Zu Gast: Benedikt Klarmann von Junglück (#23)
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Benedikt Klarmann, dem Gründer und CEO von Junglück. Er erzählt, wie er ohne Millionen-Investoren eine der am schnellsten wachsenden Clean-Beauty-Marken im DACH-Raum aufbaute. Außerdem erfahrt ihr, wie ihm der Wechsel vom reinen Online-Shop in den stationären Handel gelang und warum radikale Nachhaltigkeit sowie Inhaltsstoff-Transparenz den Kern seines Erfolgs bilden.
Themen der Folge:
Radikale Inhaltsstoff-Transparenz: Der bewusste Verzicht auf Füllstoffe wie Wasser und der Einsatz hochwertiger Aloe Vera als Basis fast aller Produkte.
Effizientes Influencer-Marketing: Wie professionelle Kooperationen mit Creators zum entscheidenden Wachstumshebel für die digitale D2C-Marke wurden.
Expansion in den Handel: Der mutige Sprung vom reinen Onlineshop in über 1.500 dm-Filialen sowie der Aufbau eigener Flagship-Stores
Nachhaltigkeit im Wettbewerb: Wie man ökologische Standards wie Mikroplastikfreiheit in einem harten Marktumfeld zwischen Premium-Anspruch und Rabattstrategien behauptet.
Strategische Wachstumsthemen: Warum stetige Innovation am Zeitgeist entscheidend ist und wie die Internationalisierung der Marke in den nächsten Jahren vorbereitet wird.
Über Benedikt Klarmann:
Benedikt Klarmann ist ein leidenschaftlicher Serienunternehmer, der bereits mit 18 Jahren sein erstes Business in der Druckbranche startete. Getrieben von Neugier gründete er vor acht Jahren Junglück, um mit medizinisch anmutenden Glasflaschen und reinen Inhaltsstoffen den Kosmetikmarkt nachhaltig zu revolutionieren.
Beyond The Screen ist eine Produktion der TLDR Studios.
Transkript anzeigen
00:00:02: Beyond the Screen,
00:00:03: der Marketing-Podcast von Isam Advertising Technologies.
00:00:19: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Beyond The Screen!
00:00:21: Unser heutiger Gast ist ein echter Serienunternehmer.
00:00:24: Nachdem er bereits erfolgreich sein erstes Unternehmen aufgebaut hatte stürzte er sich in den von großen Konzernen dominierten Kosmetikmarkt.
00:00:31: Seine Mission radikale Nachhaltigkeit verpackt in medizinisch anmutenden Braunglasflaschen Erdbewiesen, dass man auch ohne Millionen Investoren eine der am schnellsten wachsenen Clean Beauty Brands im Dachraum aufbauen kann.
00:00:43: Doch nach dem phänomenalen Erfolg als reine D-to C-Brand und ersten eigenen Flagship Stores geht er jetzt den nächsten mutigen Wachstumsschritt – der Sprung aus dem Online Shop direkt in die Regale des stationären Handels und der größten Drogeriemärkte des Landes!
00:00:56: Herzlich willkommen Benedikt Klamann, Gründer & CEO von Junglück.
00:00:59: Vielen
00:01:00: Dank, dass ich da sein darf.
00:01:01: Ja, super.
00:01:02: Vielen Dank für die Einladung hier in eurem Flagship Store in München!
00:01:04: Das sieht wirklich extrem schön aus was ihr da aufgebaut habt.
00:01:08: du hast ja im Jahr zwei Tausend Achtzehn mit Jungluck angefangen glaube ich gar nicht so lange her.
00:01:13: vorher warst wir auch schon unternehmrisch erfolgreich muss man von vorne einsteigen.
00:01:17: wie hast Du gestartet?
00:01:18: Was hast Du vorher gemacht?
00:01:20: Was hat Dich motiviert selber zu gründen?
00:01:23: und vor allem wie ging es mit Jungluk los?
00:01:26: Ja, viele Fragen.
00:01:29: Vielleicht fange ich ganz vorne kurz an was zu mir zu sagen und wie es dazu kam dass ich überhaupt das mache was ich heute tue.
00:01:38: letztendlich hat mich schon immer das Unternehmerische gereizt Wahrscheinlich entstanden aus meiner Grundeigenschaft, dass ich wahnsinnig neugierig bin und die Neugierde hat dann irgendwann dazu geführt.
00:01:52: Dass ich über Geschäftsfunktionale nachgedacht habe und so dann irgendwann angefangen habe mit achtzehn.
00:01:57: Mein erstes Business zu probieren und seitdem hat mich dieser Virus infiziert und das Unternehmer da sein ja fasziniert.
00:02:09: So habe ich mit der Druckbranche gestartet, als ich achtzehn war und das ist leider jetzt auch schon über zwanzig Jahre her.
00:02:17: Daran kann man erkennen – ich bin jetzt auch nicht mehr gerade aus der Schule rausgefallen was mir manchmal schwerfällt es zu realisieren.
00:02:25: aber das ist nun mal die Wahrheit.
00:02:27: deswegen ist die letzten zwanziger Jahre auch ein bisschen etwas passiert unternehmerisch bei mir.
00:02:32: Aber letztendlich dass was ich heute tue ist eben vor jetzt ja Eigentlich fast zehn Jahren gestartet.
00:02:40: Die Marke selber gibt's jetzt seit acht Jahren, wir haben jetzt im Mai unser achttjähriges gefeiert ist tatsächlich aus einem Zufall entstanden und nicht am Reisbrett geplant und überlegt was könnte eine spannende Branche sein?
00:02:55: Und wo müsste ich mich unternehmerisch engagieren sondern es ist wieder mal aus einer Evidit entstanden.
00:03:02: Ich hab Gespräche zwischen meiner Mutter und meiner Frau gehört über Kosmetik und irgendwann hat es bei mir getriggert und meinte, ich meinte so ja dann lass uns doch einfach mal ein paar Produkte selber machen.
00:03:12: Und haben dann mal mit drei Produkten gestartet.
00:03:14: und so ging dann im Prinzip die Reise los ohne dass ich wirklich einen klaren Businessplan hatte oder mir gedacht habe okay das muss irgendwann mal richtig groß werden sondern einfach aus der Neugierde irgendwas anders besser zu machen gestartet.
00:03:28: Dann hat das Ganze so ein bisschen sein Lauf genommen.
00:03:30: Spannend also aus den Noten und Tugen gemacht?
00:03:32: Womit ging es denn bei der Tugend los?
00:03:34: Wo war die Not am höchsten, aber welchen Produkt womit habt ihr angefangen?
00:03:38: Tatsächlich ist eine Mischung aus relativ simplen Produkten.
00:03:43: Das ist zum Beispiel unser Aloe vera gel was wir heute auch noch im Sortiment haben und mit eines der beliebtesten Produkte ist.
00:03:50: das war tatsächlich das allererste Produkt ein aloe verae gel zu machen was im Prinzip aus aloe Vera besteht und nicht aus hundert anderen Zutaten.
00:04:00: Das war damals eigentlich bei dem Produkt der Ansatz.
00:04:03: Es gab das Produkt vorher schon auf dem Markt, aber es gab es nicht.
00:04:06: in dieser Einfachheit und in dieser Qualität wie ich damals dachte ist dass es geben muss.
00:04:15: Und das war zum Beispiel das erste Produkt.
00:04:17: mit dieser Grund DNA sind die ganzen weiteren Produkte dann gekommen um die Dinge wegzulassen, die irgendwie nicht reingehören im Kosmetikprodukt und von den Dingen mehr rein zu tun was eigentlich gut ist.
00:04:30: Und das war der Startschuss dann für alles weitere.
00:04:34: Okay, aber du hast jetzt keinen handwerklichen Hintergrund in dem Kosmetikfeld gehabt?
00:04:38: Nein gar nicht.
00:04:39: und das ist das, was grundsätzlich mich immer wieder umdreibt, die Neugierde neu zu lernen und sich neue Themen einzuarbeiten.
00:04:47: Für mich ist es gar nicht irgendwie Angst zu haben, oh Gott!
00:04:52: Das ist etwas, was ich noch nicht kann sondern eher die Neugehrte, die mich treibt, das dann zu verstehen.
00:04:58: Und so war es damals auch.
00:05:00: Hab einfach mit ganz vielen Menschen gesprochen, hab ein Labor gesucht das mit mir zusammen das entwickelt und so bin ich in das Thema rein.
00:05:07: und jetzt würde ich sagen nach zehn Jahren Kosmetikbranche glaube ich kann nicht ganz gut einschätzen wie Kosmetikkrodukte funktionieren wie man sie baut.
00:05:17: aber damals war das ein Kaltstart und ich habe mal Volkswirtschaft hier in München studiert und dann mal noch einen MBL gemacht später Also weit weg von irgendwie Kosmetikwissenschaften, Chemie oder ähnlichem.
00:05:33: Aber das zeichnet ja auch Unternehmer aus, dass sie davor keine Scheu haben sich solche Themen anzunehmen.
00:05:40: Total.
00:05:40: und was mich jetzt erst mal interessieren würde hast du ja gerade angesprochen Aloe Vera.
00:05:43: also ich gehe jetzt in die Drogerima des Vertrauenskaufendprodukt wo eine Aloe Vera Pflanze drauf ist.
00:05:48: aber was ist denn da drin dann außer Aloe vera was ich dann vielleicht doch nicht so gut gebrauchen kann?
00:05:53: Also erstmal ist die Frage, wie hoch der Anteil an Alloy wäre tatsächlich in dem Produkt?
00:05:57: Das ist ja im Lebensmittelbereich ähnlich.
00:06:00: Dass man nur weil jetzt Zitrone, Orange oder Erdbeere draufsteht beim Erdbärjoghurt irgendwie dann homöopathische Dosierung von Erdbehren drin findet.
00:06:09: so ist es auch in der Kosmetik dass das zum Schluss schon darauf ankommt.
00:06:14: Nur was drauf steht heißt es noch nicht große Menge in hoher Qualität enthalten ist.
00:06:20: und so verhält sich es auch in der Kosmetik.
00:06:22: Und da findet man aloe Vera Gels jetzt, um bei diesem relativ simplen anmutenden Produkt zu bleiben eine große Bandbreite an Qualitäten, wo dann doch mit sehr viel Zusatzstoffe gearbeitet wird, um dir zu suggerieren dass du jetzt einen hohen Anteil aloe vera drin hast.
00:06:41: Wir könnten jetzt tiefer in das Aloe Vera-Thema einsteigen, was bei uns tatsächlich eine DNA ist.
00:06:45: Also fast alle Produkte basieren auf Aloe vera.
00:06:49: wenn man bei uns auf die Inkey Liste also die Inhaltsstoffliste guckt findet man eigentlich bei jedem Produkt Aloe Veras ganz weit vorne meistens an erster Stelle und bei fast allen anderen Produkten auf dem Markt da draußen steht dann der Regel Wasser, Aqua an ersters Stelle und das sagt schon auch viel aus über unser Qualitätsverständnis dass uns wichtig ist es eben nicht Wasser vornehmlich in dem Produkt drin ist, weil das natürlich nichts kostet.
00:07:13: Sondern ein Rohstoff der dann doch ein bisschen Geld kostet aber halt auch positive Wirkung hat und sehr feuchtig hat spendend was der Adder-Überer ist in diesem Fall.
00:07:23: Und dass es so etwas uns unter anderem auszeichnet.
00:07:29: Aber ja das Adderüberer Gehl war ja nur sozusagen der Startschuss für alles Folgende.
00:07:34: Okay,
00:07:35: aber ich habe verstanden ihr guckt euch erstmal an was überhaupt im Produkt enthalten sein muss an Inhaltsstoffen die Menge und die Qualität.
00:07:43: sprich das kostet auch in einer Herstellung mehr als dass so der typische Handelsmarkenproduzent sicherlich sich leisten kann und deshalb könnt ihr auch höhere Preise verlangen.
00:07:53: am Ende für die Produkte
00:07:55: Klar, also natürlich so ein Anspruch an die Qualität der Produkte sehr hoch und im Vergleichen zu preisgünstigeren Produkten muss der Anspruch sein was die Qualitäten da höher ist.
00:08:07: Aber was natürlich auch bei jedem Markenprodukt der Fall ist du kaufst einen Marken Produkt den nicht nur das Produkt wegen sondern auch das was du damit verbindest und das Erlebnis was du dann mitverbindest und die Emotionen die nun damit verbindet und dass es schon etwas Was uns wichtig ist, dass wir da spannend sind, neugierig machen und uns auch erlebbar zeigen.
00:08:33: Und da war eben vor jetzt vier Jahren schon wo wir heute sitzen unser Flagship Store in München uns auch wichtig ein Fußabdruck zu hinterlassen und dann Touchpoint zu schaffen Absatz der reinen Produktverwendung.
00:08:47: Also Marke und Image komme gleich nochmal auf jeden Fall drauf zu sprechen.
00:08:52: Wie seid ihr denn sozusagen mit dem Modell losgeschlaufen, als ihr dann die ersten Produkte hattet?
00:08:56: Und du verstanden hast es geht los.
00:08:58: Ihr habt den Namen Junglück Ja, gewählt.
00:09:02: Als ich es erst mal gelesen habe – ich glaube, ich hab das erste Mal beim Handelsblatt von euch gelesen als so Start-up des Tages oder so vorgestellt wurde und mich gefreut, dass was bedeuten kann.
00:09:09: Also Jung und Glück!
00:09:10: Das würde jetzt im Zweifel gut zusammenpassen.
00:09:12: aber ist das wirklich der Hintergrund?
00:09:14: Oder habe ich mich da vertan?
00:09:16: Nein, inzwischen weiß ich ja auch wie andere professionelle Prozesse vielleicht in der Markenführung ablaufen.
00:09:21: Aber damals saßen wir eine sehr kleine Runde zusammen und haben uns überlegt, was könnte denn da ein Name für diese Marke sein und kam da sehr schnell darauf, dass wir eigentlich zum Ausdruck bringen wollen.
00:09:36: Einmal, dass man sich irgendwie glücklich führen soll mit den Produkten.
00:09:40: Dass wir eine gewisse Jugendlichkeit damit auch vermitteln wollen.
00:09:45: Und so kam dann recht schnell die Idee das doch in ein Wort zu gießen und auch der Wunsch, dass es bewusst Deutsch klingt weil wir auch zeigen wollten wo wir herkommen und da nicht so auswechselbar sein wollten mit irgendeinem englischen Begriff.
00:10:04: Und daneben rein, sag ich mal die harten operativen Fakten sind dann halt auch zu gucken ist die Marke noch frei?
00:10:12: Sind die Domains noch frei laufe ich Gefahr dass ich irgendwann markenrechtlich dann Problem kriege.
00:10:18: das ist dann sowas was ich mit der Vorerfahrung die ich damals schon hatte irgendwie dann halt direkt wusste.
00:10:24: um dann muss man sollte man sich da schon sehr gut absichern, weil ich glaube das letzte was man haben will ist dass man eine Marke anfängt aufzubauen über die ersten Jahre und irgendwann im dritten vierten Jahr.
00:10:35: Weil mein großen Markenrecht streit hat und dann auf einmal irgendwie alles wieder auf links drehen muss und da können wir sagen dass wir damit dem marken doch sehr uniques sind.
00:10:45: also da gab es bisher noch nie irgendwelche Berührungsprobleme mit anderen Marken und deswegen sind wir in Summe eigentlich ganz glücklich mit dem Marken an.
00:10:54: Okay,
00:10:55: und du hast eben gesagt ihr habt euch ein eigenes Labor gesucht, mit dem jetzt zusammen das entwickelt?
00:10:59: Ist das jetzt in der Kosmetikbranche was Besonderes, dass man im Labor zu machen?
00:11:02: Weil ich habe es jetzt in einer Vorbereitung verstanden, dass er schon sehr großen Wert auch drauf legt.
00:11:06: Auch natürlich, also klar, Inhaltsstaffel haben wir darüber gesprochen aber auch das eigene Labor.
00:11:10: Ich hätte eigentlich gedacht jeder hat das so.
00:11:13: oder wird das wenn Produkte einfach irgendwie abgefüllt sonst am Markt?
00:11:17: Nein, natürlich in den Anfängen.
00:11:19: Du brauchst in irgendeiner Form ein Labor, das dir das Produkt konzipiert und entwickelt.
00:11:25: Das ist sozusagen in den Anfang Standard oder eine Notwendigkeit was dann relativ zeitnah kam.
00:11:34: also bei mir war es so dass die erste Mitarbeiterin die eingestellt habe waren Pharmazeute in der Apothekerin weil mir von Beginn an wichtig war Dadurch, dass ich eben zu dem Zeitpunkt noch selber da sehr unwissend war, eine hohe Expertise aufbauen und wenig später haben wir dann auch angefangen unser eigenes Labor aufzubauen.
00:11:55: Das ist hier in der Nähe von München-Oberhachingen das ist zehn Kilometer südlich von Münchern wo wir im Prinzip in Haus die Expertise ausbauen um eben die Produkte dort sowohl qualitativ zu prüfen aber auch in die Neuentwicklung zu gehen.
00:12:13: Okay.
00:12:14: Und als ihr dann die ersten Produkte in den Jahr zum Start bereit hatte, da seid ihr ja glaube ich mit D to C eingestiegen?
00:12:22: Was waren die ersten Schritte?
00:12:23: wie habt ihr da losgelegt und hat du das schon aus dem ersten Job auch oder aus der ersten Grunde E-Commerce Erfahrung gepackt?
00:12:29: Genau!
00:12:30: Dann
00:12:30: gründet sich beim zweiten Mal leichter.
00:12:32: Ja natürlich rückblickend würde ich sagen ja das war wahrscheinlich schon ein wesentlicher Faktor wieso es uns gelungen ist in der Zeit relativ effizient und gut zu wachsen.
00:12:45: Die Vorerfahrung meiner Projekte zuvor.
00:12:48: Und damals, als ich gestartet bin, bin ich ja auf Amazon gestartet.
00:12:55: das ist tatsächlich heute nicht mehr wirklich in der DNA erkennbar weil Amazon ist für uns zwar also wir sind dort noch aktiv aber es für uns jetzt kein dominierender Kanal mehr sondern ich habe dann nachdem es auf Amazon gut funktioniert hat, relativ schnell entschieden dass wir im Prinzip den eigenen Webshop aufbauen müssen als Kanal und sind dann eben mit Influencer Marketing sehr stark gestartet.
00:13:21: Also das haben wir schon bevor wir mit Social Ads gestartet sind losgetreten und das hat damals sehr, sehr gut für uns funktioniert.
00:13:32: Und ist auch heute noch ein wichtiger Kanal.
00:13:34: aber inzwischen haben wir dann breiteren Marketingmix.
00:13:38: Aber das war tatsächlich sozusagen das Zusammenspiel aus Influencer-Marketing und PaySocial der Wachstumsebel, worüber wir die ersten Jahre und auch faktisch heute noch wachsen.
00:13:53: Okay, aber Influencer Marketing.
00:13:54: Ihr habt ja gestartet in guten alten Influenzerzeiten wo das noch, ich würde mal sagen nicht so ganz professionellisiert war und noch viele Opportunitäten rumlagen, wo man vielleicht jetzt nicht jeden Post auch mit einem klaren Vertrag bezahlen musste sondern wahrscheinlich habt ihr Produktproben distribuiert und dann Content-Teilbezahl, Teilorganik...
00:14:14: Genau, also das tendenziell ... Waren wir dann schon wahrscheinlich etwas in der zweiten Welle, also in der ersten Welle.
00:14:22: Ich würde sagen ein Captain Insan war da einer der Ersten Marken und markend ist heute nicht mehr geht wie ein Fit Vier oder einen Hello Body.
00:14:29: die waren noch mal ein zwei Jahre früher als wir.
00:14:32: diese Momente oder diese Kooperation hatten wir schon auch.
00:14:35: aber da hat es angefangen dass er sich professionellisiert aber natürlich zu deutlich niedriger Kosten als das heute der Fall ist.
00:14:46: Aktuell würde ich sagen, ist Influencer Marketing muss man sehr differenziert betrachten.
00:14:51: Weil es inzwischen von den Effizienzen nicht mehr so ist dass man sagt okay das ist mit Abstand ein hoch effizienter Kanal sondern das musste man ja eben sehr differenziell bedrachten für manche Marken wenn man die Produkte funktioniert das nach wie vor sehr gut.
00:15:07: aber ich glaube inzwischen gibt's eben auch Marken und Produkte wo Influenza Marketing aufgrund der doch erheblich gestiegenen Kosten nicht immer so effizient ist, beziehungsweise andere Kanäle vielleicht dann wieder an Relevanz gewinnen.
00:15:19: Und wie habt ihr das Influencer-Marketing weiterentwickelt über die Jahre?
00:15:25: Natürlich zu professionalisieren auch auf unserer Seite, wie selektieren wir Influenzer, wie bewerten wir, wie erfolgreich Kooperation sind Und dann eben eine Logik aufzubauen.
00:15:38: Wie klustern wir auch Influencer?
00:15:40: Wie arbeiten wir mit wem zusammen und nicht mehr zu sagen, okay ich pick mir jetzt einfach mal so die raus, die mir gefallen und dann schreibe ich sie mal an und dann hoffentlich geht's gut und vielleicht gebe ich noch einen Gutschein kurz mit um ein bisschen zu tracken und das war es dann sondern irgendwie da dann auch tiefer reinzugehen.
00:15:57: So eine Analyse als dann auch mit wem arbeite ich, wie auf welchem Modus zusammen?
00:16:03: und also hat erheblich an Komplexität zugenommen.
00:16:09: Ich würde sagen wenn man es jetzt vergleicht mit anderen Kanälen hat das natürlich auch relevant.
00:16:14: hohe Transaktionskosten weil du natürlich die Anbahnung investieren musst.
00:16:18: Du musst die Abwicklung machen dass dann doch jetzt Mit Hilfe von KI wird es gerade wieder etwas automatisierte, manche Dinge.
00:16:26: Aber es ist trotzdem immer noch ein sehr manuelles Thema und das fordert halt einfach interne Ressourcen und ist jetzt komplexer im Handling als dass vielleicht ein Meter oder ein Google ist.
00:16:44: Wiederum die Kanäle haben dann wieder andere Herausforderungen.
00:16:47: deswegen... Bin ich ganz froh, dass wir zumindest einen gewissen Marketing-Mix haben.
00:16:52: Auch wenn der immer noch sehr online lastig ist, sprich Meta Google Influencer Marketing Lastig ist aber immerhin gibt es eine gewisse Streuung.
00:17:04: Okay und die habt ihr so von den Influenzern auch Top-Influencer mit sehr großen Reichweiten oder geht er eher auf Mittellungtail?
00:17:13: Also wir haben tatsächlich einen breiten Mix von ganz klein bis ganz groß.
00:17:18: Die größte, mit der wir schon seit Jahren zusammenarbeiten ist Pamela Reif.
00:17:22: Ich glaube die weit läuft jetzt auch schon seit vier Jahren.
00:17:26: Das sind sozusagen die Großen, mit denen wir arbeiten.
00:17:29: aber wir haben auch so ein Affiliate Programm für ganz kleine und wir haben jetzt auch ein Creator Programm laufen wo wir ganz, ganz kleinen Helfen relevanter zu werden die mit aufzubauen.
00:17:43: Also spielen da tatsächlich die komplette Bandbreite an Reichweiten.
00:17:48: Okay und steuert ihr das alles in Haus oder habt ihr da Partner für?
00:17:51: Das machen wir komplett in Haus und bis auf eine kurze Ausnahme.
00:17:56: ganz am Anfang haben wir das immer in Haus gemacht weil ich insbesondere dem Kanal der Überzeugung bin dass da die menschliche Beziehung sehr entscheidend ist und die Bindung zum Unternehmen.
00:18:10: Anders sieht es jetzt bei einer Meta und Google aus, ich glaube dein Interesse auf der anderen Seite niemand wäre.
00:18:15: du bist in was du machst.
00:18:17: Da entscheidet der Algorithmus, das ist dann doch im Influencer-Marketing anders.
00:18:24: Was wiederum finde ich eher positiv zu werden ist, dass man da doch noch einen Unterschied machen kann.
00:18:30: Und beim Influencer müsst ihr euch doch auch das Thema Produktqualität super entgegen kommen, weil ja auch der ein oder andere Influenser im Markt unterwegs ist.
00:18:36: Der dann halt Produkte auch kritisch durchleuchtet und mal mit der Produktbrille drauf schaut oder der Inhaltsbrille und schaut ob die Dinge, die auch im Produkt verwendet sind den Ansprüchen genügen oder ob es mehr oder weniger schrott ist.
00:18:49: und das müsst ihr doch eigentlich für euch auch... Ja, würdest du euch einen Buchs geben eigentlich mit dem Produkt Setup?
00:18:54: Genau, also ich glaube wenn man die Samenzeit guckt ist das so.
00:18:58: Aber auch da gibt es natürlich Ausnahmen, die teilweise... Die nennen sich dann Skinfluencer bezogen auf die Haut und auf das Thema Skin, die dann teilweise doch ein bisschen ihre eigene Agenda haben.
00:19:12: und da kannst du dann noch so gute Produkte bzw.
00:19:16: ein gutes Produktkonzept haben was von dem du selber überzeugt bist.
00:19:20: Sie versuchen dann das Haar in der Suppe zu suchen.
00:19:22: Deswegen gibt es auch die Fälle, aber in der Breite hilft uns das tatsächlich.
00:19:30: Was uns manchmal eher hindert ist tatsächlich eben der hohe Anspruch an die Produktqualität dass manche Social Media tauglichen Effekte, die man irgendwie sehen kann sei es irgendwelche Partikel sei es irgendwelche Lifting- oder Maskeffekte, die nur funktionieren wenn man tatsächlich nach unserer Definition schlechte Inhaltsstoffe reinpackt.
00:19:54: Sei es Mikroplastik, sei es Silikone, sei gewisse Konservierungssysteme zu nutzen, die dann überhaupt zum Produkt dort möglich machen.
00:20:08: Da können wir da nicht mithalten.
00:20:10: Die sind zwar sehr Instagram tauglich und schauen dann cool aus, und das ist nicht cool.
00:20:15: vermarkten aber entspricht halt nicht dem Anspruch den wir haben an wirklich ein gutes Produkt.
00:20:22: Und da muss man dann wiederum sagen, da sitzen wir dann manchmal zusammen und denken Mensch der Trend ist irgendwie cool, aber also darauf können wir eigentlich keine Antwort geben weil wir können es nicht von unseren Standards die wir haben.
00:20:32: Okay,
00:20:32: aber es auch eine tolle Haltung die ihr verdrehten könnt
00:20:34: Das ist so, wird sie in diesem harten Wettbewerb da draußen um den Konsumenten immer wertgeschätzt und honoriert.
00:20:46: Ich würde sagen nein.
00:20:49: In einer Phase, in der wir uns jetzt bewegen, wo das Thema Nachhaltigkeit Ökologie nicht mehr so im Vordergrund steht Was wir ja unter anderem schon auch mit unseren Produkten bedienen wollen und was schon auch Teil des Produktkonzepts ist.
00:21:10: Was nach wie vor, glaube ich, intakt ist als auch Wunsch der Konsumenten ist Hautgesundheit eine gute schöne Haut zu haben Was auch Teil unseres Konzepts ist, aber bei dem Thema Nachhaltigkeit und gerade zu Themen wie Mikroplastik Mineralöle in den Rezepturen.
00:21:27: Das ist erstmal jetzt nichts was für die Haut zwingend schlecht ist Aber es wird umweltschlecht wenn sie ins Abwasser gerät Aber auch im Produktionsprozess der Rohstoffe da wieder so.
00:21:43: das ist im Prinzip dann eine Entscheidung für die Umwelt, für die Nachhaltigkeit.
00:21:48: Und da merken wir schon das interessiert jetzt nicht so viele Menschen mehr wie es schon mal Menschen interessiert hat.
00:21:56: Das spüren wir schon und damit muss glaube ich jede Marke, die in ihrer DNA einen gewissen Nachhaltigkeitsanspruch hat, Antworten finden.
00:22:07: und dass ist schon in Teilen eine Herausforderung.
00:22:11: Und wir sind uns zumindest darin auch sehr bewusst, dass wir gar nicht der Anspruch haben die nachhaltigste Kosmetikmarke zu sein.
00:22:18: Weil da kannst du nur verlieren und wir sind auch uns bewusst das wir in einem harten Wettbewerbsumfeld sind.
00:22:24: deswegen muss man da immer abwägen und sagen okay wo gehen wir welchen Weg?
00:22:28: ja und inwieweit können wir das noch mit unserem Anspruch irgendwo vertreten?
00:22:33: Du hast
00:22:34: ja auch schon jetzt das Thema Marke und Anspruch verbunden.
00:22:37: Ich finde Jungluck ist eine sehr kliene Marke, die durch den auch durch das Segment Premium darstellt.
00:22:43: Wie kriegt ihr das unter einen Hut mit dem Thema so Influencer Discounts hier Rabattcode etc?
00:22:50: Ist das was sich bei ist oder kriegst du dann die Markenwerte trotzdem hochgehalten?
00:22:58: Das ist sage ich mal eine Diskussion die ich schon sehr häufig geführt habe und die man sehr kontrovers diskutieren kann.
00:23:11: Man muss dann aber auch da wieder sagen, natürlich in einer isolierten Welt wo es nur uns gäbe würde ich sagen sollte man das vermeiden.
00:23:19: zum Schluss müssen wir uns aber auch wieder einordnen im Gesamtmarkt.
00:23:22: indem wir uns bewegen wollen wir da langfristig relevant sein in einem Premium-Segment.
00:23:34: und wenn man sich in diesem Korridor online, in den Online-Kanälen bewegt kommt man nicht umhin mit gewissen Rabatten kurz zu arbeiten.
00:23:45: Und ich glaube wir haben da einen soliden Weg gefunden, haben dann sehr starken Fokus darauf wie hoch unsere durchschnittlichen Rabatte sind nie weiter ausgebaut, sondern in der Tendenz im Trend eher reduziert.
00:24:03: Weil mir das von Beginn dann auch wichtig war nicht in so eine Rabatt-Spirale rein zu geraten wie das zu dem Zeitpunkt wo ich gestartet bin.
00:24:10: viele, die zu Sie Brands gemacht haben.
00:24:13: Und wenn man jetzt zurück schaut, sieht man dass mir zumindest keine von diesen Marken die das exzessiv Betrieb haben noch am Markt sind.
00:24:21: Wenn da nur jetzt in einer ganz anderen Form aber nicht mehr in der wie sie damals gestartet sind weil das irgendwann Ende hat.
00:24:27: also wenn du sagst jetzt jetzt fünfzig Prozent auf alles und dann eine Woche später sagst er ja jetzt ok fünfzig prozent auf alles um dann kriegst du noch ein Produkt geschenkt und irgendwann ist halt mal auch Ende.
00:24:38: und deswegen muss man da glaube ich sehr stark aufpassen.
00:24:42: Und wenn man das vergleicht mit, ich nenn sie mal jetzt konventionellen Marken.
00:24:50: Die ist also nicht die to see gestartet sind und deutlich länger schon am Markt sind dann findest du auch da im Premiumsegment relevante Rabatte sogar deutlich höher Rabatte im Markt als dass wir tun nur nicht direkt von den markenden Inhabern gespielt sondern halt über die Handelsstrukturen dass du auf Douglas momentan fast dauerhaft zwanzig Prozent auf alles kriegst.
00:25:16: Und das gehört dann auch dazu, was wir natürlich auch berücksichtigen müssen und sagen okay jetzt auf Marken wie in Kiehl's oder die sozusagen breiter distribuiert sind gibt es auch relevant hohe Rabatte.
00:25:29: Da musst du irgendwo damit halten weil natürlich Betrachter des Konsumenten haben den Set an Marken, die sie irgendwie spannend finden.
00:25:37: Von denen sie gerne kaufen und natürlich die Marken die irgendwie da das beste Preisleistungsverhältnis darstellen werden gekauft und in Teilen musst du dann schon irgendwie mit Rabatten arbeiten damit du da relevant bist.
00:25:51: Ja aber das scheint ja eher ein Markteffekt zu sein wenn die flächendeckenden Rabatte anbieten müssen.
00:25:56: Ja, aktuell zumindest.
00:25:57: Genau also das ist schon sehr zu erkennen und das ist auch der Grund wieso ich unter anderem eben DTC auch weiterhin sehr spannend finde dass du schon nah dran sein kannst stark die Marke führen prägen kannst stark auch Hoheit über die Preissetzung hast als wenn du breit distribuiert bist.
00:26:18: dann Hast du ja nicht mehr so die Durchgriffsmöglichkeiten, wie wenn du sehr stark ditussierfokussiert bist?
00:26:26: Ja und letztlich werden euch doch die Ditussietransaktionsdaten von den Kunden auch sehr stark helfen das Verhalten der Kunden zu verstehen.
00:26:33: Klar, das ist natürlich sehr hilfreich.
00:26:36: Deswegen bin ich auch ein großer Fan von Detosier.
00:26:38: aber wenn man sich die Realität anguckt dann wird immer noch überwiegend stationär offline gekauft und auch in der Kosmetik.
00:26:45: Und deswegen müssen wir auch da perspektivisch Antworten finden.
00:26:49: und die eine oder andere antwort haben wir ja auch schon gefunden.
00:26:52: Wie ist denn eigentlich euer marketing intern strukturiert?
00:26:55: Das werden wir schon über influencer Marketing gesprochen.
00:26:57: das macht ihr selber.
00:26:58: welche Kanäle bespielt ihr und macht ihr dass auch alles in haus?
00:27:01: oder habt ihr?
00:27:05: Also wir haben Influencer Marketing, wir haben PaySocial und wir haben im Prinzip Google.
00:27:10: Das sind so unsere dominierten Kanäle.
00:27:12: dann sind wir noch auf ein paar Marktplätze unterwegs.
00:27:15: vom Setup her machen wir fast alles in Haus.
00:27:19: das einzige was momentan nicht bei uns läuft ist tatsächlich Google.
00:27:23: da haben wir eine Agentur Partner.
00:27:27: Sonst haben wir grundsätzlich immer schon die Logik, wenn wir was Neues ausprobieren.
00:27:31: Erstmal mit der Agentur zu starten, den Kanal zu verstehen und zu testen.
00:27:36: Und wenn wir sehen okay da ist für uns wirklich relevant das dann auch in Haus zu ziehen?
00:27:40: Und so gehen wir eigentlich jetzt auch mit neuen Kanälen um.
00:27:44: Das heißt irgendwie native Advertising, was wäre würde ich sagen noch nicht so geknackt haben.
00:27:49: Da kommt uns wahrscheinlich ein bisschen unsere grundsätzliche MarkendNA in die Quere.
00:27:57: Ansonsten haben wir uns immer wieder mal versucht an anderen Kanälen, aber konnten jetzt bisher noch keinen neuen Kanal für uns identifizieren.
00:28:06: Absatz derer die wir jetzt schon seit ein paar Jahren bespielen, die wir nachhaltig irgendwie auch skaliert kriegen.
00:28:14: Bisher war es dann eher so das wir es mal probiert haben und gesehen haben dass man mit den Effizienzen nicht zufrieden waren.
00:28:18: Dann haben was auch wieder eingestellt.
00:28:20: Okay!
00:28:21: Für euch müsste doch jetzt der nächste Weg sein wenn ihr bei Social beispielsweise schon ausgespielt seid oder ausoptimiert seid, dass dann im Zweifel jeder Neukunde irgendwann anfängt, exponentiell höhere Neukundenkosten zu verursachen.
00:28:38: Sprich ihr müsstet dann irgendwann auch wenn es bei Google dasselbe Phänomenen gibt mal den Funnel hochmarschieren und dann fairerweise auch andere Metriken anlegen und andere Kanäle probieren mit anderen Logiken.
00:28:51: Seid ihr denn da schon einen Punkt angekommen oder kannst du den schon am Horizont erkennen?
00:28:54: Oder kommt er noch jahrelang weiter mit den aktuellen Plattformen zur Rande.
00:28:59: Da sind wir mittendrin, würde ich sagen in dieser Thematik und der Diskussion wie wir damit umgehen was sich schon bei uns in dem Budget ist, dass wir auf jeden Fall deutlich mehr Geld für den Abafandel in die Hand nehmen weil wir eben genau im Loa-Funnel feststellen, da kommen wir nicht mehr auf die Effizienzen, die wir gewohnt sind.
00:29:23: Und die Frage, die sie uns momentan umtreibt ist ja, wir wollen mehr in den Aberfunnel investieren?
00:29:30: Da eher die Frage wie machen wir das so dass es auch effizient ist?
00:29:37: natürlich da ist es deutlich schwieriger das zu messen was nicht die unmittelbare Transaktion dran hängt Und das ist gerade sicherlich eins der dominanten Themen bei uns im Marketing.
00:29:47: Wie wollen wir das strukturieren?
00:29:51: Weil ich eben nicht daran glaube, es dann wieder gießkarnartig zu tun wie das vielleicht in der alten Marketingwelt ist.
00:30:00: okay, ich allokiere jetzt ein bisschen was auf Autofoam, ein bisschen etwas auf TV und dann bete ich so'n bisschen ja
00:30:09: Spray and Pray heißt das
00:30:10: genau richtig Da tue ich mir ein bisschen schwer mit diesem Ansatz.
00:30:18: Und wenn man sich ehrlich macht, die großen Marken gegen die Antreten haben ja dann dafür ganz andere Bitches.
00:30:26: also müssen wir eigentlich einen smarteren Weg finden Und da diskutieren wir gerade viele Konzepte und testen auch auf kleiner Flamme einiges durch.
00:30:36: Und zu gucken, gibt es irgendwas wo wir sagen okay, wir sind grundsätzlich bereit auch gelbende Handzunehmen aber es muss für uns irgendwie enttwist dabei sein der uns eben hilft uns abzuheben von Wir streuen sie jetzt breit und dann hoffen wir mal dass das gut geht.
00:30:55: Wir sprechen ja in unserem Podcast auch viel über CTV.
00:30:58: Hast du das schon mit diesem Konzept angeschaut?
00:31:00: oder soll ich dir einen schnellen Gattungs-Spendieren?
00:31:04: Natürlich waren wir bewusst, dass das Thema wird.
00:31:08: Wir haben das stiefmütterlich wahrscheinlich vor zwei Jahren, drei Jahren mal probiert mit dann Effizienzen, mit denen wir nicht zufrieden waren.
00:31:20: aber ist zum Beispiel auch ein Thema was bei uns auf dem Zettel steht, als Option wie können wir diese Budgets die wir jetzt für den Aperwandel vorsehen irgendwie nutzen?
00:31:33: und dass das natürlich näher daran kommt an unsere Denke als jetzt?
00:31:39: klassisch lineares TV ist naheliegend.
00:31:44: ist etwas, was wir aktuell auf kleiner Flamme in der Amazon-Welt testen gerade.
00:31:50: Das wäre
00:31:50: auch mein erster Gedanke gewesen, weil kannst du die First Party Daten extra polieren?
00:31:53: Richtig
00:31:53: da!
00:31:54: Ist es gerade am naheliegendes.
00:31:55: deswegen... Da läuft jetzt halt ein paar Monaten ein Projekt zu und deswegen ja.
00:32:02: also das kann durchaus ein Weg sein, welchen uns spannend ist.
00:32:06: Wie blickst du auf das Thema Retail?
00:32:08: Weil das ist ja eigentlich der größte Schritt wenn man dann von DTC anfängt auf Retail zu gehen stationär auszurollen.
00:32:15: Wie erzähl mal deine Eindruck nach der Zeit, die du jetzt da im Regal auch wirklich stehst?
00:32:21: Ja ich glaube man muss da differenziert drauf blicken.
00:32:25: ja einerseits natürlich eine neue Reichweite die man auf einmal bekommt für seine Marke und für seine Produkte.
00:32:37: auf der anderen Seite begibt sich natürlich schon in eine gewisse Abhängigkeit zu Händlern und zu deren Logiken, wie sie auf Marken blicken oder auf Produkte blicken.
00:32:51: Und es ist jetzt in unserem Wahl nicht so viel logische Partner gibt in dem Segment.
00:33:02: Es gibt natürlich wenn man an Kosmetikkauf denkt, denkt man sofort an DM, an Rossmann.
00:33:11: Da muss man aber sehen, dass die führen in der Regel Druckerissortimente.
00:33:15: Das heißt sie haben in der Regeln keine Premiumprodukte sondern die Preispunkte enden dort irgendwo so Richtung zehn, fünfzehn Euro und wir stechen da schon sehr hervor.
00:33:29: Das macht es schon mal von der Positionierung für uns anspruchsvoll dort irgendwie relevant zu sein.
00:33:35: Dann gibt es natürlich die klassische Parfümerie und da gibt's im Prinzip nur eine dominierende Kette in Deutschland, das ist Douglas.
00:33:42: Und dann ist es sehr fragmentiert mit kleineren Parfümerien.
00:33:48: Dort hat man wieder das Thema der Preisstabilität In.
00:33:51: Douglas ist dafür früher bekannt gewesen heutzutage nicht mehr.
00:33:57: Deswegen wir bis ihr das gemieden haben weil wie gesagt haben Wir wollen einfach da diese preisschlacht nicht mitgehen Und dann wird es retail-seitig schon wieder herausfordernd in Deutschland, zumindest in anderen Ländern.
00:34:11: Wir sind momentan nur im Dachraum.
00:34:13: In anderen Ländern funktioniert der Markt dann schon wieder anders.
00:34:15: Also da ist Premium viel gelerter auch gelernter stationär so zu kaufen.
00:34:21: Da ist er jetzt noch in Frankreich aber auch in Italien.
00:34:25: deswegen ich glaube man muss das dann auch länderabhängig beurteilen.
00:34:29: wir sind ja auch in der Schweiz und wir sind auch in Österreich Da ist das auch schon ein bisschen differenzierter.
00:34:34: Also insbesondere in der Schweiz gibt es diese Drogerieketten nicht und da sind wir mit der Positionierung viel leichter, deswegen Retail ist insbesondere im Premium-Segment herausfordernd.
00:34:54: Deswegen versuchen wir gerade verschiedene Ansätze.
00:34:57: Einmal sind wir eine Kooperation mit DM eingegangen.
00:35:03: Ja, also Tests und Verschieden in Möglichkeiten, Touchpoints zu generieren.
00:35:26: Und auch eben diese Reichweite zu nutzen.
00:35:30: Okay!
00:35:30: Also Handel ist kein Selbstläufer, auch wenn man denkt das müsste eigentlich die größte nächste große Skalierungsstufe sein.
00:35:37: Was ist denn für dich nach vorne raus?
00:35:40: Jetzt sind die Wachstumsthemen für den nächsten Monat, für die nächsten Jahre.
00:35:45: Woran glaubst du?
00:35:46: Ist es Internationalisierung, ist mehr DTUC, neue Produktranges?
00:35:50: Genau.
00:35:50: also zum Schluss glaube ich was für jede Marke entscheidend und auch für uns weiterhin relevant zu sein als Marke und da auch mit dem Zeitgeist zu gehen.
00:36:01: Ich glaube, das ist auch für eine Marke die acht Jahre alt ist wichtig.
00:36:05: Da nicht darauf sich auszuruhen was vor acht Jahren war.
00:36:09: Das ist sicherlich für uns sehr entscheidend dann weiter in auf starke Produktinnovationen zu setzen.
00:36:15: Da isst die Kosmetikbranche sehr schnelllebig.
00:36:17: Also da kannst du auch schnell den Anschluss verlieren wenn du gewisse Trends dann nicht bedienen kannst, die irgendwie der Kosmetic wichtig sind.
00:36:25: Und dann natürlich auch das Thema Internationalisierung in weitere Länder zu gehen, ist nichts, was wir dieses Jahr uns vorgenommen haben.
00:36:33: Aber es wird etwas sein, was in den kommenden jahrelichen Themen sein wird da der Kosmetikmarkt global natürlich schon nochmal eine ganz andere Ausnahme
00:36:43: ist.".
00:36:43: Was dreht sich denn Themenseitig im kosmetischen Markt?
00:36:45: Was sind so der große Hype eigentlich jetzt gerade durch die Welt
00:36:48: schwappt?".
00:36:48: Ich
00:36:50: glaube, sehr unterschiedliche Dinge.
00:36:53: Zum Schluss geht es natürlich im Wesentlichen immer um eigentlich zwei Themen und das ist einmal das Thema wie kann ich frischer Jugendlicher aussehen, sprich Falten reduzieren, Falten minimieren?
00:37:09: Und in etwas jüngeren Zielgruppen ist dann das Thema Hautunreinheiten.
00:37:15: Das geht so ein bisschen Hand in Hand.
00:37:18: In den jüngeren Jahren hat man eher mit Hautunreinheiten zu kämpfen und dann, wenn man so älter wird – das kann ich jetzt durchaus aus eigener Erfahrung schon sagen!
00:37:28: Wenn man so jederzeit der Dreißig ist, fängt irgendwann auch die Haut an, ein bisschen zu ermühen.
00:37:34: Und dann ist das Thema nicht mehr in der Regel Hautunreihe, sondern das Thema Falten minimieren.
00:37:42: Um diese Themen dreht sich eigentlich jedes Produkt oder jede Innovation die kommt und dann gibt es mal jetzt.
00:37:50: momentan sind peptide zum Beispiel ein Wirkstoff, der sehr spannend ist.
00:37:55: Hyaluron ist schon sehr lange im Thema und das auch einen Dauerbrenner und ist auch ein Dauerbrinner weil er halt auch wirklich funktioniert und wirkt und deswegen haben wir das auch in vielen Produkten drin.
00:38:06: Sehe ich auch das Thema Nier-Ciamid ist immer noch ein Thema.
00:38:10: was Was sehr stark ist und was man auf jeden Fall sehen kann, im Markt ist Wirkstoffe die mal ein Trend waren.
00:38:21: Und dauerhaft sich etablieren sind in der Regel immer Wirkstoffe, die auch wirklich nachhaltig wirken.
00:38:29: Und dann gibt es aber Wirkstopfe, die vielleicht mal einen Trend waren, aber dann wieder verschwinden.
00:38:34: Daran kann man eigentlich ganz gut messen.
00:38:37: Ist das nur Marketing oder ist dann wirklich etwas dahinter?
00:38:41: Und deswegen haben wir auch so ein stabiles Basisortiment, wo eben Produkte mit starkem Hyaluron und Fokus drin sind.
00:38:49: Aber auch mit Nia-Ciamid oder Vitamin C. das sind so Wirkstoffe.
00:38:53: Ich glaube die wird es immer geben in der Kosmetik weil sie einfach eine Daseinsberechtigung haben.
00:38:58: Okay was wollte ich denn jetzt mit der Hauel?
00:39:02: Oder WS-Produktion sollte ich denn benutzen?
00:39:03: Ich bin auch knapp über dreißig.
00:39:08: Ohne jetzt deine Haut im Detail zu kennen ist sicherlich das Thema Feuchtigkeit und Pflege, Wirkstoffe für jede Haut wichtig.
00:39:20: Und deswegen machst du seelig bei uns mit der Höhlerungrim nichts falsch!
00:39:24: Und wenn du so ein bisschen was an der Jugendlichkeit drehen willst, dann ist unser Prokodaginserium sehlich auch eine gute Wahl weil es sehr verträglich und löst in der Regel keinerlei Irritationen aus.
00:39:35: Und hat nachweisbare und wir haben da auch Wirksstudien gemacht zu.
00:39:39: Auch Effekte!
00:39:40: ...
00:39:41: dann werde ich gleich mal im Shop mit der Einkaufstüte rum ... ... marschieren, mal schauen was ich da von einkaufe.
00:39:46: Bevor ich dich entlasse.
00:39:47: wir sind nämlich fast am Ende des Gesprächs angekommen.
00:39:50: Wie jedes Mal bei Beyond the Screen brauche ich auf jeden Fall deine drei Streaming-Tipps für unsere Zuhörerinnen und Zuhöerer.
00:39:55: Was guckst du in Streamings selber?
00:39:58: Zuhause.
00:39:58: Da
00:39:59: kommt es leider in eine sehr enttäuschende Aussage, ich gucke gar nichts.
00:40:03: Das gibt's doch
00:40:04: nicht!
00:40:04: Nein, ich hab' nicht meinen Abo.
00:40:06: Auch nicht?
00:40:06: Aber es gibt ja auch Mediathek und da kann man gerade
00:40:08: so machen... Das stimmt tatsächlich.
00:40:10: im Mangelzeit, weil ich noch zwei kleine Kinder zu Hause habe ist plus mein unternehmerische Tätigkeit bleibt relativ wenig Zeit für die Klotze anmachen.
00:40:20: Und wenn ich mal die anmache, dann schaue ich tatsächlich relativ viele Dokumentationen oder Reportagen und das in den öffentlich-rechtlichen sehr häufig tatsächlich.
00:40:29: Und bisher war die Zeit noch nicht da wieder ein Abo abzuschließen aber irgendwann wird der Moment wieder
00:40:34: kommen.".
00:40:39: Tatsächlich war es sehr trivial, was ich neulich angeguckt habe.
00:40:44: Ich glaube das waren CDF-Sportstudio-Dokumentationen über das Sommermärchen.
00:40:48: Oh
00:40:49: ja, aber ich hab gestern Abend auch gerade eine Empfehlung bekommen?
00:40:52: Ich bin überhaupt kein großer Fußballfan, aber das hat mich tatsächlich irgendwie erstaunlicherweise gekatscht und ich dachte offensichtlich haben die da irgendwas gut gemacht, dass mich das so getriggert hat, dass ich's anschauen wollte.
00:41:06: Wieso fand ich es?
00:41:07: Ich habe mich dann gefragt, warum fand ich so gut.
00:41:09: Weil ich glaube ist spannend fand nochmal erzählt zu bekommen.
00:41:13: Das war mir in dem Punkt noch nicht so klar das welche Leistung Jürgen Klinsmann damals irgendwie erbracht hat.
00:41:21: welche Leistung als Führungspersönlichkeit gar nicht jetzt im Fußball ist, sondern das was er da durchbrochen hat.
00:41:28: Welche Veränderungen bewirkt hat?
00:41:30: Das fand ich inspirierend und man dachte okay krasser Typ mit welcher Willensteiger und Klarheit er irgendwie vorangetrieben habe gegen so viele Widerstände und ich glaube das war mehr das was mich da gedrückert hat als der Fußball selbst.
00:41:44: Sehr gut, okay.
00:41:45: Also so ein Mädchen-Doku auf dem ZDF schreiben wir auch auf.
00:41:48: Klasse Benedikt herzlichen Dank dass du unser Gast warst.
00:41:51: vielen dank für die Insights zum Junglück.
00:41:52: Wir drücken ganz fest die Daumen für den Handel und für die nächste Stufe.
00:41:56: Alles Gute!
00:41:56: Vielen Dank hat mich gefreut.
00:41:57: Du willst
00:41:58: mehr in die Digital
00:41:59: Marketing Welt von morgen eintauchen?
00:42:02: Dann abonniere unseren Podcast oder besuche
00:42:05: wwwisam.com.
00:42:07: Dies ist eine Produktion
00:42:08: der TLDR Studios.
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