Zu Gast: Torben Nielsen von PepsiCo (#10)
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Torben Nielsen, General Manager bei PepsiCo, über die strategische Ausrichtung des globalen Konsumgüterunternehmens in Europa – und warum Deutschland für PepsiCo ein echter Herausforderer-Markt ist. Wir diskutieren, wie digitale Kanäle und prominente Sport-Sponsorings wie die Champions League die Markenbekanntheit pushen, wie globale Playbooks lokal wirksam werden und welche Rolle Themen wie Nachhaltigkeit, Gesundheitsbewusstsein und Creator-Brands für Wachstum spielen. Außerdem: Wo organisatorische Agilität und Talentmanagement den Unterschied machen – und wie KI sowie zuckerfreie Innovationen die nächsten Wachstumsschritte treiben.
Themen der Folge:
• Deutschland als Challenger-Markt: Prioritäten und Hebel im digitalen Marketing und Sponsoring
• Lokale Adaption globaler Strategien: Von Konsumententrends bis Category-Besonderheiten
• Nachhaltigkeit und Health: Relevanz schaffen ohne Green- oder Healthwashing
• Organisatorische Agilität: Tempo, Entscheidungswege und die Rolle von Talentmanagement
• Creator-Brands als Wettbewerb: Was etablierte Marken daraus lernen können
• Wachstumstreiber der nächsten Jahre: Zuckerfreie Produktinnovation und der Einsatz von KI
• Leadership bei PepsiCo: Diversität als Prinzip – und der Wert eines konstanten Siegeswillens
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Über Torben Nielsen:
Torben Nielsen ist General Manager bei PepsiCo und verantwortet seit 2025 die erweiterten europäischen Märkte DACH, Nordics und Italien. Die Zusammenführung bringt die anspruchsvollen Märkte mit vergleichbaren Markt- und Handelsstrukturen unter ein Dach – mit dem Ziel, strategische Synergien gezielter zu heben und das Wachstumspotenzial in Europa konsequent zu erschließen.
Beyond The Screen ist eine Produktion der TLDR Studios
Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:20: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Beyond the Screen.
00:00:23: Unser heutiger Gast verantwortet Marken, die jeder kennt und Events die Milliarden erreichen.
00:00:43: Wie man so einen Giganten steuert, ohne die menschliche Komponente zu verlieren, erfahrt ihr heute.
00:00:47: Herzlich willkommen, Torben Nielsen, General Manager Dach Nordics und Italy by PepsiCo.
00:00:52: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:54: Torben, schön, dass du da bist.
00:00:56: Wir wollen über ein ganz buntes... Portfolio sprechen an Themen heute.
00:00:59: Und wir haben uns natürlich in der Vorbereitung deinen, zweitausendfünfzwanzig auf LinkedIn angeschaut.
00:01:04: Mal ganz ehrlich, was war denn im letzten Jahr so der Gänsehaut Moment?
00:01:08: War der größer als Linking Park in München auf die Bühne gekommen sind und dein Logo drunter stand oder als du die Unterschrift unter deine Expansion für Italien und die Nordics gesetzt hast?
00:01:17: Sehr gute Frage.
00:01:17: Also ich glaube für uns als Organisation war sicherlich der Höhepunkt in München.
00:01:23: Ich glaube ein Champions League Finale, das ist das größte Sportereignis weltweit mit Abstand.
00:01:30: PepsiCo investiert und sponsert schon seit Jahren die Champions League, sowohl Herren als auch Frauen.
00:01:36: Und das Seignis in Deutschland zu haben, das Seignis in München zu haben, das war schon was ganz Besonderes.
00:01:44: Sowohl natürlich am Tag, aber natürlich auch den Vorlauf, die Tage davor, die Wochen und Monate davor, in denen wir zusammen mit unseren Handelspartnern oder zusammen mit bekannten Persönlichkeiten, wie dem Lukas Podolsky oder Florian wird es auch viele Initiativen gestartet haben.
00:02:01: Also es war schon etwas ganz Besonderes.
00:02:03: Super.
00:02:04: Ja bei PepsiCo denkt ja der geneichte Hörer an das Getränk Pepsi, aber vielleicht erklärst du zum Einstieg nochmal genau, was eigentlich Pepsi alles empfasst.
00:02:13: Da steckt ja deutlich mehr dahinter, als man so aus dem Namen erschließen kann.
00:02:17: Ja, so ist es.
00:02:18: PepsiCo ist einer der größten Konsumgüterhersteller weltweit.
00:02:23: Wir haben einen Umsatz von über neunzig Milliarden.
00:02:26: Und unser Geschäft unterteilt sich im Prinzip in zwei Bereiche.
00:02:30: Getränke und Foods.
00:02:32: Und die sind ungefähr gleich groß.
00:02:34: Unser Getränke-Portfolio beinhaltet Marken wie Pepsi, Lipton, Rockstar, Gatorade, Celso, Soda Stream.
00:02:44: relativ viele marken.
00:02:45: jetzt auch neuerdings ding ist ein teil unseres portfolios an der größten energie marken weltweit.
00:02:51: und da gibt es unser futz geschäft.
00:02:53: da haben wir im prinzip vier sage ich mal sehr große marken.
00:02:55: das ist leis Cheetos Doritos und alles im Snacking Bereich.
00:03:00: und dann Quaker.
00:03:01: ist es mehr im Futschbereich im zerealien Geschäft.
00:03:03: in Deutschland haben wir im Prinzip alle von diesen marken bis auf bis auf Quaker im Futschbereich und im Getränkebereich haben wir ebenfalls alle marken bis auf Sting sage ich mal und Die haben im deutschen Markt noch nicht.
00:03:16: Also ein sehr, sehr großer Konzert.
00:03:18: Sehr breit aufgestellt, global, aber auch auf der Markenseite.
00:03:21: Und der Umsatz über neunzig Milliarden, das glaube ich so ungefähr doppelt so groß wie das, was Coca-Cola macht.
00:03:27: In Deutschland ist die Wahrnehmung, glaube ich, schon das Cola größer ist.
00:03:30: Da seid ihr noch der Angreifer.
00:03:33: So ist es.
00:03:35: In Deutschland ist es tatsächlich so, dass wir da eher der Herausforderer sind.
00:03:40: Aber das gilt nicht nur im Getränkebereich, sondern das gilt auch im Food- oder Snacking-Bereich.
00:03:45: Das gilt im Prinzip für beide Bereiche in Deutschland.
00:03:48: In anderen Märkten sieht das dann anders aus, aber in Deutschland ist es so.
00:03:53: Ich glaube, vor Pepsi warst du ... In anderen FMCG-Unternehmen und vorhin mal in einer Beratung hast du ja schon recht lange und eine super erfolgreiche Karriere gemacht.
00:04:04: Gibt es jemanden in der Zeit vielleicht ein Mentor dessen Ratschlacht du heute als General Manager immer noch so im Kopf hast und sagst hey war das hat mir mal die Augen geöffnet.
00:04:14: Ja, also da gibt es sicherlich ein paar Sachen, die ich mir in der Zeit immer angeeignet habe.
00:04:19: Also ganz generell habe ich mir immer versucht anzueignen von jedem einzelnen Manager, mit dem ich zusammengearbeitet habe, habe ich mal versucht, was sind so die ein, zwei Sachen, die ich lernen kann, wo ich mich weiterentwickeln kann.
00:04:31: Und ich glaube eine Sache, die ist bei mir immer hängen geblieben.
00:04:36: insbesondere aus der Beratungszeit, dass es immer eine Perspektive oder eine Direktion zu haben.
00:04:40: Also ich bin, glaube ich, sehr stark daran, dass man eine Perspektive haben muss, wo man sein Geschäft hin entwickeln möchte.
00:04:48: Und wenn man diese Perspektive dann hat, man kann es auch eine Strategie nennen oder eine Direktion nennen, die dann mit einem sehr, sehr talentierten Team umzusetzen ist.
00:04:56: Ich glaube, das sind Sachen, die mir immer sehr wichtig waren und ich glaube auch etwas, was Noch wichtiger ist in der jetzigen Zeit.
00:05:06: Viel ist hohe Volatilität da draußen, egal in welchen Kategorien man operiert, in welcher Industrie man operiert.
00:05:12: Also, Talente einen klaren Plan zu haben ist, glaube ich, heute wichtiger denn je.
00:05:19: Wie viele Menschen seid ihr denn in Deutschland?
00:05:21: Oder in Deutschland unter einen Gesamtprogramm?
00:05:23: Genau, also in Deutschland sind wir knapp knapp fünfhundert.
00:05:28: knapp fünfhundert Mitarbeiter sowohl im im headquarters in Frankfurt oder im halt auch im Außendienst oder in den Produktionsanlagen und in Produktionsstätten und in meinem Bereich sind wir knapp knapp tausend Mitarbeiter, den ich verantworten.
00:05:44: Und hast du schon eine klare Perspektive für sechsundzwanzig entwickelt?
00:05:48: Ja, also wir wir arbeiten im Prinzip in in Zyklen, also soll heißen wir haben für unsere Märkte drei drei bis fünf Jahrespläne und ein Ein Plan für das kommende Jahr oder für das Jahr.
00:06:01: sechsundzwanzig ist dann je nachdem, wo das ein Zyklus ist.
00:06:03: Also in Deutschland wäre das jetzt Jahr drei unseres Strategieperiode, wäre das Jahr zwanzig, sechsundzwanzig.
00:06:11: In Italien wäre das dann Jahr eins zum Beispiel.
00:06:14: Aber wir arbeiten sehr, sehr stark mit drei bis fünf Jahres Zyklen und Strategien, die dementsprechend aussehen.
00:06:21: Und die Strategie habt ihr sicherlich dann aus einer globalen Perspektive übergreifen und lokalisiert die denn runter auf die einzelnen Märkte?
00:06:29: Teilweise, ja.
00:06:30: Also teilweise.
00:06:31: Ich glaube, einer der großen Stärken von Pepsi ist, dass wir zwar in globaler Konzern sind und auch auf sehr viel globale Capabilities schöpfen können, aber wir doch sehr, sehr lokal verankert sind.
00:06:42: Also soll heißen, dass unsere Strategien doch sehr, sehr stark an die markt realitäten angepasst sind denn die markt realitäten sind sehr sehr unterschiedlich.
00:06:53: also es ist schon großer unterschied wie konsumenten in nord europa vs sud europa oder west oder osteuropa wie die einkaufen wie die handelsstruktur ist wie auch unsere eigene position ist sofern versuchen wir da schon immer immer den ausgangspunkt im markt zu nehmen natürlich mit mit einem global global layer oben drüber.
00:07:11: also wir werden jetzt nicht auf einmal marken.
00:07:14: Marken aufbauen, die es nicht gibt im Portfolio.
00:07:16: Das wollen wir nicht machen, aber wir passen die Sachen schon sehr stark an die lokalen Gegebenheiten an und fangen im Prinzip im Markt an.
00:07:24: Was sind so die größten Unterschiede im Einkaufsverhalten von den zwischen Skandinavien und zwischen Italien zum Beispiel oder Deutschland?
00:07:30: Ich glaube, man kann generell sagen, dass Verbraucher gerade in Nordeuropa Ich zähle jetzt auch mal so Benelux.
00:07:38: Da gibt es ein paar Themenfelder, die da noch prominenter sind als in anderen Regionen von Europa.
00:07:47: Nachhaltigkeit ist nach wie vor immer sehr wichtig.
00:07:49: Gesundheit ist sehr wichtig.
00:07:52: Die ganzen Health Trends sind noch ausgeprägter.
00:07:56: Protein gab es in Skandinavien schon seit fünfzehn Jahren oder so was.
00:08:00: Das ist jetzt keine Neuheit.
00:08:03: Und in vielen Ländern kommt das erst nur als ein Beispiel.
00:08:06: Also ich glaube, die sind da schon, was das angeht, so zwei, drei Schritte voraus.
00:08:10: Und dann gibt es sicherlich andere Sachen.
00:08:13: die in anderen Regionen relevanter sind, also dass das lokal hergestellt wird oder aus der Region kommt.
00:08:19: Italien oder Spanien gibt es halt sehr viele Regionen mit sehr speziellen Lebensmitteln.
00:08:26: Das ist wichtig.
00:08:27: Und Deutschland hat natürlich all das auch.
00:08:29: Und Deutschland glaube ich auch noch eine sehr starke Value Komponente.
00:08:31: Also der deutsche Verbraucher ist ... an sich gibt er erstmal etwas weniger aus für Lebensmittel als viele andere europäische Länder.
00:08:39: Und zum anderen ... achten die Verbraucher, viele Verbraucher in Deutschland nach wie vor auf Value for Money, dass der Preis vernünftig ist.
00:08:49: Also diesen Trend haben wir sicherlich nach wie vor, der sicherlich hier etwas überproportional groß ist in Deutschland.
00:08:57: Interessant.
00:08:59: Ja, Einkaufsverhalten der Deutschen ist, glaube ich, weitläufig bekannt.
00:09:02: Bevor wir jetzt noch mal ein bisschen stärker auf Handeln und auch nachher auf die Team gehen, würde ich so ein bisschen gerne ins Thema Marketing einsteigen, weil das ist ja auch bei dir ein großer Bereich, wo du dich auch, soweit ich weiß, selber noch mal mit involvierst.
00:09:15: Wie macht ihr das?
00:09:17: Zum Beispiel im Sponsoring, Linking Park, Champions League Finale, großes Sponsoring-Themen.
00:09:22: Wie rechnet ihr das Investment versus verkaufte Dosen oder Versus?
00:09:28: Brandmetrics, weil das ja sicherlich auch ein großes Budget erfordert, könnte ich mir vorstellen.
00:09:34: Ja,
00:09:34: das ist so.
00:09:36: Zuerst muss man sagen, dass die ganzen Sponsorings, die wir machen, und wir haben ja vor nicht allzu langer Zeit auch ein neues Sponsoring bekanntgegeben mit der Formel I und darüber hinaus mit dem McLaren-Team, dass all diese großen Sponsorings, also wie FIFA zum Beispiel, was wir machen im Futschbereich, die werden aus unserer, wir haben ein globales Sponsoring-Team und die sind im Prinzip dafür verantwortlich.
00:09:59: Das heißt also, wir haben ein globales Team, die nichts anderes machen als mit möglichen Partnern.
00:10:07: über Sponsorings zu sprechen und solche Deals im Prinzip zu verhandeln, auszuarbeiten.
00:10:15: Das ist nicht etwas, was lokale Markt gemacht wird, sodass das eine das zweite was dann gemacht wird, das im Prinzip zu sagen, wenn wir der Meinung sind, dass eines von diesen Sponsorings attraktiv ist, dass man sich anschaut, okay, wie passt das zu der Marke?
00:10:29: Glauben wir, dass das die Markenwerte vertritt?
00:10:31: Glauben wir, dass das die Markenbekanntheit erhöht?
00:10:33: Glauben wir, dass das Markenpenetration erhöht?
00:10:37: Und wir kommen sehr, sehr stark aus einer konsumenten Logik.
00:10:41: Und dann im zweiten Schritt gucken wir uns natürlich auch an, glauben wir das mit solchen Sponsoraten, dass wir mittel bis langfristig Nicht nur die Marken stärker profilieren, sondern natürlich auch unseren Absatzsteiger anwärten.
00:10:54: Aber in erster Linie kommen wir aus einer Marken.
00:10:56: Markenlogik ist es relevant für eine Marke und können wir es am Ende so einsetzen, dass wir daran glauben, dass wir Verbraucher für unsere Marken begeistern können.
00:11:05: Und ich finde, viele von den Marken, die wir haben und auch in den Segmenten, in denen wir operieren, da ist Spaß, ist ein wesentliches Element, Geschmack ist ein wesentliches Element.
00:11:16: ... gemeinsam etwas zusammen unternehmen ist.
00:11:19: Es ist irgendwo ein Element.
00:11:20: Also das heißt, auf viele unsere Marken passen auch irgendwo rein in ... ... Sportereignisse.
00:11:25: Also ich glaube, das ist ein guter Overlap zwischen ... ... den Kategorien und den Marken, die wir haben ... ... und auch die Sportereignisse, die es gibt.
00:11:33: Ja,
00:11:34: okay.
00:11:34: Also das ist jetzt nicht hart attruiert auf Supermarkt-Umsätze, ... ... aber ihr nehmt das als Element der globalen ... ... Datenstrategie.
00:11:41: Das finde ich spannend.
00:11:42: Okay.
00:11:43: Sehr gut.
00:11:44: Du bist auch bekannt dafür, klare Entscheidungen zu treffen.
00:11:46: Wir hatten mal vor einiger Zeit darüber gesprochen, ob man für Rockstar, glaube ich, war, das unbedingt noch Fernsehwerbung machen müsste.
00:11:53: Oder ob es da auch jünger geht.
00:11:55: Da hast du, glaube ich, dann entschieden, dass jetzt Fernsehen vielleicht tendenziell zu alt ist.
00:12:01: Wie schwer fällt dir so eine Entscheidung bei der Marke von der Größe?
00:12:05: Und was hat das Experiment dir auch gezeigt im Hinblick auf deine eigene Entscheidung?
00:12:11: Ja, also ich glaube... Die Entscheidungen, die wir treffen, wenn es zum Medien- oder Medienmix kommt, die hängen in erster Linie davon ab, wie wir die Marke positionieren oder wo wir glauben, dass die Marke, wie sie positioniert werden sollte.
00:12:27: Und im zweiten Schritt natürlich, wer glauben wir, ist die Zielgruppe.
00:12:30: Und wenn man sich unsere Marken anschaut und ein Energy-Segment mit Rockstars einbeispielt, aber können jetzt auch Pepsi Zero nehmen oder Lays, Das sind Marken, die tendenziell eher von jüngeren Verbrauchern gekauft werden.
00:12:48: Und das zweite ist mit der Position, die wir in Deutschland haben, als ein Challenger, ist es mir sehr, sehr wichtig, dass wir im Prinzip führend sind.
00:13:00: in der jungen Generation, in der GenZ
00:13:02: etc.,
00:13:03: dass wir dort mit unseren Marken relevant sind, wo die jungen Verbraucher im Prinzip die Marken konsumieren.
00:13:10: Und viele junge Verbraucher sind mal in der Energy-Kategorie oder in der Softdrinks-Kategorie aktiv oder in der Snacking-Kategorie.
00:13:17: Und dementsprechend haben wir auch unseren Medienmix angepasst.
00:13:20: Dass wir im Prinzip alles, was wir machen, ist entweder digital oder ist es irgendwie verbunden mit Out of Home, Sponsoring etc.
00:13:28: Das ist im Prinzip die zwei Bereiche.
00:13:30: Alles andere haben wir nicht mehr gemacht, schon seit einiger Zeit und wir glauben, dass das eine richtige Strategie ist in Deutschland.
00:13:40: In anderen Märkten mag das anders sein, aber für den deutschen Markt mit der Position, die wir haben, glauben wir, dass das die richtige Strategie ist.
00:13:47: Wie gesagt, in anderen Märkten machen wir das anders, aber wir sind der Meinung, dass das richtig ist.
00:13:54: Ja, spannend.
00:13:55: Also auf jeden Fall ein klarer Schiff Richtung digital.
00:13:58: Und wenn du jetzt tausend Euro-Media-Budget hättest, wie viel geht davon zu Champions League, wie viel geht davon zu Social, wie viel geht davon zu CTV, kannst du das sagen?
00:14:06: Ja, ich kann das natürlich jetzt nicht so auf die letzte Dezimale runterbrechen, aber ich kann schon sagen, dass der größte Teil ins Digitale geht.
00:14:16: Also der größte Teil geht ins Digitale.
00:14:19: Und da haben die unterschiedlichsten Bereiche.
00:14:21: Also digital, da würde ich jetzt auch bei uns, fällt da jetzt auch so was wie Retail Media mit rein.
00:14:27: Also es ist nicht nur die klassischen digitalen Anbieter, sondern auch das, was der Handel mittlerweile anbietet, weil das ja auch digital ist.
00:14:35: am Ende des Tages.
00:14:38: Aber ich würde vielleicht, achtzig, zwanzig oder so was.
00:14:41: Pima Daumen.
00:14:42: Ritter Media werden halt mal die nächste Frage
00:14:44: bewegen.
00:14:45: Wie blickst du da drauf?
00:14:45: Weil das Ritter Media Thema war super gehyped so vor zwei, drei Jahren.
00:14:50: Jetzt ist das so ein bisschen blurry, glaube ich.
00:14:54: Manche glauben, dass eher so umgelabelter WKZ.
00:14:58: Amazon ist, glaube ich, brutal stark schon in dem Feld.
00:15:01: Wie blickt ihr drauf?
00:15:02: Und was macht das mit euch in den Handelsgesprächen?
00:15:06: Wir haben ja zur Kenntnis genommen, das ist ja nicht nur ein deutsches Phänomene, dass viele große Händler global sehr stark in den USA, auch in England und Benelux, Skandinavien, Deutschland auch in diese Capabilities investiert haben, Retail Media Capabilities aufgebaut haben.
00:15:24: Und wir haben das jetzt auch in Deutschland verstärkt in den letzten zwei, drei Jahren gesehen.
00:15:31: Ich meine, wie schauen wir da drauf?
00:15:32: Wir schauen da drauf immer.
00:15:34: im Kontext eines Gesamtkonstruktes.
00:15:37: Das soll also heißen.
00:15:39: Wenn wir der Meinung sind, dass ein Investment in Retail Media der Marke hilft, der Markenpositionierung oder auch der Zusammenarbeit mit dem Kunden, wenn das förderlich ist, machen wir das in der Regel.
00:15:57: So schauen wir uns das an, wenn man sich das isoliert anschaut, okay, ist es besser ein Euro in Retail Media oder in irgendeine andere digitale Infrastruktur zu investieren?
00:16:06: Es ist wahrscheinlich besser in was anderes zu investieren.
00:16:09: Also wir schauen uns das, wie gesagt, eher in einem größeren Kontext an und nicht zu sehr isoliert auf Payback oder Return on Investment von dem einzelnen Euro, den ich da in Media investiere.
00:16:21: Okay, also heißt, wenn es strategische Sinne gibt, dann in den Gesprächen mit dem Händler...
00:16:25: Genau, wenn das Sinn macht, bei einer Produkteinführung zum Beispiel, das mit Retail Media zu unterstützen, das kann durchaus Sinn machen, um dann eine gewisse Trial auf eine gewisse Innovation zu bekommen, eine gewisse Bekanntheit zu steigern, das kann schon Sinn machen.
00:16:44: Wie blickt ihr grundsätzlich auf Media und Marketing KPIs aus einer übergreifenden Perspektive?
00:16:49: Wenn man jetzt mal die strategische Komponente rauslässt, was guckt ihr euch an?
00:16:52: Guckt ihr euch Airbrand KPIs an?
00:16:54: Guckt ihr euch Abverkauf in Kombination mit Media Invests an?
00:16:58: Ja, also das gucken wir uns natürlich an.
00:17:01: Das gucken wir uns natürlich an.
00:17:06: Was genau guckt ihr?
00:17:07: Was guckt ihr?
00:17:07: Also wir schauen uns... Und lass mich das mal anders formulieren, was ich mir in erster Linie anschaue, sind Brand KPIs.
00:17:16: Was mich interessiert ist, verbessert sich die Wertigkeit meiner Marke im Vergleich zum Jahr davor oder so weiter und so fort.
00:17:24: Also sehe ich, dass sich unsere Marken verbessern.
00:17:28: Da schauen wir uns natürlich alles an von Bekanntheit zu Aided, Unaided Awareness, Considerations, also die ganzen klassischen Marketingmetrics.
00:17:36: Und die brechen wir dann runter in ... Age-Cohorts, Demographics, West-Ost-Nord-Süd, also auch in unterschiedlichste Regionen.
00:17:45: Also das wird dann alles, sag ich mal, nochmal runtergebrochen, sodass wir im Prinzip genau sehen können.
00:17:51: Okay, verbessert sich, bin dann das bei uns für unsere Equity oder die Marnpower der Marke, ja oder nein, in den Bereichen, den wir uns verbessern wollen.
00:17:59: Und das ist das, was ich mir in erster Linie anschaue.
00:18:03: Und dann in zweiter Linie schaue ich mir dann an, okay, wie viel habe ich investiert?
00:18:09: Wie sah der Mix aus?
00:18:11: Dass das eine.
00:18:11: das zweite, was man sich parallel auch dann immer anschaut, ist okay, wie waren unsere Produkte distribuiert?
00:18:16: Wie war unsere Verfügbarkeit im Handel?
00:18:19: Welche Programme haben wir gefahren?
00:18:21: Also das sind dann im Prinzip mehrere Dimensionen, die wir uns da anschauen.
00:18:24: Aber es fängt im Prinzip an immer mit der Stärke der Marke.
00:18:29: die die Marke verbessert im Vergleich zum Jahr davor oder nicht und wenn nicht und im Vergleich zum Wettbewerb natürlich auch.
00:18:36: Das ist natürlich ebenso ebenso wichtig, wenn ich noch wichtiger.
00:18:41: Ja, okay.
00:18:43: Das für mich eigentlich zur nächsten Frage nach dem Setup eurer Marketing-Steuerung.
00:18:49: Wie steuert ihr eure Media Power?
00:18:51: Habt ihr das operative Handwerk Beding Data Analytics schon in Haus?
00:18:56: ... um näher an den Daten zu sein.
00:18:58: oder setzt ihr da auf ein klassisches Agentur-Bodell oder ein Hybrid-Modell?
00:19:03: Naja, also ich glaube, vorweg muss ich sagen, dass Marketing bei PepsiCo im Prinzip ... ... es ist im Prinzip zwei Organisationen, da ist einmal die Getränke-Organisation und dann ist das eine Foodstock-Organisation.
00:19:17: Das heißt also, wir operieren ... ... in den Märkten oftmals mit einem ... Beverage-Lied und einem Snacks oder ein Fuß-Lied, das heißt also ich hab auch zwei Marketiers bei mir im Team.
00:19:28: Ja, und ja, man verantwortlich sind für das Getränkebereich und man verantwortlich sind für den Fußbereich.
00:19:34: Und je nach Markt und je nach Bereich operieren wir in unterschiedlichen Modellen.
00:19:40: Aber oftmals ist es tatsächlich ein hybrides Modell, wo wir in Haus Einiges machen.
00:19:46: oder in unseren Share-Service-Cent das Einiges machen an einer Tix oder auch mit Akkenturen zusammenarbeiten.
00:19:53: Das ist oftmals so.
00:19:59: Okay, also ihr habt ein In-House-Team, was bestimmte Bereiche abdeckt und dann habt ihr für alle Länder, die du betreuest, eine Agentur oder habt ihr Spezialisten pro Land?
00:20:06: Nein, das ist so, dass wir in einigen Ländern mit Agenturen zusammengreifen, die auch länderübergreifend agieren, aber oftmals ist es dann auch von Markt zu Markt.
00:20:17: Es ist dann mit einer lokalen Agentur.
00:20:19: Es gibt dann Rahmenverträge mit größeren, aber wie gesagt, das ist von Markt zu Markt dann unterschiedlich.
00:20:27: Und das hängt auch sehr stark davon ab, wie relevant das ist in den einzelnen Märkten.
00:20:30: In einigen Märkten sagen wir auch, brauchen wir vielleicht nicht.
00:20:33: Oder an anderen Märkten sagen wir, das brauchen wir sehr viel und sehr intensiv müssen wir damit arbeiten.
00:20:39: Also es hängt auch sehr stark davon ab, wie wichtig ein Markt für uns ist, wie wir positioniert sind, etc.
00:20:46: Gibt's denn bei euch, oder siehst du welche, die so gute Arbeit machen bei der Florian Wertskampagne oder bei Media, bei Creation-Event, die so einen überragenden Job gemacht haben, dass man sie namentlich nennen sollte?
00:20:57: Oh, also da tue ich mich schwer mit Agenturen jetzt hier namentlich zu nennen.
00:21:00: Das
00:21:00: kann ich verstehen.
00:21:03: Das weiß ich nicht.
00:21:04: Da bin ich auch, muss ich auch ganz ehrlich sagen, auch nicht nah genug dran, um das auch endgültig hier beurteilen zu können.
00:21:10: Ja, also das sind dann Entscheidungen für... Das ist die eine oder die andere, die dann bei unserem Marketingteam getroffen werden.
00:21:18: Ja, die kommen nicht.
00:21:20: Die werden oftmals auf der Ebene im Prinzip entschieden.
00:21:23: Ja, okay.
00:21:25: Sehr gut.
00:21:25: Aber ich kann sagen, dass wir mit der Champions League Geschichte zufrieden waren.
00:21:28: Ja, das so viel kann ich sagen.
00:21:29: Sehr schön.
00:21:30: Ja, war ja auch ein tolles Event und toller Erfolg am Ende.
00:21:33: Wie ist denn die Beziehung zum Handel gerade?
00:21:36: Handelskrieg liest man ja immer wieder.
00:21:39: Man wird man ausgelistet, man gibt es dann in die Presse.
00:21:43: Preisdumping, die Händler sagen, Mensch, alles zu teuer, die FMCGs sagen, die Rohstoffe sind teuer geworden, die Preise erhöhen, Edeka und Reeve werden immer genannt.
00:21:55: Das ist auch Marketing häufig dann.
00:21:57: macht los, wenn der Einkäufer vom Händler sagt, ich liste euch mal aus, dann bräuchte im Zweifel auch keine Kampagne schalten.
00:22:02: Aber wie ist da der Stand
00:22:04: der Dinge?
00:22:05: Ja, also wir schauen uns das ein bisschen differenzierter an.
00:22:08: Also ich glaube, wir kommen jetzt sehr stark aus einer Konsumentenlogik.
00:22:12: Das soll heißen in Zeiten, wo wir vielleicht auch in schwierigen Verhandlungen mal waren vor zwei Jahren oder so, haben wir trotzdem unsere Marketinginvestitionen weiter nach oben.
00:22:24: nach oben geschraubt und weiter erhöht.
00:22:25: Also für uns ist das das das das allerwichtigste ist, dass sich unsere Marken in Deutschland verbessern und weiter etablieren.
00:22:34: Das ist mal, das ist die Priorität Nummer eins.
00:22:38: Und ja, du hast recht.
00:22:40: Es gibt viele viele Beispiele in den letzten Jahren, wo die Gespräche zwischen Handel und Industrie schwierig waren.
00:22:47: Sicherlich auch stückweit dadurch getrieben, dass dass mit dem Krieg die Inflation einfach so massiv nach oben gegangen ist, dass viele, viele Hersteller, wie ja auch als PepsiCo, die Preise mehrmals erhöhen mussten, um einfach die Inflation oder die Kostenanstiege, die wir gesehen haben, weiterzugeben.
00:23:08: Ein Stück weiter.
00:23:09: Das hat die Gespräche sicherlich nicht ver einfach.
00:23:12: Ich denke, jetzt sind wir eher, ich glaube, jetzt ist es eher etwas moderater.
00:23:17: Klar, wird es immer intensive Gespräche geben zwischen Industrie und Handel.
00:23:20: Ich glaube, das wird sich in Deutschland nie ändern.
00:23:25: Ich glaube, aber unser Ansinnen ist es, wie gesagt, eng am Verbraucher zu sein und mit unseren Handelspartnern eher über zwei, drei Jahre zu sprechen und sagen, okay, wo entwickeln sich die Kategorien hin?
00:23:35: Ich glaube, viele Kategorien, in denen wir operieren, sind noch unterentwickelt in Deutschland.
00:23:40: Der Fußbereich ist die Deutschen konsumieren sechsundhalb Kilo pro Jahr.
00:23:46: Chips in der Holländer oder die Leute in Benelux sind bei zwölf.
00:23:51: Gut, von den Engländern und Amerikanern möchte ich jetzt nicht sprechen, aber es gibt halt viele Länder, wo, sag ich mal, der Konsum deutlich höher ist, wo wir glauben, das ist auch ein sehr, sehr großes Wachstumspotenzial.
00:24:02: Da, glaube ich, kann PepsiCo mit der Erfahrung, die wir haben weltweit und von vielen anderen Märkten eine wesentliche Rolle spielen und uns sicherlich auch einen sehr, sehr großen Beitrag zu leisten, um Kategorie Wachstum in den Nacht nach Deutschland zu bringen.
00:24:14: Ja,
00:24:15: das war mein erster Podcastfolge mit Pringles.
00:24:17: Die haben dann gerade die neue Marke Cheezit, glaube ich, die launcht, aus USA rüber geholt.
00:24:21: Also scheint noch Potenzial zu sein.
00:24:27: Ich würde gerne deine Einschätzung einmal hören zu diesen Creator Brands.
00:24:32: Also du siehst überall Creator Branded Geschichten.
00:24:35: Noll, ich muss dich im Supermarkt, glaube ich, fünfzig Gramm Vollmilchschokolade für drei Euro kaufen, weil mein Sohn mich darauf so... ... doll ... ... gejäßt hat, ... ... dass sie nicht mehr rumkamen, ... ... schmeckte halt wie Vollmilchschokolade, ... ... aber Mr.
00:24:49: Beast war drauf, also drei Euro.
00:24:51: Das war noch ... ... ja, kurz ... ... zu einer Zeit, wo es noch nicht so teuer war, ... ... oder war noch drei Euro sehr viel Geld.
00:24:58: Dann gibt es Tee-Sorten und Energy ... ... und Pizza hier, Pizza da.
00:25:03: Hat das in Nachhaltigkeit?
00:25:04: bedroht das euch, ... ... schläfst du dann schlecht?
00:25:07: Also, schlafen tue ich.
00:25:10: eigentlich immer gute Zeiten, meine beiden Kinder, sind aktiv zu Hause.
00:25:16: Das treibt mich nicht um.
00:25:18: Aber ich find das Thema super spannend.
00:25:21: Super spannend ist etwas, was wir uns ganz genau anschauen.
00:25:25: Aber nicht so sehr aus dem Gesichtspunkt bedroht uns das oder nicht, bedroht uns das nicht, sondern eher aus dem Gesichtspunkt, was können wir lernen?
00:25:32: Was können wir lernen?
00:25:34: aus dem Modell, dass viele von diesen Creator Brands sind oder Startups oder wie auch immer.
00:25:39: Das sind startups, die dann über Influencer oder irgendwelche bekannte Persönlichkeiten eine Relevanz gewinnen.
00:25:47: Was können wir lernen in der Art und Weise, wie die Marken aufbauen und was können wir über die Konsumenten lernen?
00:25:53: Ich glaube, das, was wir auch sehen, ist, dass die nächste Generation an Konsumenten doch ein bisschen anders tickt.
00:26:00: Das sind etwas... weniger markenloyal sind etwas etwas soll ich sagen sind etwas mehr interessiert viele neue sachen auszuprobieren konsumieren natürlich auch information auf eine ganz andere art und weise als als wir es gemacht haben und das finden wir sehr sehr spannend.
00:26:19: alles von wieder konsument diese produkte annimmt und bis hin zu wie wie wie nachhaltig ist das?
00:26:28: was kann man lernen von Idee bis Time-to-Market, also große Konzerne tun sich oftmals ein bisschen schwer mit Speed-to-Market und Time-to-Market.
00:26:39: Was können wir lernen?
00:26:40: Wie können wir noch schneller werden?
00:26:41: Wie können wir noch agiler werden?
00:26:43: Wie können wir auch Teile von diesen Sachen für uns nutzen?
00:26:47: Das sehen wir als sehr spannend und sehr relevant an.
00:26:51: Wie nachhaltig ist das?
00:26:53: Ich glaube, da gibt es keine eindeutige Antwort.
00:26:55: Ich glaube, einiges davon ist nicht nachhaltig.
00:26:58: Ich glaube, einiges davon kann potenziell nachhaltig sein.
00:27:03: Aber ich glaube, das ist auch nicht so wichtig.
00:27:05: Ich glaube, was nachhaltig sein wird, ist, dass wir im Prinzip in so einem Zyklus leben, wo jedes Jahr irgendwas kommt.
00:27:13: Und dann ist es eigentlich egal, ob das Influencer X ist oder Sportler Y. Aber ich glaube, das, glaube ich, ist nachhaltig, weil das sehen wir jetzt schon seit vier, fünf Jahren konsistent.
00:27:25: Und malen ... der einen Kategorie, mal in der anderen Kategorie, aber sicherlich auch in den Kategorien, in denen wir operieren.
00:27:31: Selbst Eistee genannt haben wir sehr viel gesehen, haben auch im Snacksbereich ein bisschen was gesehen.
00:27:38: Und das glaube ich schon, dass das, also es wird mich überraschen, wenn das jetzt morgen auf einmal aufhört.
00:27:42: Ich glaube, wir werden davon tendenziell eher mehr sehen.
00:27:46: Vielleicht werden wir auch irgendwann noch, noch, noch mehr davon sehen, dass man direkt über digitale Plattformen verkauft, über TikTok oder wie auch immer, dass das einfach noch interaktiver und noch digitaler wird, als es heute der Fall ist.
00:28:02: Dass Influencer im Prinzip Produkte nicht nur im Prinzip bewerben, sondern mitverkaufen, hätte ich jetzt fast gesagt.
00:28:11: Muss mal gucken, wie weit die Entwicklung geht.
00:28:13: Aber ich glaube, da sind wir gerade am Anfang und wir schauen uns das, wie gesagt, aus den Gesichtspunkten sehr genauer.
00:28:20: Ja, vielleicht kannst du ihn auch dran erinnern.
00:28:21: Letztes Jahr, du bei Schokolade.
00:28:24: Ja, kann ich mich gut dran erinnern.
00:28:25: Ja, ist ein sehr gutes Beispiel.
00:28:27: In unseren Kategorien gab es Tarkis zum Beispiel.
00:28:29: Tarkis,
00:28:29: ja.
00:28:31: Kannst du auch dran erinnern?
00:28:32: Diese Lila-Packung, das ist auch...
00:28:34: Wie man die Marge holt, das haben die verstanden.
00:28:36: Ja, ist ein super Beispiel.
00:28:37: Die kommen rein, erzielen relativ schnell Kategorie Momentum.
00:28:42: Okay, dann flacht's halt irgendwie wieder ab ein bisschen.
00:28:45: Aber es gibt, glaube ich, genügend gute Beispiele.
00:28:49: die da reingekommen sind und das auch im Prinzip ein etwas nachhaltiger Geschäftsmodell entwickelt haben.
00:28:56: Vor einigen Jahren gab es auf dem Schulhof der Grundschule so eine kleine Epidemie an R-Abflaschen und ich glaube, das war auch ein Investment von euch.
00:29:03: Das
00:29:03: fand ich interessant.
00:29:04: Wie sieht es denn damit aus aktuell?
00:29:06: Da bin ich jetzt nicht im Detail drin, aber soweit ich weiß, läuft das nach wie vor sehr gut.
00:29:15: Das ist tatsächlich eines von den Investments, die wir getätigt haben, aber liegt jetzt nicht in meinem Verantwortungsbereich, sodass ich da jetzt nicht im Detail drin bin.
00:29:24: Okay, sehr gut.
00:29:26: Wir kommen noch einmal zurück zum Thema Lifestyle, wir haben es gerade schon angesprochen mit Influencern.
00:29:31: Ihr habt da, wie wir das wahrgenommen haben, letztes Jahr schon so eine kleine Offensive gestartet, eine Kooperation mit Essence und Pepsi Lip Gloss, Juicy Bomb Edition.
00:29:42: Woher schmeckt das?
00:29:44: nach Pepsi.
00:29:46: Soll gut sein.
00:29:48: Ja, ich weiß nicht, ich bin glaube ich nicht die richtige Zielgruppe, aber das ist ja auch irrelevant in dem Zusammenhang.
00:29:53: Ich glaube, es ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass wir versuchen, mit unserer Marke, gerade mit der Marke Pepsi auch im Lifestyle sehr aktiv zu sein.
00:30:03: Wir haben Partnerschaften gemacht im Fashionbereich vor zwei Jahren.
00:30:09: Mit Knoks zum Beispiel oder auch mit Boomer oder Kangaroos haben wir glaube ich auch gemacht, also haben da relativ viele Partnerschaft gemacht.
00:30:16: Und das Essenzbeispiel ist halt ein weiteres Beispiel, weil das passt halt unserer Meinung nach sehr, sehr gut in die Marke rein.
00:30:23: Das sind viele junge Verbraucher, die in den Kategorien aktiv sind.
00:30:27: Das ist irgendwie Lifestyle.
00:30:29: Dafür steht Pepsi auch so ein bisschen anders, ein bisschen frisch, ein bisschen jung.
00:30:34: Und davon werden wir auch in der Zukunft weiterhin so machen.
00:30:40: Das ist Teil unserer Markenstrategie.
00:30:42: Und Eintracht Frankfurt, da seid ihr, glaube ich, auch ein bisschen intensiver dran.
00:30:47: Ja, also wir machen ja im Prinzip zwei Sachen.
00:30:49: Wir machen die globalen Sport-Sponsorings.
00:30:53: Die haben wir am Anfang gesprochen, ob das jetzt Champions League ist, FIFA oder die Formel I. Und dann machen wir auch viel lokal.
00:31:00: Und das machen wir auch.
00:31:01: Also in Deutschland haben wir damit von ein paar Jahren angefangen.
00:31:05: Im Eintrag Frankfurt war das erste.
00:31:07: VfB Stuttgart, das ist ebenfalls.
00:31:10: Oder Hannover-Sixundneinzig.
00:31:11: Es gibt dann eine Reihe von Clubs, Fußballclubs, mit denen wir eng zusammenarbeiten.
00:31:16: Gatorade macht auch ein Basketball einiges.
00:31:19: Wir sind auch im engen Austausch mit mit Hallen, wo Basketball, Handball etc.
00:31:23: Eishockey gespielt wird.
00:31:25: Also das ist auch Teil unserer Strategie, dass wir, sag ich mal, eng und noch enger im lokalen Markt verankert sind im Bereich Sport.
00:31:34: Und letztes Jahr haben wir ja mit Florian Wirz und Lukas Bodolski auch zum ersten Mal, sage ich mal, zwei deutsche Fußballer, mit denen wir zusammen kooperieren und eine Partnerschaft haben.
00:31:46: Das ist auch das erste Mal, dass wir das gemacht haben in Deutschland.
00:31:48: Aber ich finde, das passt ganz gut rein zu dem Themenfeld.
00:31:51: Was ich am Anfang gesagt habe, unsere Marken hängen sehr, sehr stark an Emotionen, an Spaß, an Spaß, Emotionen und ... Und Leidenschaft, da passen unsere Marken rein.
00:32:03: Und lokale Relevanz ist wichtig.
00:32:06: Und seht ihr dann direkt, wenn Florian wirds das postet, sieht ihr direkt was, passiert was?
00:32:10: Oder kann man so Effekte schon auch auf Events ablesen, zumindest kurzfristig?
00:32:14: Ja, du kannst, wir gucken uns das nicht an, ob wir da jetzt in dieser Woche ... eine Dose mehr verkauft haben oder eine Flasche mehr, das schauen wir uns nicht an.
00:32:23: Aber was wir uns anschauen, wir schauen uns an, erhöht es die Stärke unserer Marke und das konnten wir sehen.
00:32:30: Das konnten wir tatsächlich sehen, dass dann Zusammenhang ist mit den Investitionen, die wir tätigen im Bereich Sport und unserer Markenstärke.
00:32:41: Sport-Returner-Invest durch Coolness, lokale Relevanz
00:32:45: ist auf jeden
00:32:45: Fall gegeben.
00:32:46: Ja und das passt halt auch, bei Pepsi passt das halt auch, weil wie gesagt, wir können im Prinzip unsere globalen Assets nutzen und gleichzeitig die lokalisieren und auch lokale Sachen machen und das glaube ich, das passt ganz gut zusammen.
00:33:00: Ja
00:33:00: und Fußball gibt's ja in Italien sicherlich auch.
00:33:02: Gibt's auch, da sind wir uns dabei uns das anzuschauen.
00:33:07: Cool.
00:33:09: Du hattest ganz am Anfang nochmal das Thema Team angesprochen, bei dir war auch ein großes Thema, was du auch bei LinkedIn gepostet hattest, Organizational Health.
00:33:18: Was bedeutet das für dich?
00:33:21: Was ist das als Management-Tool?
00:33:23: Wie blickst du da drauf?
00:33:25: Ja, also das eine ist im Prinzip das, wir nennen das Organizational Health, das ist die Idee.
00:33:33: Das Pepsicron, sag ich mal, Pepsicron-Jaggon für wie wir das Commitment, das Engagement unserer Organisation global messen.
00:33:42: Das ist das eine, aber was mir immer wichtig war und sehr wichtig ist, das im Prinzip zu sagen, okay, wie stelle ich sicher, dass wir die richtigen Talente in der Organisation haben?
00:33:56: Und wie stelle ich sicher, dass die Talente auch miteinander vernünftig zusammenarbeiten?
00:34:01: Ich glaube, die... Lösung oder die Antworten auf die Herausforderung, die wir haben als Konsumgüterhersteller sind sicherlich eher komplexer geworden.
00:34:14: Aufgrund von all den externen Einflüssen, ob das geopolitisch ist, ob das neues Verbraucherverhalten ist, ob das die Händler-Thematik ist.
00:34:24: Das sind einfach viele Dinge, die auf uns einprasseln als Industrie.
00:34:28: Und ich glaube, da ist es umso wichtiger, dass das Talent-Organisation-Zusammenarbeit, dass man da wirklich ein sehr, sehr starkes Team hat.
00:34:37: Deshalb ist das für mich sehr wichtig.
00:34:38: Und ich glaube, das ist auch etwas, was Organisationen, ja, also entweder gewinnt man oder man verliert man ein Stück, weil du nicht glaubt Talent und die Art und Weise, wie man zusammenarbeit ist, ist ein sehr, sehr wichtiger Erfolgsfaktor.
00:34:53: Ja, ist im Agentursegment genau der einzige Erfolgsfaktor, hast du die besten Leute da.
00:34:59: Und wenn das nicht der Fall ist, dann wirst du auch nicht so gut.
00:35:03: Und wo rekrutierst du die denn?
00:35:04: Guckst du dann eher auch so bei Digital Companies, Google, Spotify, Meta oder im klassischen FMCG bei Beratung, wo du früher auch herkommst?
00:35:12: Überall hätte ich jetzt fast gesagt.
00:35:13: Überall kommt, also es kommt immer auf die Position drauf an und natürlich auch auf die Zusammensetzung des Teams.
00:35:18: Aber ich persönlich bin immer, habe immer so das Mindset gehabt, wenn jemand gut ist und die richtige Motivation hat, ist es, Sekunde, wie viel Erfahrung er hat oder sie hat und wo die Erfahrung herkommt.
00:35:37: Dass das eine, das zweite sich versuche, sehr viel Wert auf Diversität zu legen.
00:35:43: selten ist gut, wenn alle genauso sind wie einer selber.
00:35:46: Es ist eigentlich kein guter Erfolgsfaktor.
00:35:49: Das heißt, wir versuchen natürlich auch eine gewisse Diversität im Team zu haben.
00:35:52: Und in einigen Rollen ist natürlich Spezialwissen erforderlich.
00:35:56: Wenn man an den Außerhausmarkt denke, egal wo in welchem Land man jetzt operiert, das ist schon sehr, sehr lokal.
00:36:03: Da ist das schon wichtig, dass man Leute einstellt, die in dem Segment operiert haben und gearbeitet haben.
00:36:10: Aber dann gibt es viele andere Sachen, wo.
00:36:14: Marketing ist ein gutes Beispiel, wo eigentlich frische Ideen immer immer willkommen sind und wir das schon sehr breit, sehr breit uns das anschauen, wo wir die Leute herholen.
00:36:24: Ich würde gerne ein bisschen nach vorne gucken mit dir auf ... ... auf ... ... auf ... ... auf ... ... auf ... ... auf ... ... auf ... Was sind so die drei Themen, die dein Schreibtisch in diesem Jahr dominieren werden?
00:36:33: Ist es KI Marketing?
00:36:35: Ist es Better For You Snacks, mehr Proteinen in der Pepsi oder die finale Integration deiner ganzen Ländermärkte?
00:36:41: Was vorauf guckst du?
00:36:43: Ich gucke in erster Linie auf Wachstum.
00:36:47: Ich glaube, das ist, sagen wir sagen, das overarching Topic.
00:36:51: Also wie bekommt man es hin als Konsumgüterhersteller?
00:36:58: in Märkten zu wachsen, die relativ mature sind.
00:37:01: Also Westeuropa gehört ist nun mal sehr mature.
00:37:04: Also das sind Märkte, die tendenziell nicht durch sich durch sehr sehr großes Wachstum auszeichnen.
00:37:10: Also wie bekommt man Wachstum hin in solchen Märkten?
00:37:12: Das ist so ein Prinzip die übergeordnete Frage und in dem Zusammenhang natürlich wie begeistern wir Konsumenten für unsere Marken.
00:37:24: Das ist dann so die zweite Frage in dem Zusammenhang.
00:37:27: Also das ist im Prinzip das, was ich mir am meisten anschaue.
00:37:31: Wie schaffe ich es, Produkte an den Markt zu bringen, Pläne inzuentwickeln mit unseren Partnern, mit unseren Handelspartnern, mit unseren Kunden, die dafür sorgen, dass mehr Verbraucher im Prinzip sich an Freude an unseren Produkten haben.
00:37:47: Das ist, sag ich mal, die Challenge für die Jahre.
00:37:51: Kommt der das Wachstum dann eher aus Pepsi, eher aus den Drinks, aus dem Food oder auch so so das Stream?
00:37:55: Ja, das ist ein bisschen gemischt, würde ich sagen.
00:38:00: Wenn man sich die letzten zwei, drei Jahre anguckt, haben wir schon überproportionales Wachstum gehabt im Foodsbereich.
00:38:08: Und im Getränkebereich sind es einige... Sachen wie Pepsi Zero, die sehr stark wachsen, Lippen wächst auch sehr, sehr gut.
00:38:16: Ein Vollschucker tut sich etwas schwieriger in Deutschland.
00:38:20: Verbraucher, der geht tatsächlich jetzt mehr und mehr auf No-Schucker.
00:38:23: Das ist auch dieser unterliegende Gesundheitstrend, der sicherlich da eine Rolle spielt.
00:38:29: Aber ich glaube, wir gucken uns im Prinzip bei jeder Marke an.
00:38:32: Jede Marke hat Wachstums-Opportunitäten.
00:38:35: Jede Marke hat Wachstums-Opportunitäten.
00:38:36: Und da schauen wir uns an, in welchen Bereichen, in welchen Segmenten Wir am schnellsten wachsen können.
00:38:43: Und ich sag immer, jede Marke muss wachsen.
00:38:47: Und jede Marke muss auch schneller wachsen als der Markt.
00:38:51: Das ist unsere Ambition.
00:38:53: Find ich eine gute Ambition.
00:38:54: Das ist ein Wachstumsmeinzelt auf jeden Fall.
00:38:56: Was sind denn aus dem Marketing deiner Sicht so die großen Trends für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den
00:39:07: Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den.
00:39:17: Ja, ich glaube, die Trends sind ja ein Stück weit schon da.
00:39:19: Das ist jetzt nicht so dieses digital KI, etc.
00:39:20: Die Frage ist mehr, wie schnell und wie genau gestaltet sich das?
00:39:27: Ich glaube, das ist mehr die entscheidende Frage.
00:39:30: Und dass wir in zwölf Monaten oder vierundzwanzig Monaten weiterhin über digitale Infrastruktur über KI etc.
00:39:38: sprechen werden.
00:39:39: Das wissen wir beide.
00:39:40: Das wird so sein.
00:39:41: Die Frage ist einfach nur, wie schnell geht das und welchem Ausmaß wird man das ein oder andere nutzen können.
00:39:48: Ich glaube, dass das eine, das zweite ist.
00:39:52: Und dann bin ich wieder sehr, sehr stark bei meiner Anfangsdiskussion zu sagen, wie entwickeln sich junge Verbraucher?
00:40:02: Die Frage ist, kommt irgendwann so ein Trend, der zurück geht zum analogenstückweit.
00:40:07: Also in Skandinavien sehen wir zum Beispiel, dass die ja mit der digitalen Infrastruktur zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre vor Deutschland sind, aber die jetzt halt wieder zurück geht.
00:40:16: So heißt es in Schulen, das wird wieder analog, iPad etc.
00:40:20: werden, soll man bitte zu Hause lassen.
00:40:22: Also da man einfach gesehen hat, dass vieles davon scheinbar nicht förderlich ist.
00:40:27: Gucken, ob das so ein Stück weit mehr alternative Bewegung geht.
00:40:31: Aber wie gesagt, ich glaube, das Einzige, was bleibt ist, das wird alles noch schneller gehen.
00:40:38: Man muss einfach noch näher an den Trend sein, noch agiler, noch schneller sich anpassen.
00:40:43: Aber ich kann jetzt nicht sagen, dass irgendwie ein Thema ganz dominant sein wird von dem, worüber wir gerade gesprochen haben.
00:40:51: Das wird die Zeit zeigen.
00:40:53: Siehst du, wenn du dich so unter deinen Piers umguckst?
00:40:56: Organisationen oder CEOs, die diese ganze Transformation aktuell auch super gut im Griff haben?
00:41:03: Also ich glaube, es gibt viele, die in dieser Transformation oder fast jeder steckt irgendwo in dieser Transformation drin.
00:41:10: In einigen Bereichen ist es sicherlich noch notwendiger oder man ist noch mehr davon beeinträchtigt, wenn man sich die Medienbranche anschaut.
00:41:22: Klar, wenn ich diesen sicherlichen Stück weit mehr davon betroffene als als jetzt vielleicht ein Industriekonzern oder so.
00:41:29: Ja, ich glaube jeder steckt irgendwo in der Transformation drin.
00:41:33: Gibt es jetzt gute oder schlechte Beispiele?
00:41:35: Also ich glaube, da gibt es viele Unternehmen, die einen guten Job machen.
00:41:38: Ich möchte jetzt aber jetzt keinen da jetzt irgendwie hervorheben.
00:41:43: Also ich weiß, dass wir als PepsiCo massiv investieren, massiv in den Bereichen Artificial Intelligence in allen Bereichen.
00:41:52: ob das Marketing, Sales ist, Produktion, in jedem einzelnen Bereich.
00:41:58: Und wir da auch sehr, sehr große Capability-Centers haben weltweit in den unterschiedlichsten Märkten, die sich mit nichts anderem beschäftigen als damit, um prinzipiert Capabilities aufzubauen.
00:42:08: Und so dass wir da auch irgendwo sprachfähig sind und auch, ja, nicht nur sprachfähig, sondern auch wirklich anwenden in allen Bereichen der Wertschöpfungskette.
00:42:17: Hilft dir das selber im täglichen Doing?
00:42:20: Na was hilft mir das selber?
00:42:22: Noch nicht, noch nicht.
00:42:25: Aber ich weiß, das wird kommen.
00:42:30: Wir benutzen im täglichen auch schon künstliche Intelligenz, also ob das jetzt Minutes sind von unseren Geschäfts-, von unseren Leadership off-sites etc.
00:42:40: Das kann man ja mittlerweile alles aufzeichnen und dann kriegt man eine Summary daraus gespuckt, sage ich mal.
00:42:45: Und auch gar nicht schlecht ist.
00:42:46: Haben auch die ersten Marktanalysen einfach mal mit kündlicher Intelligenz gemacht.
00:42:50: Das ist überraschend gut.
00:42:53: Aber ich glaube ... Es dauert halt noch ein bisschen, bis das Ganze da ist, wo wir das komplett integrieren können.
00:42:59: Aber ja, wir nutzen das natürlich auch für Kampagnen oder als Thought-Starter, sag ich das mal.
00:43:05: Das nutzen wir schon.
00:43:08: Gute Perspektive nach vorne raus für dieses Jahr.
00:43:10: Wir sind schon am Ende des Podcasts leider angekommen.
00:43:14: Und zum Abschluss fragen wir unsere Gäste immer nach den drei Streaming-Tipps, die man im CTV schauen sollte.
00:43:23: Ich weiß, du bist auch ein großer Fan von Podcasts.
00:43:26: Deswegen darfst du im Zweifel auch ausweichen.
00:43:28: Ja, ja, das ist gut.
00:43:30: Also, Streaming.
00:43:34: Ich muss natürlich dazu sagen, dass ich die letzten zwei, drei Jahre doch sehr viel mit meinen kleinen Kids verbracht habe.
00:43:39: Deshalb war die Streaming-Zeit da sehr begrenzt.
00:43:42: Aber eine Sache, die ich mir angeschaut habe, ist ein Jahr her vielleicht oder so.
00:43:50: Was mich sehr spannend fahrt, das war eine Serie, die nannte sich The Last Dance, kennst du vielleicht?
00:43:56: Das ist die Geschichte von den Chicago Bulls.
00:44:00: Ja.
00:44:01: Und die fand ich war, das fand ich war, war super interessant.
00:44:04: Also es fand ich richtig spannend, war ne, war ne, ich glaube das sind zehn, zehn, zehn, zehn Episoden gewesen.
00:44:10: Michael Jordan.
00:44:11: Genau.
00:44:11: Das ist im Prinzip die ganze Story von, von dem ganzen Bullsteam, wie die, wie die im Prinzip zu ihren Erfolgen gekommen sind.
00:44:17: Und das, das, das hat mich schon sehr fasziniert.
00:44:19: Wie man?
00:44:20: Coole, coole Lektion über Leadership als Dennis Rodman abends oder morgens um sechs Uhr aus Laptisco in Flieger gekommen ist, dann direkt zum Spiel.
00:44:27: Genau.
00:44:28: Ja, und alle rationalen Leute gesagt hätten, okay, du bleibst auf jeden Fall auf der Bank, aber er hat dann die beste Leistung geliefert.
00:44:34: Und dann siehst du, du musst die Menschen schon so ein bisschen auch so behandeln, wie sie es brauchen, um sich selber zu entfalten.
00:44:39: Ja, absolut.
00:44:40: Und ich glaube, dass das eine, das andere, was mich fasziniert hat, ist, diese, diese, diese Unbe, dieser Wille zu gewinnen.
00:44:48: Und das, okay, du schaffst das einmal.
00:44:50: Und viele, wenn sie einmal oben sind, Okay, dann haben sie es erreicht und sagen, ich habe mein Lebensstil erreicht, ein Stück weit.
00:44:58: Aber das Team hat es zweimal gemacht, dann dreimal und viermal.
00:45:00: Also diese und so weiter, bis sechs Titel insgesamt, wenn ich das recht in Erinnerung habe.
00:45:05: Und das finde ich schon beeindruckend, diese Konsistenz und diesen unbedingten Willen Jahr für Jahr, sage ich mal, das Beste abzurufen, sich weiter zu verbessern.
00:45:15: Immer umgerichtet zu sein auf Erfolg.
00:45:17: Das ist beeindruckend.
00:45:20: Und das ist natürlich auch etwas, was man wunderbar auf Leadership oder Wirtschaftsunternehmen übertragen kann.
00:45:27: Nach einem guten Jahr.
00:45:29: Wie, how to stay hungry, sag ich mal.
00:45:32: Wir müssen als Organisator auch jedes Jahr, sag ich mal, uns verbessern, jedes Jahr die Ambitionen zu haben, ein besseres Jahr abzuliefern.
00:45:40: Das fand ich schon sehr fasziniert.
00:45:41: Deshalb fand ich das ganz interessant.
00:45:44: Zum einen fand ich, hat mich das beeindruckt.
00:45:47: Und zum anderen konnte man, glaub ich, das eine oder andere lernen.
00:45:50: Sehr gut.
00:45:52: Dann mach noch einen Podcast.
00:45:53: Ein Podcast?
00:45:54: Oder zwei.
00:45:56: Ja, ich muss sagen, bei den Podcasten bin ich ... Da höre ich relativ viele, muss ich sagen.
00:46:03: Einen, den ich mir anhöre, ist High Performance, nennt sich das.
00:46:08: Was du den kennst, aber da geht es im Prinzip darum, dass es zwei Engländer sind.
00:46:12: Und die interviewen regelmäßig Leute aus dem Sport.
00:46:18: Es ist viel Sport, aber auch aus der Wirtschaft oder aus dem Show-Business.
00:46:22: Ich würde sagen viel Sport und im Prinzip ... sprechen mit denen über high performance.
00:46:28: also wie haben die das geschafft an die spitze zu kommen in der jeweiligen profession in dem sport und und und wie haben sie es geschafft dort halte.
00:46:36: haben sie es geschafft dort oben zu bleiben?
00:46:38: was waren die herausforderungen was waren was sind das so fit tips und tricks mit denen die operieren?
00:46:43: also das höre ich mal anders.
00:46:44: das finde ich sehr sehr spannend weil es immer einen sehr guten blickwinkel gibt auf ja wie wie andere leute auf Zum einen auf Erfolg blicken, aber wie andere Leute auch mit Herausforderungen umgehen, mit Niederlagen umgehen und wie man nach Niederlagen wieder, ja, wie man aufsteht, wie man wächst und wie man dann im Prinzip den nächsten Berg erklimmt.
00:47:07: Also das finde ich sehr, sehr spannend.
00:47:08: Und dann höre ich mir ganz viele Podcasts zum Thema Politik an.
00:47:11: Das interessiert mich.
00:47:12: Da gibt es ja etliche in Deutschland, wo es ist, Lanzes oder so, oder Ronsheim oder die Welt hat auch einen guten Podcast.
00:47:19: Hör ich mir auch gerne an den Robert Alexander, glaube ich, heißt der Gute.
00:47:23: Also da gibt es viele Podcasts, die ich mir anhöre.
00:47:25: Das interessiert mich.
00:47:26: Das ist aber mir eine Personal Passion.
00:47:28: Sehr gut.
00:47:29: Cool, Torben, herzlichen Dank für deine Zeit.
00:47:31: Super, dass du heute unser Gast warst.
00:47:33: Und dann gutes, erfolgreiches, sechsundzwanzig.
00:47:35: Auch für Champions League natürlich.
00:47:37: Alles Gute, bis bald.
00:47:39: Vielen Dank.
00:47:41: Dies ist eine Produktion der TLDR-Studios.
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