen?
00:06:37: Und wenn die dann unter anderem gesagt hat, noch Captain Iglo's Fischstäbchen mit Blubspinart und Kartoffeln, dann bin ich so mit der Beckerfaust raus und dann wusste ich, das wird ein guter Tag.
00:06:46: Ja, Beckerfaust und Captain Iglo, das matcht irgendwie richtig gut.
00:06:50: Da kennt man auch das Soundlogo, wenn man in unserem Alter ist.
00:06:53: So ist das.
00:06:54: Captain Iglo.
00:06:55: Super bekannt und ich kann mich auch erinnern, meine Mutter hat irgendwann mal eine Handelsmarke gekauft, das schmeckte auch gar nicht, weil Capmilo fehlte.
00:07:04: Also da war so Markenprägung richtig groß, kommen wir sicherlich gleich auch im Lauf des Gesprächs nochmal zurück, weil der Mühle ist ja auch ein...
00:07:10: Da kommt eben Produktqualität und Marke dann zusammen, das ist dann der Doppelbinker, ne?
00:07:14: Ja.
00:07:14: Und dann bist du dem Ruf gefolgt ins Ammerland, glaube ich, ist das richtig?
00:07:20: Also, bei Zwischenahnen ist unser Hauptsitz, aber eine Aufgabe an mich war es eben auch, einen Standort in Hamburg aufzumachen.
00:07:30: Das heißt, ich bin jetzt nicht aus Bad Zwischenahnen hier angereist, hätte ein bisschen länger gedauert, sondern aus der Hafencity, wo wir seit jetzt fast drei Jahren unseren eigenen Standort da haben und auch schon einige Mitarbeiter davor haben.
00:07:45: Okay, und das ist ein Marketingstandort?
00:07:47: Marketingvertrieb und dann einige Support Functions dann auch.
00:07:51: Also da ist dann Controlling, HR, Logistics, Sublideshane ist dann da vor Ort und ich kann immer nicht ganz genau sagen, wie viel es jetzt ganz genau sind, aber wir werden jetzt schon so um die die vierzig dann bald in Hamburg sein.
00:08:07: Okay, das wäre schon eine stattliche Zahl.
00:08:09: Auf
00:08:09: jeden Fall.
00:08:10: Super.
00:08:10: Und als du angekommen bist, also war das im Lockdown oder war da schon ein Lockdown vorbei, weiß ich gar nicht mehr genau?
00:08:16: Das war Oktober, einundzwanzig.
00:08:18: Das war dann so noch ein bisschen Corona-Zeit auf jeden Fall.
00:08:23: Also ich kann mich hier in der steigenden Energie kosten.
00:08:25: Ich habe noch irgendwo gehört ein Wettbewerber von euch, der statt großer Medienkampagne musste erst mal die Heizung renovieren.
00:08:33: Das waren sicherlich super herausfordernde Zeiten.
00:08:35: Aber was für ein Unternehmen hast du vorgefunden, als du da eingestartet bist?
00:08:39: Auf jeden Fall ein tolles Unternehmen, das natürlich mitten in der Transformation war zu dem Zeitpunkt.
00:08:46: Zum einen natürlich auch Corona bedingt, wenn es um Digitalisierung und so weiter geht, aber natürlich WC war zu dem Zeitpunkt.
00:08:56: und dann können wir mal gucken, wo heute die Kategorie ist durch Everybody's Darling.
00:09:02: die Kapazitäten oder was wir nach draußen verkauft haben, konnten gar nicht die Nachfrage beliefern, aber auch und wenn wir jetzt zum Marketing kommen, wir haben ja vor elf Jahren diese Kategorie geprägt, entwickelt.
00:09:18: Und dann kam natürlich mit Fridays for Future, mit Corona und mit Markenunternehmen wie Beyond Meat so eine richtige Goldgräberstimmung auf.
00:09:27: Der Wettbewerb wurde immer größer und wir als Mittelstand mussten natürlich dann auch gucken, wie wir das Marketing nochmal auf andere Beine stellen, um gegen die großen Konzerne, gegen die großen Fleischkonzerne.
00:09:41: Wenn ich sage, Konzerne, Unilever und Nestle zu dem Zeitpunkt.
00:09:45: Startups, Foodtags, Startups, alles was da unterwegs war, uns da zu behaupten als absoluter Marktführer.
00:09:52: Genau und das haben wir dann gemacht und da war natürlich sehr viel Transformation.
00:09:56: Ein Standort in Hamburg aufmachen und dann aus Bad Zwischenander hinziehen ist alles starke Transformation.
00:10:04: Aber hat Spaß gemacht, tolle Leute.
00:10:10: war und ist eine tolle Zeit und er nahm einem Traumjob auf jeden Fall.
00:10:14: Ach, das klingt einfach herrlich.
00:10:17: Wie ist das denn in der Kultur intern?
00:10:18: Hat das die ganze Truppe mitgenommen, dass man jetzt im Wesentlichen auf vegetarische Produkte geht, obwohl man trotzdem natürlich noch Wurst, Alternativen oder normale Fleischprodukte verkauft?
00:10:28: Oder gibt es da Menschen, die so die Wurst im Herzen tragen und da emotionale Themen mit haben?
00:10:36: Wenn wir jetzt auf heute schauen, sind alle stolz auf das Unternehmen und die Marke und sowohl aus Veggie, aber auch natürlich auch auf unseren Kern, auf unseren Markenkern, wo wir herkommen, unsere traditionelle Pommersche fein oder auf unsere Teewurst.
00:10:56: Da ist natürlich sehr viel stolz dabei, aber auf beiden.
00:10:58: Ich meine, wir machen mittlerweile zwei von drei Euros durchschnittlich mit Veggie.
00:11:04: Und da sind wir natürlich alle stolz drauf.
00:11:07: Und wir wären auch da nicht, wenn wir nicht aus unserem Markenkern heraus.
00:11:11: Wir wissen, wie man richtig gute Wurst macht, also wissen wir auch, wie man richtig gute Veggiewurst macht.
00:11:16: Und heute darf ich ja noch Veggie Wurst sagen.
00:11:19: Deswegen, Veggie Wurst macht, also das ist natürlich auch, warum wir so erfolgreich sind.
00:11:24: Und wir haben auch keine Marke drüber, die so tut, als wäre es irgendwie ein anderes Unternehmen, sondern da steht beide mal die Rote Mühle drüber.
00:11:33: Ja, und das finde ich total interessant, dass die Marke sich da so früh, so konsequent draufgesetzt hat und gesagt hat, wir stehen für Veggie und auch... das mit Haltung untermauert hat und das auch durchgehalten hat vor allem.
00:11:44: Das ist ja auch mal die Frage, wie lange kriegst du die Haltung durchgehalten?
00:11:49: Das geht sicherlich im Mittelstand deutlich einfacher als im Konzern, wenn man quantalsmäßig da vielleicht doch mal schauen muss, ob es noch alles in die richtige Richtung läuft.
00:11:57: Ich würde jetzt mal ganz salopp sagen, im Mittelstand hat man wahrscheinlich noch ein bisschen mehr Weitsicht als in einem Konzern.
00:12:05: Aber alles hat Vor- und Nachteile.
00:12:08: Es gab mal so ein Mikrofuz.
00:12:11: Ich hab beim Vertrieb angefangen, weil sie noch wie jemand zu mir sagte, ach, was ist der Steffen?
00:12:16: Überall tut's weh.
00:12:18: In einem Unternehmen, am Fuß, im anderen, am Arm, am anderen, am Rücken.
00:12:24: Natürlich hat alles Herausforderung, aber auch Chancen.
00:12:27: Sondern wir konzentrieren uns.
00:12:29: Oder ich, wie ich mal arbeiten will, auf die Chancen.
00:12:32: Selbstwirksamkeit, Zuversicht, Attacke.
00:12:35: Ja, das ist erstmal ein guter Optimismus, da kommt man sicherlich auch.
00:12:39: besser als über oder weiter mit als mit Pessimismus.
00:12:42: Ich würde noch ganz gerne mal ein bisschen genauer den Markt verstehen.
00:12:45: Du hast eben gesagt, Nestlé, es kommen Text-Start-Ups
00:12:49: etc.,
00:12:51: Fleisch wird im Dreadedrucker gedruckt, aber ich hab auch so ein bisschen das Gefühl, dass sich der Markt so langsam so einer Konsolidierung nähert.
00:12:57: und wenn ich mal in meinem Supermarkt der Wahl von meiner Haustür ins Regal gucke, dann seid ihr schon sehr breit im Regal vertreten in Zentimetern gemessen.
00:13:06: Ja, muss man immer mit dem Marktanteil dann vergleichen.
00:13:08: Schärf-Shelf vs.
00:13:09: Schärf-Market.
00:13:11: Und wir haben natürlich um und über vierzig Prozent Marktanteil.
00:13:15: Deswegen ist es dann nicht überraschend.
00:13:17: Wo ich hin will, ist natürlich, da kann man uns immer noch mehr Regalplatz geben, aber ja klar, sind sehr präsent.
00:13:23: Und der Markt hat sich verändert in der Tat.
00:13:26: In welcher Hinsicht?
00:13:28: Naja, erstmal, ich glaube, da würde ich zwei Antworten darauf geben.
00:13:31: Die eine Antwort ist in so einem Markt und so einer Kategorie.
00:13:36: Die sich in der Entwicklung befindet wird es immer eine Konsolidierung geben.
00:13:40: Also da werden immer ganz viele Marken reingehen, Handelsmarken reingehen und am Ende werden wahrscheinlich zwei, drei, vier große Marken übrig bleiben und Handelsmarken.
00:13:48: So die Konsolidierung wird da kommen, gab es ja anderen, keine Ahnung, Margarine oder so auch.
00:13:55: Das andere ist, ich hätte schon gesagt, zu Zeiten von Fridays for Future Corona war die Kategorie Everybody's Darling, sondern dann kam natürlich Ukraine, Krieg, Inflation.
00:14:06: Man greift zur Eigenmarken, man schaut mehr auf den Preis.
00:14:10: Und Nachhaltigkeit spielt dann natürlich eine andere Rolle, wenn man eine, keine Ahnung, fünfköpfige Familie ernähren muss und am Regal steht und alles.
00:14:20: zehn, zwanzig Prozent teurer ist, dann ist Nachhaltigkeit vielleicht nicht mehr der Nummer eins Grund, wonach man im Einkauf schaut.
00:14:28: Das ist das eine, das andere, was einfach passiert ist.
00:14:35: Wir sind jetzt Teil der politischen Debatte.
00:14:38: Ich habe jetzt, wenn ich irgendwo Präsentation zur Kategorie halten darf, habe ich immer so eine Bildanzeige, Schlagzeile dabei und da steht dann Mit dem Bild von einer Frau, mit dem schwarzen Balken über die Augen, ist diese Veggie Kellnerin eine Flüchtlingsschläußerin.
00:14:56: Also wir sind als Kategorie so richtig in dieses Go-Walk, Go-Proke, so ein bisschen reingeschlittert.
00:15:05: Und das Naming, was wir jetzt gerade auch so, sag ich mal... Mit nem Grinsen, was schon, was haben wir denn daraus gemacht, diskutiert haben.
00:15:13: Vorher hilft natürlich ne Kategorie auch nicht.
00:15:16: Die neue Kräufe und gerade Flexitarier ist ja der größte Hebe mit ca.
00:15:20: fünfzig Prozent Anteil in Deutschland.
00:15:25: Ne Zieggruppe, die du, ne, die einfache, desto besser.
00:15:30: Burger, Veggie Burger und so weiter.
00:15:32: Da reinbringen wir es.
00:15:32: Und das tut das der Kategorie gut.
00:15:36: Na, wahrscheinlich nicht.
00:15:37: Und was folgt daraus?
00:15:40: Zum Beispiel, wir sprechen auch über Media, dann ein bisschen heute ist, wenn man schaut, wo die Media Spendings sich hin entwickelt haben von zwanzig achtzehn, neunzehn bis zwanzig einundzwanzig, die mir steil nach oben, haben sie sich jetzt steil nach unten entwickelt, sondern können wir uns freuen, weil wir einen Share-off Voice haben, der natürlich weit über unserem Marktanteil von vierzig Prozent ist.
00:16:01: Aber ich kann mich halt nicht freuen, weil wir können es nicht freuen, weil die Kategorie einfach leise geworden ist.
00:16:06: Das heißt, Und das sehen wir, die Kategorie ist unter Druck.
00:16:10: Wir wachsen, gewinnen Marktanteile.
00:16:14: Aber wir wollen natürlich und mit unserem Marktanteil sind wir dafür verantwortlich, dass auch die Kategorie wächst.
00:16:19: Und das ist natürlich auch eine sportliche Aufgabe, der wir uns dann gerne stellen von dem her.
00:16:26: Und dann kommt natürlich, wenn dann so eine Kategorie sich so entwickelt, dann wird wahrscheinlich die Konsolidierung schneller passieren.
00:16:35: Und da werden wir mit Sicherheit ein paar Beispiele bald haben und sehen an den Regalen.
00:16:42: Wäre jetzt meine These, dass da dann die eine oder andere Marke dann auch mal verschwinden
00:16:46: wird.
00:16:47: Ja.
00:16:48: Ja, das glaube ich ganz normal in dem Markt, im jungen Markt, dass das nicht alle schaffen, aber andere es sehr gut machen.
00:16:55: Für die ist für es Naming, ich glaube Hafermilch nennt jetzt auch niemand, anders als im Sprachgebrauch.
00:17:00: Ja, natürlich.
00:17:01: Also ich habe schon positive Hoffnung, dass man auch zu Wurst sagen darf, wenn es wie eine Wurst aussieht.
00:17:07: Und im besten Fall auf jeden Fall, wo es schmeckt vielleicht.
00:17:09: Und dann gibt es einen Klassiker, Scheuermilch.
00:17:12: Gießt man sich ja auch nach jeden Kaffee.
00:17:14: Das darf trotzdem Scheuermilch heißen.
00:17:16: Der Wurst
00:17:17: schimpft man sich auch nicht in die Tasche ein, um mal hergeschnattert zu zitieren.
00:17:21: Sehr gut.
00:17:22: Ja, ich glaube, wir können direkt mal rübergehen zum Thema Media.
00:17:27: Wir haben es ja schon ein bisschen gestreift.
00:17:28: Das ist auch quasi ein Kern unseres Podcasts.
00:17:31: Du hast gerade... Jüngste neue TV-Kampagne und CD-V-Kampagne gelornscht, hast dazu einmal ins Regal gegriffen und euren alten Feierabend-Zon wiederentdeckt.
00:17:42: Was war der kreative Ansatz?
00:17:43: Wie läuft es?
00:17:46: Also bei uns geht es ja, darf ich da einen Schritt zurückgehen?
00:17:50: Also was haben wir in den letzten vier Jahren gemacht?
00:17:52: Weil eigentlich ist Feierabend nicht Feierkampagne eigentlich nur der nächste Schritt in der Repositionierung oder Feinschliff der Marke, den wir vor vier Jahren gemacht haben.
00:18:02: Davor haben wir zuhundert Prozent auf unserem Veggie Sortiment kommuniziert.
00:18:08: Auch sehr viel Erklärvideos sagen wir jetzt, was natürlich sinnvoll war zu dem Zeitpunkt.
00:18:13: Aber emotionale Kommunikation ist halt nachweislich besser.
00:18:18: Ja.
00:18:18: So, gibt's ja das tolle Walmart-Beispiel.
00:18:20: Das müssen wir jetzt nicht drauf eingehen, weil wahrscheinlich alle das kennen, wie Walmart früher kommuniziert hat und dann, wie sie auf emotionale Kommunikation gegangen sind.
00:18:27: Wir haben eben dann auch mit der Kommunikationsplattform am besten schmeckt, so ins Allen schmeckt.
00:18:31: Genau das gemacht haben, den Mediamix auch verändert.
00:18:34: Von damals, neunzig, fünfundneinzig Prozent, in Jahr am TV.
00:18:37: Da haben wirklich jede Kampagne angeguckt und natürlich in Jahr aus TV auch darum gefahren, damit wir die KonsumentInnen da erreichen, wo sie sind.
00:18:45: So, und dann ist da natürlich ... Was wie Feierabend?
00:18:49: Ich weiß nicht, wie es dir geht.
00:18:50: Bei mir ist das meistens so.
00:18:51: Freitagabend, ich fahre den Computer runter.
00:18:54: Das ist so mein absolutes Feierabend-Gefühl am Freitagabend.
00:18:57: Dann mit Freunden treffen, was essen gemeinsam.
00:19:02: Vielleicht auch mal ein Helles oder ein Rosé oder so aufmachen.
00:19:05: Das ist einfach dieses Gefühl.
00:19:07: Das ist irgendwie, finde ich, früher war das, achtzehn Uhr, achtzehn Uhr, dreißig.
00:19:11: Das Abendessen gemeinsam.
00:19:13: Aber jetzt ist eigentlich so ein Gefühl, ist ja nicht nur auf das klassische Abendessen sagen.
00:19:21: In Berlin, wenn man vom Club kommt oder so, ist wahrscheinlich auch Feierabend.
00:19:24: Aber das ist halt total toll und wir sind so verankert mit der Marke im Feierabend und haben natürlich dann das Feierabend-Lied.
00:19:32: Feierabend, wie das duftet.
00:19:35: Was wir dann auch toll zurückbringen.
00:19:38: können.
00:19:39: Und das haben wir auch schon vor vier Jahren zurückgebracht, weil es wird immer wie so ein Soundloh gesummt am Anfang und am Ende, wenn man genau hinhört.
00:19:47: Und jetzt haben wir es halt ein bisschen den Moment zurückgebracht und das Lied auch.
00:19:51: Ich kann dir jetzt noch nicht sagen, weil die Kampagne ist ja vor zwei Monaten gestartet, die genauen Ergebnisse, aber es wird viel darüber gesprochen und wenn man so schaut, was so das Feedback in Social Media und so ist, dann ist das auch extrem positiv.
00:20:08: Also gehe ich jetzt mal davon aus, dass auch die Messungen, die wir dann mit der Kampagne machen, dann auch gut sein werden.
00:20:16: Wie ist denn inzwischen euer Anteil bei CTV im Vergleich zu Linear?
00:20:19: Kannst du das sagen oder möchtest du das sagen?
00:20:22: Um ehrlich zu sagen, könnte ich jetzt gar nicht so, also wir gehen nicht ran und sagen, wie viel Prozent CTV an Linear und TV haben wir, sondern wir gehen wirklich Kampagne für Kampagne.
00:20:30: So, ist das jetzt eine Kampagne, keine Ahnung, Barbecue ist wahrscheinlich eher im Lower Funnel, sondern jetzt feiern wir, das duftet eher im Upper Funnel und dann wird anhand der Zielsetzung anhand der Creatives, die wir haben, dann der beste Media Mix gemacht.
00:20:47: Und wir denken das einheitlich, das haben ja auch Julika, unsere Media-Chefin nochmal mitgegeben, dass wir da jetzt nicht irgendwie auf Prozent der Acht nur immer gucken, was das Beste ist.
00:20:57: in der Kampagne.
00:20:58: Aber auch CTV ist bei uns im Mix lineares, TV ist runtergegangen und CTV mit Sicherheit nach oben.
00:21:05: Ich glaube ich habe es wahrscheinlich auf Amazon gesehen, auf Prime Video und auf Join sicherlich auch.
00:21:11: Was sind denn so die... Capy-Eyes hinter den Kampagnen, die ihr euch anschaut, um zu bewerten, ob die Kampagne gezündet hat.
00:21:18: Jetzt natürlich bei der Kampagne vielleicht auch, wenn ihr jetzt im Supermarktabverkauf gucken würdest, vielleicht ein bisschen gebeißt durch die Wurstdiskussion.
00:21:26: Aber was guckt ihr euch grundsätzlich dahinter an?
00:21:28: Na
00:21:28: klar, natürlich schaust du dir immer... Also eigentlich haben wir fast so einen Treyek, wie wir messen.
00:21:36: Wenn wir jetzt mal klassisch weggehen von... keine Ahnung, abverkaufen, so schauen wir uns natürlich auch an.
00:21:43: Aber einmal im Jahr messen wir wirklich die Marke komplett auch mit den Wettbewerbern, das ist so, da haben wir einen Klarizierungsgesetz, da unseren Mühlen-Score und auch nochmal unseren Love Brand-Score, wo wir ganz klar items dahinter haben, wo wir wissen, ... was uns erhebt.
00:21:59: Und wo müssen wir uns hinbewegen?
00:22:01: Und das messen wir einmal ... ... im Jahr ganz groß in jeder Zieggruppe ... ... mit jeder Kampagne, weißt du was, noch mal.
00:22:06: Und dann haben wir auch noch mal, dass wir sowieso ... ... Social-Listungen natürlich auch immer ... ... noch mal reingucken und dann natürlich bei ... ... Social-Media die Klasse in den KPIs.
00:22:14: Dass so das Dreieck, was wir uns anschauen ... ... und wie wir uns da dann weiterentwickeln.
00:22:20: Und das ist ... ... ich habe es mir vor kurzem noch mal angeschaut, ... ... was haben wir in den letzten vier Jahren gemacht, ist ... ... bei Mühlscore und Love Brand Score ist ... Wenn man die Trendlinie durchzieht, das macht man ja dann, zeigt ihr auf jeden Fall sehr schön nach oben.
00:22:34: Und das ist uns da sehr wichtig.
00:22:36: Wir kommen uns natürlich die einzelnen Kanäle an und so weiter und so fort.
00:22:40: Die beiden Mühlingscore und Love Brandscore, die musst du mir noch mal ein bisschen erklären, weil das habe ich noch nie gehört.
00:22:44: Also Mühlingscore kann ich mir verstehen, also kann ich mir vorstellen, was das bedeutet, aber macht ihr das mit so einem Marktforschungsanbieter gemeinsam?
00:22:50: oder wie habt ihr das?
00:22:51: Genau, wir haben uns einfach angeguckt, wo stehen wir erst mal heute?
00:22:56: Wo müssen wir denn gerade auch mit Veggie hin und weiterentwickeln?
00:23:00: Als Marke haben dahinter dann eben einfach zehnmal Brand-Items gelegt, die wir dann konstant messen.
00:23:08: Und das ist natürlich, die rote Mühle ist das unser Mühlen-Score.
00:23:11: Bei Lovebrand ist dann sowas wie Vertrauen und so weiter drin.
00:23:14: Also wirklich, es macht eine erfolgreiche Marke aus und das messen wir dann auch immer.
00:23:20: Und dann kann es schon mal sein, dass Kampagnen Ja, bei einem Müllenscore noch steiler als bei einem Lovebrand-Score.
00:23:27: Ein Kids-Artikel war das zum Beispiel, als wir die aktiviert haben, weil die natürlich wahnsinnig viel für die Marke machen.
00:23:34: Und das gucken wir sagen genau an.
00:23:37: So, aber mehr in den Details, wenn wir mich jetzt fragen würden, was sind die zehn Items?
00:23:40: Ja, das
00:23:40: wollte ich dir jetzt ersparen.
00:23:41: Dann
00:23:41: könnte ich dir die sagen und dann können wir die danach gerne biepen.
00:23:45: So,
00:23:46: zwanzig Sekunden biepen.
00:23:48: Aber nein, das bleibt natürlich unser Geheimnis.
00:23:52: Das könnt ihr gerne für euch behalten, kein Problem.
00:23:55: Ihr habt für die Markenführung, habt ihr den FE gewonnen, ich glaube vor zwei Jahren, für Brent Image?
00:24:02: Genau, das war eben die neue Kampagne, am besten schmeckt, sonst allen schmeckt, wir haben Silber gewonnen.
00:24:06: Gold hatte damals Deutsche Telekom gewonnen, gegen Hass im Netz, deswegen Schapur.
00:24:12: Ruedi
00:24:12: fand ich stark.
00:24:13: So von dem her, also klar, also danke.
00:24:16: Unseres
00:24:16: gut, aber zurecht hat er in Deutschland gewonnen.
00:24:20: In diesem Jahr haben wir zwei Bronzen, der für unseren Wurst Promoter bekommen.
00:24:26: Okay, und was waren die ausschlaggebenden Kriterien, wurde euch das gesagt?
00:24:31: Dafür, dass euch der Preis verliehen wurde oder die Preise verliehen wurden?
00:24:34: Nein, Effi geht es ja nicht nur um was hast du gemacht, sondern hat das gewirkt oder nicht gewirkt.
00:24:39: Und bei unserer Kampagne, wir hatten die ja vor vier Jahren.
00:24:43: ... auf, ähm ... ... auf unserer Pommerschen vegan und Fleisch gehabt und ... ... da ist da natürlich Abverkauf da auch mit drin, was hat sich ... ... die Monatel danach getan.
00:24:53: Aber natürlich stolz, dass wir mit so einer ... ... tollen Marken- und Image-Kampagne ... ... dann auch den Abverkauf gesteigert haben.
00:25:00: Ja.
00:25:00: So und ansonsten haben wir natürlich ... ... Mühlen-Score ... ... Love-Brain-Score ... ... da natürlich auch sehr viel bewegt, ... ... was auch gezeigt hat, dass wir die Marke da ... ... sehr schnell ... ... in die richtige Richtung bewegt haben.
00:25:11: Und deswegen freut mich natürlich ... Jeder Wort freut uns, weil es zeigt, was die Marke kann, was das Team kann und natürlich im Employee Branding auch hilft.
00:25:24: Aber ein Effi freut uns natürlich besonders, weil da sehr viele zahlen Datenfakten natürlich dann auch mal dahinter stehen, was bei die Kampagne da nicht nur kreativ ist, sondern halt wirklich auch dann dahinter gemessen wird, was dann auch erfolgreich ist.
00:25:41: Deswegen freuen wir uns darum so mehr.
00:25:43: Erfieh ist ja schon so der Ritterschlag im deutschen Werbemarkt.
00:25:48: Kann man, glaub ich, mit Fokonrecht zu sagen, wenn ich das sage, dann brauchst du es nicht selber sagen, aber Erfieh ist schon aller Ehren wert.
00:25:54: Ich neke mal so.
00:25:55: Ich freu mich hin.
00:25:56: Wie ist denn euer Marketing-Team strukturiert?
00:26:00: Wie macht ihr es?
00:26:00: Sicherlich Agenturpartner, mit denen ihr das zusammen macht und macht ihr auch Dinge selber?
00:26:07: Also wir... Jetzt muss ich aufpassen, weil ich sage, weil das Team jetzt, glaube ich, in den letzten Wochen auch mal selber ein bisschen Content gemacht hat.
00:26:13: Aber wir haben jetzt nicht irgendwie in Haus Content, den wir produzieren.
00:26:16: Wir haben ein richtig, richtig starkes Agentur-Setup, was uns ja immer wichtig ist, zu sagen, wir wollen anders möchten, hier sagen, weil das bedeutet, dass alle anderen da draußen anders arbeiten und das glaube ich ja nicht ist.
00:26:32: Wir wollen einfach unter dem Motto oder Zielvorgabe alle und alles für die Marke.
00:26:38: zusammenarbeiten.
00:26:39: Das heißt, keine Befindlichkeiten, kein ... ... Gegner an der Arbeit, sondern ... ... alle gemeinsam ... ... an der Marke arbeiten.
00:26:48: Und was wir gemacht haben, als wir ... ... zum Beispiel das neuen ... ... Akkentursetup haben, ... ... hatten.
00:26:54: vor vier Jahren ... ... haben wir uns erst mal ... ... knapp zwei Tage mit dem Coach zurückgezogen.
00:26:58: Und bevor wir wirklich angefangen haben ... ... zu arbeiten, haben wir mal für uns definiert, ... ... wie wir zusammenarbeiten.
00:27:03: Und diese Workshops machen wir jetzt jedes Jahr ... ... einen Tag, wo wir uns an rausziehen.
00:27:06: Und da geht's ... weniger ums Wort, sondern ums Hau.
00:27:11: Und das zeigt einfach dann, glaub ich, viel dann auch, was dann möglich ist, auch wenn man eine kleine Marke ist und, ich sag mal, ganz gute Mediaspannings hat, aber vielleicht nicht so wie Procter & Gamble und
00:27:24: Co.,
00:27:25: dass wir trotzdem so laut im Markt sind.
00:27:28: Was wir aber auch gemacht haben, weil du gesagt hast, internes Team ist, wir haben... Vor vier Jahren, das Markt ging auch nochmal auf neue Beine gestellt.
00:27:38: Wir haben Marktforschung aufgebaut, intern, wir haben Media aufgebaut.
00:27:43: Wir haben ein Team oder jemanden auf neue Plattform, New Business gesetzt, um da einfach andere Skills auch nach intern zu holen.
00:27:58: Wir sehen einfach, dass wir wirklich tolle Leute ins Team bekommen.
00:28:03: Und das macht natürlich auch noch mal Spaß, sondern da muss ich jetzt und das wird jetzt wahrscheinlich für mein Team wieder ganz cringe, weil das eigentlich nicht wollen.
00:28:11: Wir sind halt stolz drauf, ne?
00:28:12: Wir hatten vor vier Jahren keine Medienabteilung und jetzt ist unsere Mediahead die Julika bei den Horizont-Fürzig unter Fürzig.
00:28:19: Unsere Patricia, die ... ... hier in New Platforms macht ist, ... ... weil WNV, ... ... WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WNV, WN ... genau so euch Dinge zu entwickeln.
00:28:53: Und das ist schon ... ... großartig.
00:28:56: Und ich sage das nicht um zu brauen, sondern einfach ... ... um den Leuten da ... ... die Bühne zu geben, weil sie einfach einen ... ... Wahnsinnsjob machen und ... ... jeden Tag da ... ... mit voller Leidenschaft ... ... die rote Mühle voranbringen.
00:29:09: Und das ist nur ein Beispiel für ... ... den Team Effort.
00:29:12: Find ich super, dass du das auch so ... ... öffentlich sagst.
00:29:15: Gute Leute machen gute Arbeit, ... ... ganz alte Weisheit, wird aber noch ab und zu ... ... und zu selten ... Angewendet einfach.
00:29:20: Und natürlich haben die Langfristverträge bei uns unterschrieben.
00:29:24: Ja, hohe Transfersum natürlich.
00:29:27: Keine Transfers.
00:29:29: Genau, aber das ist natürlich echt toll.
00:29:32: Aber auch da nochmal, ich hatte vorher gesagt, zum Thema Naming, wir haben eine Wahnsinn-Unternehmenskommunikation, wir haben ein Wahnsinns-Vertriebs-Team, Supply Chain, alles.
00:29:43: Und wenn es um Produkte geht, haben wir mit Patrick Bühr bei uns halt wahrscheinlich den weltbesten arrend dealer wenn es darum geht gelernter koch super typ und wir arbeiten halt unfassbar eng zusammen telefonieren jeden tag und auch das ist erfolgreich keine silo sondern eben auch intern zusammen zu arbeiten.
00:30:02: und promotion ist eins der vier pese also mediam kommunikation.
00:30:06: da gibt es ja noch drei andere die man auch erfolgreich an denen man auch erfolgreich arbeiten sollte.
00:30:12: ja total Preis hatten wir ja schon, Produkt hatten wir, finde ich extrem spannend, dass ihr es auch aufgebaut habt.
00:30:19: Ich finde auch selber, wenn sich das eigene Team gut mit den Themen auskennt und auf Augenhöhe reden kann, dann ist allen Beteiligten total geholfen.
00:30:28: Worauf hast du denn bei der Agenturauswahl besonderen Wert gelegt, als du damals die ausgewählt hast?
00:30:34: Ich sag, oder wir sagen immer, uns geht es nicht um die Agentur, sondern um das Team.
00:30:39: Also da heißt das das eine ist natürlich in den Pitch wie für die Aufgabe die im Pitch gestellt wird bearbeitet im Wort, aber das Haus auch wichtig und das Team dahinter und darauf achten wir und das halt das auch im Agenturside abfunktioniert und das eben wirklich alle und alles dann für die Marke.
00:31:02: gemacht und gesetzt wird, mit viel Spaß und Leidenschaft.
00:31:05: Also das ist nochmal wichtig und ich wiederhole mich ja da immer gerne.
00:31:11: Für mich gibt es da so zwei Bilder, wenn es um Agenturen geht.
00:31:14: Das eine ist, ich erinnere mich, das war beim Kraftfutz-Monalist damals, das war so ein Ted Talk von einem Agenturschef, der einfach ein Bild gezeigt hat.
00:31:23: von dem Kamin mit einem Ledersessel davor, einem Bild über den Kamin und er sagte, ihr müsst schauen, dass ihr bei uns auf dem Bild über den Kamin seid.
00:31:32: Weil wenn ihr das seid, dann ruft die anderen, habt ihr immer die besten Leute, wir haben immer Zeit und ihr kriegt immer die beste Arbeit.
00:31:38: Und das hat nicht immer nur mit Budgets zu tun, sondern auch, wie man zusammenarbeitet und was man kreieren kann gemeinsam.
00:31:46: Und die andere und das auch so selbst reflektiert, glaube ich, als Marketingteam ist.
00:31:53: Das ist so eine Karikatur, wo in meinem Kopf ist wahrscheinlich ein alterweiser Mann hier auf dem OP-Tisch liegt und dann die Chirurgien, Chirurg daneben und so eine ganze Schwester und so.
00:32:06: Und der geht so nach oben und sagt, geben Sie mir mal das Kapel, ich weiß wie das geht.
00:32:11: Wir brauchen auch Agentur, aber wir sind nicht überall Experten.
00:32:14: Und wenn wir Experten wären, könnte man alles selber machen.
00:32:16: Deswegen da auch auf Augenhöhe da zusammen zu arbeiten, ist eben auch... Total wichtig und darauf achten wir, wenn wir Agenturen aussuchen fürs Agentursetdab oder dann auch mal andocken.
00:32:28: Ja, finde ich gut.
00:32:31: Klingt erstmal nach einem tollen Modell, denn man kennt es ja auch anders außer Dienstleistung, also Dienstleistungsvergangheit oder aktuell.
00:32:39: auch kann ich da ein Lied von singen, dass es nicht immer partnerschaftlich läuft natürlich.
00:32:44: Also meistens schon, muss ich schon sagen, aber ab und zu hast du auch so Outlier.
00:32:49: wo man dann vielleicht nochmal
00:32:52: ein
00:32:52: Coach nehmen muss.
00:32:52: Ja, es gab halt vor kurzem auch so ein Artikel in der WNV, wo es auch darum geht, wie man in Zukunft mit Agenturen erfolgreich zusammenarbeiten könnte, sollte, wollte.
00:33:04: Und da wurden halt Passim aus zitiert, namentlich.
00:33:07: Und dann war halt ein Quote, das eben Druck auch sehr gut funktioniert, um das Beste aus den Agenturen herauszuholen.
00:33:16: Und witzigerweise... ... wolltet der oder dies hier im Oder nicht namentlich genannt werden.
00:33:22: Ja.
00:33:22: So, und das finde ich dann halt, na ja, also wenn das die Strategie ist, dann ... ... könnte man ja auch so bold sein, den Namen da runter zu schreiben.
00:33:31: Das ist das, was ich mir nachgedacht habe.
00:33:33: Aber es gibt wie immer unterschiedliche Strategien, um zum Ziel zu kommen.
00:33:38: Unsere ist das und wir fahren ... ... damit ... ... will ich mal sagen ... ... ganz okay.
00:33:44: Sehr gut.
00:33:45: Ich will ganz gerne nochmal einmal zurückkommen auf ... Den Stellenwert von CTV bei euch im Vergleich zu LineartTV.
00:33:52: hast du bei CTV schon die Chance auch ein bisschen stärker zu targetten, was du national halt nicht kannst.
00:33:59: Ist dein CTV, würdest du vermuten auch bei den bei den Abverfandeln Kampagnen schon wichtiger?
00:34:05: oder wird das in kürze wichtiger?
00:34:06: oder ist es eher noch eine Ergänzung, wie ist da dein Gefühl?
00:34:13: Also erstmal, wie wir an so was rangehen, ist Wir machen immer skalierbare Testballons.
00:34:18: Das heißt, das CTV gehört immer bei uns dazu.
00:34:21: Wir messen das dann und schauen uns pro Kampagne an, was kostet, was bringt.
00:34:27: Und du hast ja gesagt, ich meine, die Kanäle, die du gerade gesagt hast, da wird es ja eigentlich die Reichweite wird immer höher.
00:34:34: Die Relevanz wird immer höher, die Möglichkeiten da auszuspielen werden immer höher.
00:34:39: Wir gucken uns natürlich auch, hast du vielleicht gesehen, auch die Gensi mit unseren Flex-Blurren genauer an, auch da kann das superrelevant werden.
00:34:50: Deswegen ist jetzt natürlich die These, dass da eher dann der Anteil des Budgets steigen wird, als dass er zurückgehen wird.
00:34:58: Wie viel Prozent wir, hat man ja vorher schon zu Beginn, kann ich die jetzt nicht ganz genau genau sagen, aber jede Kampagne schauen wir uns an, welche Rolle das CTV spielen kann, sei es Ernährungsgewohnheiten, sei es Nr.
00:35:11: C Gruppen, wie wir gerade gesagt haben
00:35:14: etc.,
00:35:15: wie wir das am besten dann für uns nutzen können.
00:35:17: Ja, ich finde auch spannend so das Thema Dips, Verteilung der Esgewohnheiten.
00:35:21: Ja, genau.
00:35:21: Das ist
00:35:21: ja sicherlich in oberen Segmenten mehr höhere Vegetarieranteile, ohne dass ich das jetzt belegen kann, aber das ist so meine Vermutung.
00:35:27: Genau.
00:35:28: Oder
00:35:28: BBQ ist natürlich auch super.
00:35:30: Ja, definitiv.
00:35:32: Und könnt ihr schon die Effekte von CTV dann versus TV isoliert auch in den Mühlen KPI's und den Love Brand KPI's raus isolieren oder ist das nicht... Da
00:35:40: kommt dann im Prinzip alles zusammen, aber wir schauen uns schon jede Kampagne an.
00:35:47: Welchen wert liefert welcher mediakanal und da kommt natürlich ctv gut rüber Und gehört bei uns dann auch natürlich klassisch dazu und dann im mix auch.
00:35:59: Du hast gerade jensee angesprochen wie ist da?
00:36:04: Oder wie errichtet die macht er wahrscheinlich noch viel social dazu.
00:36:08: Genau was wir da gemacht haben ist wirklich wir haben die jensee als oberungsziehgruppe für uns ausgerufen, wir nennen die Flexbrower, das heißt nicht klassisch nach Alters, aber wir haben schon geguckt, sind auch Flexitarier, dann wissen wir, die gerne zu Festivals, sind Gen-Active natürlich dann auch, Fashion kann ein großes Thema sein, haben es da eben eine relativ klare, aber auch groß genug.
00:36:37: eine Zielgruppe gemacht, geschnitzt sozusagen, die auch groß genug ist, um sie zu aktivieren.
00:36:44: Der Wuspramotec heißt im letzten Jahr so der Test and Learn, um mal zu schauen, was passiert, weil es Traditionsmarke ist natürlich immer spannend zu sehen, was man in einer Chance aktivieren kann und haben da dann ein Pitch gemacht und sind jetzt eben mit Fokus auf dieser Zielgruppe unterwegs.
00:37:03: was uns ganz wichtig ist, deswegen haben wir auch einen Flex Explorer Council ins Leben gerufen.
00:37:08: Also wirklich, dass wir uns wie mit so einem Art Beirat uns dann damit aussetzen, dass wir sagen wir mal so wie ein schöner Art das auszudrücken ist.
00:37:19: Wir sprechen nicht über die Zielgruppe, sondern in der Zielgruppe, dass das eine oder das andere ist.
00:37:25: Das halt der Markenkern darf sich nicht verändern.
00:37:28: Aber wir müssen halt in der Umsetzung dann flexen.
00:37:31: Seitens habe ich einen riesen langen Bogen-Spaar.
00:37:33: Das ist eben A in der, wie kommuniziere ich die Marke, ne?
00:37:39: Gemeinschaft ist ja groß für uns.
00:37:41: Was bedeutet eine Gemeinschaft in so einer Jungziegruppe, versus uns beiden?
00:37:46: Y-Treißig-Minimum.
00:37:48: Jetzt werde
00:37:49: ich überwohnt.
00:37:53: Genau, das ist halt ein Unterschied, ne?
00:37:56: Wie da eine Gemeinschaft ... Definiert ist, wie man Gemeinschaft lebt.
00:37:59: So, da müssen wir flexen, aber natürlich dann auch den Kanälen, die Zieggruppe erreichen.
00:38:04: Und klar ist das dann, wir machen Brand Experience, also Events in our festivals, haben gerade den Community Run gemacht und so weiter, aber natürlich sehr viel aus Social Media dann auch unterwegs.
00:38:15: Was macht ihr auf Festivals?
00:38:17: Aber wir hatten jetzt, waren wir, haben in Rügenwald gemacht, um ehrlich zu sein.
00:38:23: Und dann ist natürlich auch immer unser Essen vor Ort.
00:38:27: So, wir waren beim, wenn es um Musik geht, bei einem Rap-Battle natürlich mit WRAP da vor Ort und versuchten da natürlich dann auch mit bestimmten Influencern daran.
00:38:40: zusammen zu arbeiten.
00:38:41: So ein Festivals war man letztes Jahr auch schon mit unseren Mühlenbikes unterwegs, waren bei dem größten Konzert hier in Hamburg.
00:38:52: Künstlerin, deren Namen ich nicht sagen darf, weil wir da das ja gehigh-checkt haben.
00:38:58: Ach so, okay.
00:38:59: Ja, ich könnte sagen, ich hoffe, es ist richtig, aber ich mache es einfach nicht.
00:39:03: Fängt mit Tee an wahrscheinlich und geht ab und zu zum Football.
00:39:06: Möglich.
00:39:08: Möglich.
00:39:10: Möglich.
00:39:11: und waren da vor Ort.
00:39:12: Wichtig ist für uns halt da eben auch, was ich nochmal gesagt habe, nicht einfach da vor Ort zu sein und alle freuen sich, dass da was passiert und keiner kann danach sagen, welche Marke oder ohne unsere Produkte dabei zu haben, dass wir da wirklich auch einen Impact haben und eine Änderung schaffen in der Zielgruppe.
00:39:31: Mega spannend.
00:39:32: Ja, finde ich spannend den Stretch von so diesem Familienidyll, was man auch so ein bisschen in dem Spot sieht, jungen Menschen.
00:39:38: ... und den Produkten dahinter von echter Wurst bis ... ... ja, veggie Wurst.
00:39:44: Wie siehst du denn die nächsten Steps bei euch ... ... hinsichtlich auch des einen PS Produkt?
00:39:49: Habt ihr nachvor weitere Themen zu machen?
00:39:52: Ich glaube, inzwischen gibt es ja eigentlich fast alles, ... ... was man so aus einem traditionellen Fleisch ... ...
00:39:57: übersetzt ... ...
00:39:58: ist alles übersetzt.
00:40:00: Fast alles?
00:40:02: Habt ihr noch andere Dinge, die ihr machen wollt?
00:40:04: Kannst du da schon was zu spoilern?
00:40:06: Ich hab jetzt einmal genickt und einmal den Kopf geschüttelt, aber ich kann noch mal reingehen.
00:40:10: Also, ich hatte ja davon vorhin erzählt, dass wir eine Position geschaffen haben mit New Platforms.
00:40:20: Wir haben ja mit Koro Trockenmischung zusammen partnerschaftlich in den Markt gegeben, was für uns das erste Mal aus der Kühlung heraus der Schritt war.
00:40:29: Natürlich schauen wir uns neue Sekmente an und müssen neue Sekmente... kreieren, voranbringen, damit die Kategorie auch fix wird, weil mit einer mehr als vierzig Prozent Markanteil die Kategorie zum Wachsen bringen muss.
00:40:44: Was das ist?
00:40:45: Das sage ich natürlich noch nicht.
00:40:49: Aber arbeiten wir natürlich dran.
00:40:51: Aber in so einer Kategorie, in der wir sind, ist natürlich Renovation, nicht nur Innovation, Renovation auch ein Riesenthema.
00:40:59: Produkte besser machen.
00:41:02: Zutatenlisten kürzer machen.
00:41:04: Geschmack besser machen.
00:41:06: Da ziehe ich mal so eine gerne eine Geschichte zu unserer veganen Pommarschen, die haben wir vor zwei Jahren Patrick und Team eine Rezeptur Verbesserung gemacht.
00:41:17: Und wir haben dann ganz viele Einsendungen und Priefe, E-Mails und alles bekommen, wo sie es, ihr habt euch vertan, ihr habt da, glaube ich, die Originalpommarsche rein gemacht.
00:41:26: Weil die Qualität einfach nochmal so einen Schritt nach vorne gegangen ist.
00:41:32: Also auch das ist ein Thema.
00:41:33: Wie können wir die Produkte besser machen, die wir jetzt haben?
00:41:38: Und eben in Innovationen, so was wie Kochschinken, gibt es schon am Markt, gibt es einen, der die Konsumentinnen überzeugt, so zu gucken.
00:41:50: Aber es gibt schon noch die eine oder andere Sache, die man vorantreiben kann und an all dem arbeiten wir natürlich mit Hochdruck.
00:41:59: Gibt es denn in zehn Jahren noch echte Wurst von euch?
00:42:06: Da müssten wir jetzt die Konsumentinnen fragen.
00:42:08: Also wir gehen da mit den Konsumenten und Konsumentinnen.
00:42:12: So, das ist unser Heavy-Titch.
00:42:14: Da kommen wir her.
00:42:15: Am besten schmeckt es, wenn es allen schmeckt.
00:42:17: Wir sind nicht dogmatisch.
00:42:20: Wenn die Konsumentin der Konsument irgendwann sagt, brauchen wir nicht mehr, wollen wir nicht mehr, dann gehen wir da mit.
00:42:27: Aber wir haben jetzt nicht den Plan, das proaktiv anzustellen.
00:42:31: Und vor allem auch, der größte Hebel ist halt bei den Flexitären.
00:42:38: Das heißt, die darüber zu bringen, egal in welchem Alter, das ist der größte Hebel.
00:42:44: Und da wiederhole ich mich auch immer gern, es gibt so einen tollen Podcast von Cram Hill, der dann über Weekday Vegetarian spricht und sagt, ich wäre so gerne Veganer oder Vegetarier, aber ich schaffe es einfach nicht.
00:42:56: Aber ich heiß jetzt einfach nur am Wochenende Fleisch.
00:43:01: weniger und bessere Qualität.
00:43:03: unter der Woche ernähre ich mich vegetarisch vegan.
00:43:06: Wenn das alle auf der Welt machen würden, wären umgerechnet mehr als siebzig Prozent der Weltbevölkerung veganer Vegetarier.
00:43:13: Und das ist halt der große Hebel.
00:43:14: Ja.
00:43:15: Und das ist eben da auch, wo wir als Marke die größte Rolle spielen können.
00:43:22: Super.
00:43:23: Wie blickst du denn aufs Marketing bei euch und auf dem Markt nächstes Jahr?
00:43:27: Das sind die heißen Themen, worauf werdet ihr euch konzentrieren?
00:43:33: Ja, alle vier PS natürlich.
00:43:35: Also Produkt haben wir total spannende Neuprodukte, aber auch Produktverbesserungen, Köcher, würde ich natürlich auch jetzt noch nicht sprechen kann und werde.
00:43:48: Kampagne, wir haben Feierabend gelangt, Feierabend wird weitergehen und wir werden mit dem Feierabend sehr laut und richtig ... Wahrscheinlich würde man sagen cool, in Veganery starten.
00:44:03: Das ist ja so der Monat, wo man wirklich Käuferreichweite treiben kann, wo neue Konsumentinnen sich versuchen, weil ich möchte mich besser ernähren.
00:44:16: Damit starten wir rein, aber plan natürlich den Feierabend weiter zu etablieren über das gesamte Jahr, natürlich auch auf den Flex Brown zu aktivieren.
00:44:24: und dann gibt es natürlich auch... eine andere Zielgruppen.
00:44:27: Ich hatte erst vor Kurzem mit meinem Schwager gesprochen, der sagt auch mal in der Arzt hat mir jetzt gesagt, ich soll weniger Fleisch essen.
00:44:34: Das ist mir natürlich als Marke auch gut aufgestellt, um an die Fünfzig Pluser anzugehen und zu sagen, ja, ist doch total einfach.
00:44:42: Verzichtest du vielleicht einmal auf die Fleischpommersche Fein, kaufst einmal im Monat unsere Veganer und eigentlich schmeckt beides ja ganz lecker.
00:44:51: So was kann man sich
00:44:52: anschauen.
00:44:53: Ja, und mein Geschmack ist ja auch vorhanden.
00:44:56: Auf jeden Fall.
00:44:56: Ich
00:44:57: glaube, Veggie Schnitzel, Veggie Cordon Bleu geht bei uns zu Hause ganz gut von euch.
00:45:01: Sehr gut.
00:45:02: Das ist auch der Top-Seller bei warmen Küchen.
00:45:05: Ja?
00:45:06: Cordon Bleu.
00:45:07: Wenn man so Pfanne packt, was man mal macht, ist das der absolute Top-Seller.
00:45:11: Okay, und was ist so grundsätzlich der Top-Seller?
00:45:13: Kannst du sagen?
00:45:13: Schingenspiecke
00:45:14: ist natürlich schon der Klassiker.
00:45:16: Hat man natürlich auch, ist ja klar.
00:45:18: Also uns wird nächstes Jahr mit Sicherheit nicht langweilig und wir wollen und müssen ja den Markt auch bewegen als Marktführer, dass wir immer weiterhin machen.
00:45:26: Cool.
00:45:28: Da haben wir, glaube ich, schon fast alles abgefügt bis auf unsere letzte Standardfrage bei Beyond the Screen.
00:45:33: Was sind deine drei Streaming-Tipps?
00:45:36: Steh du selber hier unseren Hörerinnen und Hörer an mitgeben, weil ich das... Stimmt, stimmt, stimmt.
00:45:39: Jetzt musst du Blättern, jetzt musst du Blättern.
00:45:41: Nee, nee, ich wusste mal, ich hatte extra, weil ich hatte... Also, ich streame gerne, hab da natürlich einige auf dem Papier.
00:45:48: Also, was ich auf jeden Fall empfehlen kann jetzt am Wochenende und jetzt darf ich auch ARD-Mediathek nennen oder ist das... Auf Streaming, klar,
00:45:57: natürlich.
00:45:58: Habe ich die Doku zu Franziska von Imsing geguckt.
00:46:03: Die fand ich total spannend.
00:46:06: Bin großer France-Fan.
00:46:09: Das bin ich immer wieder mal durch.
00:46:13: Auf dem Streaming-Dienst.
00:46:16: Sondern autich mich nochmal, dass ich einer bin, der jedes Feind... Also es gibt ein Film, den ich jenes Weihnachten streame.
00:46:23: Das ist Love Actually.
00:46:24: Okay.
00:46:26: Und... Weil du Join sagst, ich bin riesengroßer, wer stielt mir die Show-Fan?
00:46:31: Ich liebe diese Show, auch weil da auch immer tolle Marketing-Stands sind.
00:46:34: Also nicht nur deswegen, ich finde es einfach eine richtig coole Show.
00:46:37: Und da muss ich sagen, dann nutze ich dann Join immer, weil man ja die Folge vom dachauffolgenden Sonntag schon ab dem Montag davor streamen kann.
00:46:47: Das heißt immer, wenn wer stielt mir die Show, die Staffel draußen ist.
00:46:51: Dann hole ich mir Premium.
00:46:54: Wenn die Staffel durch ist, dann gebe ich Premium auch wieder ab.
00:46:57: So, das sind so.
00:46:57: Und ansonsten gibt es natürlich ganz viele tolle Filme, Dokus-Serien.
00:47:01: Aber ich glaube, das ist das, was mir gerade so im Kopf herumgeschwert ist.
00:47:05: Großartig, finde ich super Tipps.
00:47:06: Vielen Dank.
00:47:07: Steffen, vielen Dank, dass du unser Gast warst.
00:47:09: Das hat mir viel Spaß gemacht.
00:47:11: Vielen Dank.
00:47:11: Und dann sehen wir uns bald und alles Gute fürs nächste Jahr.
00:47:16: Danke dir, hat Spaß gemacht.
00:47:17: Ciao.
00:47:18: Du willst mehr in die Digital Marketing
00:47:20: Welt von morgen eintauchen?
00:47:22: Dann abonniere unseren Podcast oder besuche
00:47:32: www.isam.com.
Neuer Kommentar