Zu Gast: Rob Peters von Teufel (#09)

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir mit Rob Peters, Chief Revenue Officer von Teufel, über die strategische Neuausrichtung der Berliner Audiomarke vom reinen Direktvertrieb für Hi‑Fi‑Spezialisten hin zu einer internationalen Lifestyle‑Marke sowie die damit verbundenen Herausforderungen in Marketing, Distribution und Markenführung.

Themen der Folge:

• Der Wandel von Direktvertrieb zu einer breit aufgestellten Lifestyle‑Marke mit stärkerer Ansprache weiblicher Zielgruppen und junger Kund:innen

• Vorteile des Direct‑to‑Consumer‑Modells: Unabhängigkeit von großen Handelsplattformen und schnelle Reaktion auf Kundenfeedback

• Der Marketing‑Mix: technische Innovationen, gezieltes Influencer‑Marketing und strategische Kooperationen (z. B. mit Fender)

• Physische Brandstores als Ergänzung zum Online‑Geschäft zur Stärkung der Markenpräsenz in neuen Märkten

• Ausblick auf Produktinnovationen und die wachsende Bedeutung von KI‑gestützten Suchstrategien im globalen Wettbewerb

Über Rob Peters:

Rob Peters ist Chief Revenue Officer bei Lautsprecher Teufel mit Sitz in Deutschland und verantwortet Vertriebs‑ und Wachstumsstrategien sowie den Ausbau der Marke in internationalen Märkten. Seit September 2016 trägt er die Gesamtverantwortung für den Bereich Sales & Marketing — einschließlich Web‑IT, Customer Service und den Retail‑Aktivitäten von Teufel. Zuvor leitete er das Online‑Marketing und ist seit 2011 maßgeblich am schnellen Wachstum und Erfolg des Unternehmens beteiligt.

Beyond The Screen ist eine Produktion der TLDR Studios

Transkript anzeigen

00:00:02: Beyond the Screen, der Marketing Podcast von

00:00:04: ISAM Advertising Technologies.

00:00:19: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Beyond the Screen.

00:00:22: Heute wird es laut, teuflisch laut und strategisch extrem spannend.

00:00:26: Wir sprechen über eine Marke, die viele von uns kennen, die für's Sound steht.

00:00:30: und die im Marketing Dinge oft ganz anders macht als ihre Konkurrenz.

00:00:34: Mein Gast ist ein echtes Urgestein in der schnelliebügigen Audiowelt.

00:00:38: Er ist seit fast fünfzehn Jahren bei Teufel, hat vom Head of International bis zum Chief Revenue Officer den Wandel der Firma maßgeblich geprägt.

00:00:45: Er verantwortet heute Umsatz, Marketing, Sales, IT und den Kundenservice, also quasi die ganze Maschine.

00:00:52: Wir sprechen darüber, wie man sich als deutsche DTC-Brand gegen internationale Tech-Giganten behauptet, warum Teufel den Black Friday bereits vor über zehn Jahren gefeiert hat und wie Kooperation mit Legenden wie Fender entstehen.

00:01:03: Herzlich willkommen, Rob Peters.

00:01:05: Besten Dank.

00:01:06: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:07: Ich freue mich hier zu sein.

00:01:08: Klasse.

00:01:09: Schön, dass du da bist, Rob.

00:01:10: Bevor wir in die Strategie einsteigen, wenn du privat Musik hörst, bist du der Typ analoger Vinylgenießer oder Spotify auf dem Fahrradhörer.

00:01:18: Beides.

00:01:18: Ich habe einen Plattenspieler in Technik mit dem Wohnzimmer stehen und höre gerne Platte, vor allem am Wochenende.

00:01:23: Mein volles heißt das, sehr schön ruhig hören, aber natürlich ganz viel Spotify auch unterwegs, auch zu Hause und seit kurzem dann auch getrennt mit Family Account, damit ich nicht die Musik der Kinder immer vorgeschlagen bekommen.

00:01:39: Das war eine sehr schöne Optimierung.

00:01:42: Sehr gut.

00:01:43: Hast du schon das Lied des Jahres von Spotify rausgefunden?

00:01:45: Ja, ich kann so sehr offen sein hier.

00:01:48: Ich habe meinen Rap, meine Zusammenfassung bekommen und ich bin tatsächlich... ...fünfundzwanzig Jahre älter.

00:01:57: laut Spotify als in der Realität.

00:02:00: Das heißt, da ist viel, ich sag mal, Musik aus in den Sechzig und Siebzig und Achtzig dabei, aber es ist immer ein Durchschnitt und ich freue mich da diese Zusammenfassung mal abzugleichen mit der Zusammenfassung der Kinder meiner Frau immer ganz lustiger.

00:02:14: Interessant, ich bin exakt so alt bei Spotify, wie ich wirklich bin.

00:02:18: Obwohl ich meine Tochter noch auf meinem Account habe, die ist sehr klein und das Lieblingslied ist, glaube ich, ich bin ein Einhorn.

00:02:25: Das haben wir sehr oft gehört.

00:02:26: Und wahrscheinlich bin ich dann ein bisschen verzerrt nach unten.

00:02:29: Wahrscheinlich wäre ich auch super interessant.

00:02:31: Richtig.

00:02:32: Perfekt.

00:02:32: Du, dann lass uns mal einsteigen.

00:02:33: Du bist fast fünfzehn Jahre in einem Unternehmen.

00:02:36: Das ist erstmal eine sehr lange Zeit und das ist auch eine tolle Loyalität von beiden Seiten natürlich.

00:02:43: Für viele so im Digital-Business eine kurze Ewigkeit.

00:02:46: Wenn du Teufel-Zweitausendzehn mit einem Teufel von zweitausendzwanzig vergleichst, was ist der fundamentale Unterschied abgesehen davon, dass ihr mehr Umsatz macht?

00:02:56: In den ersten Jahren, als ich eingestiegen bin, gab es Teufel an sich nur in Deutschland.

00:03:01: Ein deutsches Unternehmen aus Berlin hat in Deutschland die tolle Produkte verkauft.

00:03:06: Aber das war es dann auch.

00:03:09: Meine Intention war es, als ich eingestiegen bin, das Unternehmen international erforderlich zu machen und zusammen mit den tollen Kollegen das Geschäft in vielen Dimensionen voranzubringen.

00:03:21: Das bedeutet konkret neue Kategorien, neue Länder.

00:03:26: und auch neue Vertriebskenäle.

00:03:28: Und das ist in den letzten vierzehn, fünfzehn Jahren schon sehr gut gelungen.

00:03:33: Wir sind jetzt vier bis fünfmal so groß, als damals, als ich eingestiegen bin.

00:03:39: Und natürlich konnten wir dementsprechend für mehr Leute einstellen, neue Kategorien aufbauen, Kompetenzen aufbauen und einen sehr starken Grundlagebau für zukünftiges Wachstum.

00:03:52: Sehr gut.

00:03:53: Früher, bevor du angefangen hast, war ja Teufel bekannt als Marke für HiFi Nerds, die zum Teil diese Lautsprecher selber zusammengebaut haben, glaube ich noch.

00:04:02: Heute sieht man die Kopfhörer bei Teenager in der U-Bahn und noch viele andere Kategorien, die du auch gerade angesprochen hast.

00:04:10: Wie habt ihr den Spagat in der Zielgruppe geschafft, ohne die wirklichen Audiopuristen zu vergraulen?

00:04:16: Ja, das ist eine sehr gute Frage.

00:04:17: Ich glaube, das ist eine Frage, oder eine Herausforderung, die es in vielen Filmen gibt.

00:04:22: Man wird natürlich wachsen, aber wir auch die bestehende Kundschaft weiterhin sehr gut bedienen.

00:04:27: Und das war uns sehr wichtig.

00:04:28: Deswegen sind wir immer treu geblieben an unsere Philosophie.

00:04:31: Die Boxen von Teufel, die müssen einen Wow-Affekt bewerkstelligen.

00:04:36: Wenn die Leute ein Teufelbudget kaufen, dann müsste die sicher sein können, dass der Sound überragend ist und dass es ein sehr tolles Preisleistungsverhältnis gibt und dass dementsprechend natürlich auch Die Wille da ist, das Produkt zu empfehlen und idealerweise danach in einer anderen Kategorie ein anderes Teufelprodukt zu kaufen.

00:04:57: Und das ist eine Philosophie, die tief verwurzelt ist im Unternehmen und die alle auch leben.

00:05:03: Und das ist schon mal die Basis.

00:05:05: Damit kann man die bestehende Kundschaft sehr gut weiterhin bedienen.

00:05:09: Aber man kann was draufbauen.

00:05:10: Man kann zum Beispiel mit Farben arbeiten.

00:05:13: Man kann mit Formfaktor arbeiten.

00:05:14: Man kann mit Kooperation arbeiten.

00:05:16: Man kann viele Sachen draufbauen, ohne die bestehende, sehr loyale Kunde von sich zu distanzieren.

00:05:24: Und das ist über die letzte Jahr sehr gut gelungen.

00:05:27: Es kann immer mal sein, dass eine Person sagt, das geht mir jetzt soweit.

00:05:30: Ein Mint Green Bluetooth Box.

00:05:34: Die haben wir vor kurzem gelaunt.

00:05:35: Es gibt natürlich auch die klassische schwarze und die weiße.

00:05:38: Aber man kann nie alle auf der Reise mitnehmen.

00:05:42: Aber wir haben sehr, sehr viele, eigentlich würde ich sagen, die Leute von der ersten Stunde sehr gut mitnehmen können.

00:05:48: Es ist auch eine Erfolgsgeschichte, ich glaube, dass viele auch stolz sind, dass ein deutsches Unternehmen so mitmischt mit den ganzen Großen aus den Staaten, aus dem Osten.

00:05:59: Aber das geht manchmal auch dann nur, wenn man immer den Horizont erweitert.

00:06:03: Und das ist dann die zweite Sicht, wenn man die bestehende Kunde sehr ernst nimmt.

00:06:07: Was kann man vernünftig darauf bauen, dass das dann auch angenommen wird von neuen Kunden?

00:06:12: Und ein schönes Beispiel finde ich immer selber, dass auch als ich angefangen habe, war so mehr als ninety-fünf Prozent unsere Kunde war männlich.

00:06:21: Vielleicht logisch wegen der Historie und auch wegen der Technikaffinität, die man schon haben musste, um dann auch natürlich Boxen selber zusammenzuschrauben.

00:06:31: Und jetzt ist es so, dass nur sixty bis seventy Prozent man ist.

00:06:36: Wir haben dreißig bis fünfneinzig Prozent weibliche Kunden, gegebenenfalls sogar noch ein bisschen mehr, weil manchmal die Männer dann auch für ihre Frau kaufen und in unserem EIP das dann ein bisschen anders aussieht.

00:06:47: Aber das ist ein klarer Erfolg und natürlich in Anbetracht des höheren Umsatzes ist es nochmal absolut gesehen ein sehr schöner Zuwachs von Neukundle.

00:06:56: die als Frau sehr wohl und selbstbewusst ein Produkt bei uns kaufen.

00:07:04: Und das ist eine sehr schöne Rückkopplung natürlich, dass dann die Strategie aufgeht.

00:07:10: Du hast gesagt, Sound und Preisleistung sind so zwei der Kern-DNA-Punkte.

00:07:16: Das sind wichtige

00:07:16: Punkte, aber auch heutzutage UX und UI-Design, die Leute, die wollen auch das alles perfekt.

00:07:25: Connected mit dem Smartphone.

00:07:29: mit den anderen Geräten im Haus.

00:07:31: Auch das spielt eine sehr große Rolle im R&D-Bereich, aber auch natürlich im Sales & Marketing-Bereich.

00:07:37: Auch da wirst du natürlich das der Webshop hervorragend funktionieren.

00:07:42: Ich bin übrigens für die Web-IT zuständig, die Ingenieuren, die entwickeln, muss ich sagen, die die Web-Plattform brauchen.

00:07:48: Wir haben auch noch eine Corporate-IT-Abteilung, diese Abteilung wird von meinen Kollegen gemanagt.

00:07:52: Und auch da merkt man, dass natürlich die Ansprüche hoch sind.

00:07:57: Alleine schon zum Beispiel, dass die Logistik auch perfekt funktionieren muss.

00:08:00: Das heißt, die Ansprüche bei den Kunden, auch in unserem Bereich, die sind hochgegangen und wir das Unternehmen haben das Ziel, die gerecht zu werden und uns immer da weiterzuentwickeln, damit wir, damit Leute wirklich sicher und mit sehr viel Lust immer bei uns die Produkte kaufen und dann auch Weiterempfehlung sind für uns sehr wichtig, weil wir wahrscheinlich gleich zu sprechen Direct-to-Consumer machen und das ist sehr, sehr untypisch in unserer Branche.

00:08:34: Ja,

00:08:35: du hast gerade schon sehr, sehr viele Aspekte angesprochen, auf die wir gleich nochmal einzeln eingehen.

00:08:40: Du verantwortest ja die vielen Klein-Facing-Themen, Marketing, Sales.

00:08:44: Und dann die IoT mit der Software, die ihr selber programmiert für eure Produkte und Retail.

00:08:50: Was ist denn der Schüssel zum Erfolg im D to C?

00:08:52: Wieso seid ihr so erfolgreich aktuell oder bislang in den letzten Jahren?

00:08:58: Die Vorteile unserer Meinung nach von einem D to C Modell sind natürlich die, das werden viele als erste Vorteile nennen.

00:09:07: Also ihr habt bessere Marge, weil ihr habt kein Middleman.

00:09:11: Ja, klar, aber das ist nicht der einzige Grund.

00:09:14: Wir haben auch eine hohe Unabhängigkeit.

00:09:18: Wir wissen, wo die Kunden einkaufen bei uns natürlich und wir wissen aber auch deshalb, wie sie einkaufen und was sie während des Einkaufs genau bevorzugen, aber auch was sie produkttechnisch bevorzugen.

00:09:31: Wir können die Rückruppelung, bezüglich das Produkt, direkt in die Entwicklungsabteilung fließen lassen.

00:09:38: Und das ist neben dem Margevorteil ganz klar sehr, sehr wichtig, dass wir die Unabhängigkeit bewahren und das Wissen direkt in die Produkte fließen lassen.

00:09:49: Und die Unabhängigkeit, das würde ich nicht unterschätzen, weil in Zeiten von Giganten, also Apple und Zoners und Bose in unsere Branche oder Samsung, aber an der Sales & Marketing Front haben natürlich an Amazon ein Economy mit Medienmarkstäturen, Die haben eine gewisse Marktmacht und die können natürlich ihr Geschäft zu aufbauen, wie sie möchten.

00:10:12: Sie können bestimmte Firmen pushen, bestimmte Kategorien pushen und im Endeffekt kann man zwischen den Rädern kommen, wenn man da eine sehr hohe Abhängigkeit hat.

00:10:21: Und das haben viele Firmen.

00:10:23: Manche sind auch nur so groß geworden.

00:10:25: Wir sind der Meinung, dass es ein echter Vorteil ist, wenn man eine eigene Standbein hat und selber diese Kunden bedienen kann und somit auch dementsprechend unsere Ansprüche in Bezug auf Kundenservice anbieten kann.

00:10:40: Also man kann uns immer erreichen, bei mehr, bei Telefon, über andere Kanäle und man bekommt immer den Service, den man verdient.

00:10:49: Unsere Meinung nach heißt es, dass du wirklich über alles mit uns sprechen kannst, sei es in Retouren oder eine Empfehlung bezüglich einer Verbesserung.

00:11:00: Und die Nummer nicht versteckt wird bei viele Fluggeschäfte, dann kennt man das.

00:11:04: Flug ist verspätet, wo muss man hin und das ist alles nicht mehr da.

00:11:08: Und auch das hilft sehr, wenn man Direct-to-Consumer macht, dann hat man das alles in eigener Hand.

00:11:16: Super spannend und ihr seid ja auch schon als DTC-Brand schon früh gestartet.

00:11:20: Ihr habt den Black Friday, ich hab das Wort das erste Mal bei euch gehört, ich glaub entweder... vor zwei tausend zehn oder zumindest nicht lange danach.

00:11:30: Und die Legende erzählt, dass ihr zum Black Friday einfach Tonnenweise Europaletten vor die Shops gestellt habt und die Kunden dann quasi die Ware von der ja von der Europalette euch aus den Händen reißen.

00:11:42: Stimmt

00:11:42: das?

00:11:44: Das ist ein bisschen... Ich sag mal, vielleicht Fantasie dabei.

00:11:48: Wir haben auch eigene Stores.

00:11:49: übrigens für die Leute, die denken, wir machen alle Umsätze so online.

00:11:53: Wir haben eigene Brandstores und ja, am Black Friday, das ist natürlich ein spezieller Tag, dann ist die Nachfrage manchmal so hoch, dass es unvernüftig ist, um alles einzulagen und dann immer in den Keller und die Sachen zu holen, dann stehen manchmal auch Palette im Store an dem Tag.

00:12:09: Das kann passieren.

00:12:10: und dann ja, dann geht es direkt, also die Leute parken dann.

00:12:14: Unsere Flagshipstores zum Beispiel am Breitscheidplatz vor der Gedechnisch-Kirche kennen viele Leute bestimmt.

00:12:18: Da parken Leute wirklich da auf dem Tratoir und schieben die Boxen direkt in das Auto.

00:12:25: Da gibt es schon sehr lustige Auseinandersetzungen.

00:12:34: Die Ausnahmetage macht natürlich viel Spaß, wenn man sieht, dass die Leute wirklich sich freuen, sich das Geld an die Seite gelegt haben, gespart haben und dann zuschlagen.

00:12:44: Und ja, Black Friday, es ist mittlerweile mehr so ein Tag.

00:12:48: Ich glaube auch, dass sehr viel darüber geredet wird.

00:12:50: Und der eine sagt, das kann nicht sein.

00:12:52: Ich mag es nicht.

00:12:52: Der andere sagt, es ist super, es ist meine Zeit, um einzukaufen.

00:12:55: Im Endeffekt sehen wir, glaube ich, alle, wie groß das Thema gewonnen ist.

00:13:00: Man kann nicht mitmachen, ist auch in Ordnung.

00:13:02: Wir machen mit und wir sehen auch, dass das auf frühbaren Boden fährt, diese Energie.

00:13:06: Es ist ein bisschen wie Leute, die sagen, ich mag keine Werbung, ich klick nicht auf Werbung, wir sehen alle, die Klicks reinkommen.

00:13:13: Ich glaube auch, dass der Black Friday Monat für viele ein Topmonat ist.

00:13:18: Und das ist auch bei uns im November der VG gewesen.

00:13:22: Sehr gut.

00:13:23: Ja, wir nehmen Anfang Dezember auf, du machst einen extrem glücklichen Eindruck.

00:13:27: Also Black Friday ist bei euch nach wie vor ein tolles Event anscheinend.

00:13:32: Ist denn Black Friday heute noch so die richtige Umsatzparty oder schon eher, klingt das schon eher die Marge?

00:13:40: Weil sich auch die Angebotsstruktur bei vielen Unternehmen und vielen Kategorien geändert hat, wo es dann nicht nur einfach einen großen Rabatt auf alles gibt, sondern die Rabatte differenziert gegeben werden, zum Teil vielleicht auch Produkte, die einfach nicht nachgefragt sind, nochmal rausgehauen werden.

00:13:55: Für uns ist es so, dass wir es einem Endeffekt einplanen.

00:13:59: Wir haben ein Geschäftsjahr, ein Budget.

00:14:02: Wir planen natürlich die Kategorien, die Vertriebsgenälen, die Länder, haben vernünftige Liquiditätsplanung und dann gucken wir, wann wir auch Akzente setzen.

00:14:12: und ein Akzent ist natürlich der Black Friday.

00:14:14: Und dann haben wir dementsprechend auch Produkte runter geplant vom Preisseer und natürlich vom Volumen hoch geplant, damit die Verfügbarkeit gegeben ist.

00:14:24: Und das sind nicht nur Respossen, bei uns sind es auch richtig tolle Premium Produkte, die von vielen ständig gekauft werden.

00:14:33: Die sagen, ich brauche das jetzt, ich mag das.

00:14:35: Aber bei manchen ist es so, dass man wartet und dann im November zuschlägt.

00:14:41: Aber es ist unsere Herausforderung und Aufgabe, im Endeffekt, um sicherzustellen, dass wir genügend verdienen, um auch in den Jahren danach schöne Produkte zu machen.

00:14:52: Und das ist der Grund, dass Ich bin natürlich auch auf die Marge achten, das ist klar.

00:14:58: Aber für viele ist es schon echt sehr lohnswert, dann zuzuschlagen.

00:15:03: Ja,

00:15:04: das weiß ich.

00:15:07: Wie würdest du die Wichtigkeit beschreiben zwischen echten Deals, also guten Angeboten, Preisleistung und Testberichten?

00:15:14: Leute haben ja früher viel gekauft aufgrund von Empfehlungen, so in Fachmagazinen, und kaufen die heute eher bei das zwanzig Prozent Preiswerte.

00:15:22: Geht an bestimmten Tagen oder weil es preiswert ist gegen den Wettbewerb oder weil Hifi.de sagt, es klingt toll.

00:15:29: Also gibt es diese Gatekeeper Funktion der Fachpresse?

00:15:32: Gibt es die noch?

00:15:33: Die gibt es noch.

00:15:34: Aber ich würde sagen, dass es auch sehr personenabhängig ist.

00:15:38: Ich rede vor kurzem mit meiner Schwester geredet und habe gesagt, heute ist Black Friday so, ich kaufe, was ich brauche, wenn ich es brauche, ich achte gar nicht auf so etwas.

00:15:46: So gibt es viele.

00:15:47: Und die finden sich immer ihr Produkt.

00:15:50: Und ich glaube auch, während der Black Friday Zeit gibt es viele, die haben genau dank der Testberichte, sei es die Expert Reviews oder User Reviews und ihre Meinung gebildet, die wissen schon, was sie wollen.

00:16:00: Aber die Leute sind, ich warte noch auf das letzte bisschen Rabatt.

00:16:04: Und dann gibt es die Leute, die grundsätzlich noch gar nicht wissen, was sie wollen.

00:16:09: Showwissen, dass sie Audi-Woller und sie lassen sich dann in dem Zeitraum vielleicht von impulsiver Rabatte noch mal beeinflussen.

00:16:17: Und dann die letzte kleine Kategorie, die Leute wüssten noch nicht mal, dass sie Audio wollen.

00:16:20: Und die sehen einen Angebot, um die Zerlagen anzuholen.

00:16:23: Die letzten zwei Kategorie, die sind auch wichtig, aber glaubt, dass ganz viele sich schon klar Gedanken gemacht haben.

00:16:29: Und auch aufgrund von Exportreviews, von diesen Testberichten, die immer weiterhin wichtig sind, die wir auch natürlich umarmen.

00:16:40: Sei es, wir schicken die Produkte sehr zielgericht zu Presse, weil die Anfragen kommen, können wir es testen, dann machen wir das.

00:16:46: Aber manchmal passiert es auch ohne, dass wir es wissen.

00:16:49: Zum Beispiel ein Stiftung-Warn-Test, die Produkte testet.

00:16:52: Und man weiß nie, was rauskommt.

00:16:54: Aber man freut sich natürlich sehr, wenn der Test gut ist und vor allem, wenn man verglichen wird mit anderen.

00:17:00: Wir mögen es sehr, auch den Vergleich zu suchen.

00:17:03: Und das hilft bei Kunden sehr, um sich vernünftig zu entscheiden.

00:17:07: Es gibt aber auch jetzt eine Zielgruppe, die sich anders informiert.

00:17:14: Und ich würde nicht sagen, das sind nur die Jüngere.

00:17:16: Aber was neu dazugekommen ist, ist das Thema Influencer Marketing.

00:17:21: Neu im Sinne, nicht seit gestern, aber einige Zeit ist es so, dass, mein zu sagen, ich mag diese zwei, drei, vier Personen und nicht unbedingt High-Fee-Punktee oder Stiefungen waren das, aber Personen, die ich vertraue, wenn die ein Produkt empfehlen, dann kaufe ich das.

00:17:34: Ja.

00:17:35: Und auch da sind wir von bewusst und wir sind natürlich, das habe auch in Gespräch mit vielen Leuten auf sozialen Medien, die unsere Produkte dann anpreisen.

00:17:46: Und auch die haben einen meinungsbildenden Funktion, die wieder eine gewisse Ziergruppe erreicht.

00:17:54: Es ist viel fragmentierter geworden, als ich angefangen habe, wo die Testberichte wirklich auf Platz einstanden, kam sehr lange nichts.

00:18:01: Das ist im Moment viel fragmentierter und man muss bewusst sein von vielen unterschiedlichen Meinungsbilden verzättern und die dann auch echt vernünftig berücksichtigen bei Marketing.

00:18:15: Habt ihr euch schon mal eigentlich über so Sportstars Gedanken gemacht?

00:18:18: Denn ich glaube, ganz früh, als das losging mit so wirklich Bluetooth-Headphones oder in großen Over-Ears, waren, glaube ich, Beats großen, die hatten ganz viele Sportlauter Vertrag.

00:18:27: Und wenn die in Stadion reinlaufen, in unterschiedlichen Sportarten, sich sehr ganz, ganz viele, die halt Over-Ear-Headphones aufhaben, ist das auch noch was für

00:18:34: uns?

00:18:34: Das kann ich noch, ich kann mir das sehr gut erinnern.

00:18:36: Und Micro-Felbs und viele andere, wenn ich noch das Spiel hatte in die Koffe auf.

00:18:40: Ich glaube persönlich, dass ... Also das ist halt eine Marketing-Strategie und ohne diese Marketing-Strategie zu evaluieren oder zu bewerten, ist es so, dass eine Akquise-Strategie einen gewissen ROI haben muss.

00:19:00: Und in der Zeit damals, ich nenne das mal diese First-Move Advantage-Zeit für die Leute vom Beats by Dr.

00:19:08: Ray, da war es natürlich so, dass das Zum ersten Mal so groß da gesehen wurde, also Consumer Electronics mit Sport.

00:19:16: Und natürlich, dass durch die Decke gegangen ist, auch weil die Kopfhörerkategorie damals durch die Decke ging.

00:19:20: Da kommen ein paar Sachen zusammen.

00:19:23: Und das so fünf Jahre in die Zukunft weitergeführt, heißt es, dass wenn du das jetzt machst, dann bist du nicht mehr First Mover.

00:19:30: Die Leute haben das schon zwanzigtausend Mal gesehen.

00:19:32: Und dann ist die Frage, ob du mit einem Produkt, das auch nicht mehr wie damals Kopfhörer, eine gigantische Wachstumsphase durchlaufen wird, dass dem Influencer Marketing auch nicht mehr, ob du dann diese ROIs realisieren wirst, die du vor hast.

00:19:49: Deswegen ist die Antwort ein bisschen länger.

00:19:52: Ja, es kann weiterhin funktionieren.

00:19:54: Influencer Marketing kann auf jeden Fall funktionieren, auch für uns, aber sehr schwarz-weiß zu sein.

00:20:00: Wenn du das machst mit dem, dann gehen Umsätze durch die Decke.

00:20:04: Diese Meinung bin ich nicht.

00:20:05: Ich habe auch sehr viele Sachen gesehen und auch, weil wir natürlich gut vernetzt sind mit anderen Firmen sprechen, weiß ich auch, wie manche Influencer Kooperation gar nicht funktioniert haben und sehr, sehr enttäuschend waren.

00:20:18: Und deswegen muss man wirklich case by case, also case by case schauen, ob sich das für uns in dieser Zeit lohnt.

00:20:29: Wir setzen auf Influencer, viele kleinere und nicht die, die zweihundert Millionen Follower haben.

00:20:34: Und wir setzen auch auf Marketingkooperationen, um über eine gewisse Synergie zwischen Marke auch Neukunde zu erreichen.

00:20:42: Ja,

00:20:43: also auf Marketingkooperationen und ROI kommen wir auf jeden Fall gleich nochmal zu sprechen im Marketingteil.

00:20:49: Was mich interessieren würde, ist nochmal in der Kategorie Kopfhörer, die Veröffentlichung der Apple Airpods.

00:20:55: War das für euch so eine Art Black Swan Event, wo nochmal die Branche sich fundamental ändert?

00:21:00: Ja, das war auf jeden Fall eine sehr wichtige Entwicklung, die wir auch sehr, sehr begrüßen.

00:21:13: Weil alle neue technologische Entwicklungen, sei es in unseren Brands, DVDs, Damals, CDs, also wir lange her, aber auch die Echo Speaker von Amazon, Voice Speaker.

00:21:29: Und dann natürlich die TBS-Kopfhörer, die du gerade angesprochen hast.

00:21:34: Das kann man also in Bedrohung sehen, das kann man auch als eine Chance sehen, weil bei jeder Kategorie entwickelt sich der Audiumarkt, gibt es neue Kategorien und gibt es natürlich auch neue Kauflauen, die ausgelöst wird.

00:21:45: Und wenn man nur beim Gleichen bleibt, glaube ich nicht, dass wir im Kapitalismus so viel Wachstum generieren können.

00:21:54: So, wir sehen das als große Chance, weil wir auch die Ingenieuren, die die Kompetenzen im Unternehmen haben, um in den neuen Kategorien mitzumachen.

00:22:03: Wir haben eine Größe erreicht, wo wir uns sicher sind, dass wir immer mitmachen können.

00:22:09: Natürlich nicht so schnell wie Apple.

00:22:10: Und vielleicht kannst du das noch erinnern, als die erste TVS-Rausgaben haben viele aber ausgelacht.

00:22:17: Das sah aus wie so ein elektrische Zahnbrust-Stick und haben viele sich darum lustig gemacht.

00:22:25: Fakt ist aber auch, dass der Audiumarkt sich vergrößert hat.

00:22:31: Früher war die Kopfhörer vielleicht zehn Prozent des Marktes, jetzt sind die Kopfhörer ungefähr fünffünfzig bis sechszig Prozent des Audiumarktes.

00:22:39: Wow.

00:22:40: Und innerhalb dieser Kopfhörerkategorie hat Apple ein Riesenantrag, ungefähr siebzig, achtzig Prozent.

00:22:46: Wahnsinn.

00:22:46: Ich habe, glaube ich, die OMR-Kollegen haben das bei der German Estate auf Internet herausgefunden, dass Apple allein im siebenhundert Millionen Dollar macht, nur mit verlorenen Airpods.

00:22:54: Ja, also Apple alleine.

00:22:57: Also Apple Airpods, das Geschäft, wenn man das als separates Unternehmen gründen würde, das wurde auch schon über Jahre mal veröffentlicht, dann wäre es ein Riesendachkonzern, vielleicht sogar einer der größten Firmen, die es so in Europa geben würde von der Marktkapitalisierung, weil die Airpods auch sehr günstig sind.

00:23:18: Aber es ist natürlich Teil des Apple-Ecosystems und es würde auch nicht so erfolgreich sein, ohne Apple, das muss man dann trotzdem wieder zusammensehen.

00:23:26: Fakt ist, dass wir auch eine Kopfhörer-Kategorie haben, da große Kompetenzen aufgebaut haben und viele Over-Ear, On-Ear, Mit-Noise-Cancelation usw.

00:23:39: aber auch TWS-Produkte anbieten, die auch sehr nachgefragt sind.

00:23:43: Und wir sind sehr stolz darauf, dass wir diesen Sprung machen konnten, weil ganz viele Firmen das nicht machen konnten.

00:23:49: Sie haben klar auch gesehen, dass das wächst, aber sie dachten, ah, das wird... weiterhin klein bleiben.

00:23:55: oder wir werden weiterhin erfolgreich sein mit unseren Kategorien.

00:23:59: Aber natürlich ist es so, dass manche diese klassische Stereo-Anlage dann nicht zusätzlich auch noch haben, aber nur Kopfhörer haben oder nur Kopfhörer und Portables.

00:24:10: Das heißt, wenn man weiterhin nur auf Stand-up-Sprecher setzt, dann ist das sehr schön, aber dann ist das Wachstum auch überschaubar.

00:24:17: Und wir haben uns entschieden, um auch die neue Kategorien anzugehen und unsere Kopfhörkategorie ist sehr erforderlich und haben, obwohl Apple so einen Marktmarkt hat, übrigens nur mit einer Farbe, was nochmal faszinierender ist, dafür aber immer die neueste Technik natürlich hat, haben wir auch parallel sehr schöne Umsätze im Kopfhörbereich und können damit auch neue Haushalte gewinnen, weil es ist viel weniger, es gibt viel weniger Hürden.

00:24:49: einen Kopfhörer für zweihundert Euro zu kaufen, also direkt ein achthundert Euro Soundbar zu verkaufen.

00:24:54: Und deswegen ist das oft unsere Einstieg auch in neuer Haushalte.

00:24:59: Und wir setzen schon auf gewisse Formfaktoren.

00:25:03: Also wir haben diese Bats mit dem Akku in dem Stäbchen drin, wir haben auch diese ein bisschen kuhromäßige, wo der Akku dann hier raussteckt, aber unterschiedliche Farben.

00:25:14: Weil wir wissen, dass die Kunden auch unterschiedliche Ansprüche haben.

00:25:17: Und das ist eine Strategie von uns, um uns von Apple zu differenzieren.

00:25:21: Weil die neueste Technik, was wir jetzt zum Beispiel haben, das automatisch übersetzt wird, das kann ein mittelständisches Unternehmen weniger schnell leisten als natürlich ein Apple mit viel mehr Ressourcen.

00:25:33: Aber wir glauben, dass das Apple zurückzukommen zu deiner Frage im Endeffekt der Markt Schwung gegeben hat und uns und vieler anderer wenn man die Kompetenz hat, die Möglichkeit gegeben hat, neue Kunde zu erreichen.

00:25:49: Super.

00:25:49: Wo wir gerade dabei sind, was sind denn eigentlich eure großen Kategorien?

00:25:53: Was sind die wichtigsten Umsatzbringer?

00:25:55: für Teufel?

00:25:56: Früher war es Boxen, wir haben jetzt ganz viel über Kopfhörer gesprochen.

00:25:59: Plattenspieler verkauft ihr als Third-Party-Produkt, so weit ich weiß?

00:26:03: Es kommt auf der Kategorie, natürlich an.

00:26:06: innerhalb der Kategorie haben wir auch unsere Top-Seller, aber die Wachstumskategorien, Kopfhörer, Bordables, die sind ... bei uns sehr stark.

00:26:14: Saumars, auch sehr stark, da wir aus dem Standaussprecher- und Heimkino-Bereich kommen, war sehr naheliegend, dass viele Kunde uns auch finden, wenn sie sagen, ich bräuchte für mein Wohnzimmer nicht mehr die große Box, ich brauchte eigentlich eine ähnliche Soundperformance, aber dann kleiner.

00:26:34: Ich bin zusammengezogen oder die Kinder brauchen dann ein separates Zimmer, es muss ein bisschen kleiner.

00:26:38: Und das haben wir versucht zu verkörperliche in den ganzen Soundbars.

00:26:43: Und die sind in unterschiedlichen Größen bei uns zu finden.

00:26:46: Sehr schlank, ohne Subwoofer, ein bisschen größer, mit Subwoofer, mit Streaming drinnen oder ohne Streaming.

00:26:52: Das ist eine Kategorie, die sehr sehr stark ist bei uns.

00:26:55: Und wo wir auch viele Neuprodukte immer wieder rausbringen.

00:26:58: Auch in unterschiedliche Farben, aber auch in unterschiedlichen Größen.

00:27:02: In Anbetracht an das Wohnzimmer.

00:27:05: Das Wohnzimmers, also manche haben ein sehr großes, manche ein kleineres.

00:27:09: Und da bieten wir sehr viel an, weil wir auch wissen, wie unterschiedlich die Kundebedürfnisse sind.

00:27:15: Portables Party Speaker ist sehr, sehr wichtig.

00:27:17: Alles ist mobiler geworden.

00:27:19: Das Akku ist vor fünfzehn Jahren, weil das kaum vorstellbar, aber die Akku-Laufzeit ist eine auch sehr wichtige Variable, die sozusagen ein Augeschein genommen wird, wenn man ein Produkt kauft.

00:27:35: Also bei Kopfhörer wie lange?

00:27:38: Hört mein Akku.

00:27:38: Kann ich damit nach New York fliegen?

00:27:40: Kann ich lange in der Bahn sitzen?

00:27:43: Und das ist bei Party-Lautsprecher genauso.

00:27:44: Kann ich mit meinen Freunden zu Wacke oder irgendwie Nature One fest und dann hält die Box dann durch ohne Steckdose.

00:27:54: Und da wir das wissen, dass unsere Kunde da gewisse Ansprüche haben, berücksichtigt wir das in der Produktentwicklung.

00:28:00: Deswegen unterscheiden wir uns auch ganz klar von anderen Marken, sei es GBL oder Bose bei Partyboxen.

00:28:07: gibt es nicht die Bling-Bling-Leuchte sozusagen, aber das geht, dass wir da dann sparen.

00:28:13: Das stecken wir in Akkuleistung, in Soundleistung, in gewisse Mobilitätsförderende Sachen, damit man dann auch mit den Bluetooth-Lautsprecher bequem über ein Festival sich von A nach B transportieren kann.

00:28:29: Diese Besonderkeiten, die machen uns aus und das können wir auch machen, weil wir im Endeffekt direkt an den Kunden verkaufen und nicht nachdenken müsste, was würde Cyberport oder Medienmarkt davon sagen?

00:28:42: Haben Sie dafür genügend Regale?

00:28:43: Haben Sie genügend Platz überhaupt für das Produkt?

00:28:45: Das musste ganz viele Marken berücksichtigen.

00:28:47: Und auch wenn Sie denken, dafür gibt es Platz, dann könnte so ein Riesenkonzern sein, nein, dass diese Platz ist jetzt für ein anderer Marken reserviert.

00:28:55: Und da wir diese Einschränkung nicht haben, können wir da frei denken und merken auch, dass das genau geschätzt wird von den Kunden, die diese Affinität haben und diese diesen Mut, aber auch Wissen haben, um weiter zu gucken aus, was nur in dem lokalen Elektronikermarkt steht.

00:29:15: Das bringt die Leute an direkt zu uns und das für uns sehr spannende ist, dass die Leute das dann direkt online kaufen, ohne es gehört zu haben.

00:29:26: Deswegen sind die Topcategorie Portables, Kopfhörer und Saumas, aber machen wir auch noch sehr gute Umsätze im klassischen Heimkino.

00:29:32: Standlaussprecher-Bereich und haben wir, wie du angesprochen hast, das Third Party-Geschäft hochgezogen.

00:29:39: Wir haben dann Heimkinos und Standlaussprecher verkauft und wurde immer gefragt, wer auch ein AV-Ressiver würde dir empfehlen.

00:29:46: Wer auch das Mikrofon für meinen Podcast würde dir empfehlen.

00:29:49: Plattenspieler.

00:29:50: Und wir haben so viele Empfehlungen ausschließlich gesprochen, dass wir dachten, wir können die Produkte auch selber sourcen und dann im Boundum mitverkaufen.

00:29:59: Da haben wir Kontakt gesucht mit den großen Premium Firmen.

00:30:03: Sie verkaufen nur Premium Markets, das heißt Project im Platzzuspielerbereich, Shure im Mikrofonbereich, Denon Marans Yamaha bei Avarosiva und die Bandolme dann.

00:30:13: Und auch das ist eine sehr, sehr schönes Zusatzgeschäft.

00:30:17: Aber es kommt immer über die Teufeln nachfragen und dann wird das im Slipstream sozusagen mitgekauft.

00:30:22: Ja,

00:30:23: spannend.

00:30:24: Also seid ihr auch eine Art Händler-Plattform schon im kleinen Rahmen?

00:30:27: Klein, sehr klein.

00:30:28: Also wir haben nicht diese, was mal nach der Covid-Zeit sehr angesagt war, alle mussten im Plattform-Business auch bauen.

00:30:34: Das machen wir nicht.

00:30:35: Das ist nur als Ergänzung.

00:30:38: Ja.

00:30:39: Um auf Plattformen zu sprechen, zu kommen.

00:30:42: Ihr verkauft ja schon bei Emerson, ihr verkauft bei Media Markt online zumindest.

00:30:47: Was ist der Grund dahinter auch da quasi Marge vom DITUSI abzugeben?

00:30:52: Um da deutlich zu sein, wir verkaufen über die Plattform, aber immer mit dem Marketplace-Business.

00:30:56: Das heißt, wir machen unsere Verfirmen selber.

00:30:59: Wir setzen die Preise selber, benutzen nur die Plattform für die Reichweite und im Endeffekt auch, weil wir wissen, dass bestimmte Kunde, aber auch Teufelkunde da gerne einkaufen.

00:31:14: Und letztens noch eine Statistik gesehen, das war eine Statistik, die ging bis Ende vierundzwanzig, dass mehr Sechzig Prozent ... das Online-Handels über Amazon läuft.

00:31:24: In fünfundzwanzig mein Gefühl sagt, das ist nochmal hochgegangen.

00:31:27: Wenn Leute da gerne einkaufen, wer sind wir, um dann zu sagen, das ist etwas, das wir komplett unberücksichtigt lassen.

00:31:36: Vor allem, wenn sie auch noch ein Handler, also ein Marketplace-Modell anbieten.

00:31:41: Und dann haben wir gesagt, Medienmarkt zu tun, wir haben Amazon.

00:31:45: Es geht uns gar nicht um die Firmen, das sind wunderschöne Firmen, aber ... Wenn wir es an sie verkaufen, dann verliert man die Unabhängigkeit, kriegt man das Wissen nicht mehr.

00:31:53: Und dann sind die Vorteile, die ich gerade erwähnt habe, weg.

00:31:56: Aber über Marketplace sind die alle da.

00:31:58: Und deswegen habe ich gesagt, lass uns da ein Test machen, schon viele Jahre her.

00:32:04: Und man kann uns auch, wenn man sagt, ich muss das über Amazon kaufen, da habe ich meinen Wishlist und kaufe gerne alles ein, kann man uns da auch kaufen.

00:32:15: Und trotzdem von unserem Service, von unserer Produkte genießen.

00:32:21: Und die Vorteile von uns natürlich, dass Amazon neben dem großen Business, also diese Dominanz in Deutschland, auch eine sehr gut geöhrte Maschine in Bezug auf Advertising gebaut hat.

00:32:37: Und wenn man, wie wir das machen, Gundagquise betreibt über Google.

00:32:43: und viele andere Meter, andere Plattformen, dann ist es natürlich auch so, dass wir Amazon da nicht ignorieren können und auch Werbung machen auf Amazon.

00:32:54: Und das auch sehr gut funktioniert für uns.

00:32:56: Und dann ist der Bruch natürlich teilweise unnötig groß, wenn man dann nicht direkt eine Person da die Möglichkeit bietet, uns kennenzulernen.

00:33:07: Und dann muss man diese Plattform wechseln zu uns.

00:33:09: Das wäre nicht gegeben, wenn wir nur auf teuf.de oder com verkaufen würden.

00:33:15: Das hat auch unsere Präsenz auf Amazon.

00:33:18: Ja, zu Amazon musst du gleich auf jeden Fall noch mal ein bisschen tiefer einsteigen.

00:33:20: und zu den anderen Themen.

00:33:21: Vielleicht vorab noch mal zu den Retail Stores.

00:33:24: Ihr öffnet ja auch weitere Retail Stores.

00:33:25: Es gibt euren großen flagship Stores.

00:33:29: Was ist der Grund, noch mehr in Retail zu gehen?

00:33:33: Die Nachfrage, ähnlich wie bei Amazon, alles ist viel fragmentiert und diversifizierter geworden und wir sehen, dass die Leute uns finden, gerne bei unserem Webshop einkaufen, aber mittlerweile auch eine Größe erreicht.

00:33:47: Die impliziert, dass bei dieser Größe es natürlich schon so ist, dass bestimmte Leute schwieriger zu überzeugen sind, wenn es nur online.

00:34:00: ... erhältlich ist.

00:34:01: Und damit meine ich, dass ... ... wir wissen, dass zwei Dritter uns kennen in Deutschland, ... ... sogar ein bisschen mehr als siebzig Prozent ... ...

00:34:08: gestützt.

00:34:09: Wow, das hätte ich nicht gedacht, okay.

00:34:10: Aber

00:34:10: das heißt nicht, dass alle ... ... auch ... ... bei default ... ... ein Produkt ... ... wie ein Zomba ... ... oder ein Produkt von tausend Euro ... ... online kaufen.

00:34:19: Ja.

00:34:20: Und ... ... wenn man aus Prinzip sagt ... ... ich mag euch, ich kenne euch, ... ... aber ich will es anfassen, ... ... ich will es hören ... ... dann ... Kannst du dir vorstellen, dass eine Brandstore natürlich eine Brandstore Strategie eine sehr schöne Möglichkeit ist, um D-to-C-treu zu bleiben, aber gleichzeitig diese Nachfrage ernst zu nehmen und zu bedienen.

00:34:40: Und das haben wir dann gemacht in Berlin mit dem eigenen Flexip-Store direkt unter unseren Büros.

00:34:46: Und dann haben wir gesehen, das ist zu weit für jemand aus Bayern oder aus Hamburg.

00:34:54: Der fährt nicht einfach mal am Wochenende sechs Stunden oder länger.

00:34:58: Und dann haben wir gesagt Essen, Mitte in NRW ist eine sehr schöne Ergänzung.

00:35:04: Dann haben wir natürlich Baden-Würnberg mit Stuttgart.

00:35:07: Wir haben Köln, ein Riesenstadt auch in NRW.

00:35:10: Wir haben Leipzig, zweieinhalb Stunden fahren wir in Berlin, aber auch natürlich eine sehr große Stadt und läuft auch sehr gut.

00:35:18: Wir haben Wien und das wollte wir ganz klar weiter ausbauen.

00:35:22: Bis dann.

00:35:23: Corona kam.

00:35:24: Ja.

00:35:25: Und man kann sich vorstellen, daran hat sich alles verändert für ganz viele.

00:35:29: Thema in sich, Podcast gewesen.

00:35:31: Aber zusammenfassend kann man sagen, die Wert, die wir gesehen haben, währenddessen, auch ich zum Beispiel im Büro saß und der ganze Kuhler war leer.

00:35:39: Ja.

00:35:39: Und nur Rossmann war auf und dann dürftest du mit Maske rein und da waren zwei Leute.

00:35:43: Diese Zeit ist ist nicht mehr da, zum Glück.

00:35:48: Aber was wir sehen, konnten damals, dass das ganze Offline-Geschäft nie wieder so zurückkommen wird wie vorher.

00:36:01: Diese These hat sich aus meiner Sicht nicht bestätigt und das ist der Grund, dass wir auch jetzt wieder sehr klar mit einer Strategie in Neustars unterwegs sind.

00:36:17: Wir werden nicht tausende Läden öffnen.

00:36:19: Wir sind kein Lido oder Gary Webber oder wie sie alle heiße H&M.

00:36:25: Aber wir sehen die Nachfragen und wir denken, dass so eine Stunde, Stunde anderthalb in Ordnung ist, um zu fahren.

00:36:32: Und auf Basis dieser Taktik werden wir somit noch Bayern angehen.

00:36:38: Da sind wir noch gar nicht.

00:36:38: Das heißt München, Nuremberg, wir sind noch nicht in Hamburg.

00:36:43: Wir sind noch nicht in Hannover, also wir sind noch in Frankfurt.

00:36:47: Wir sehen in Deutschland noch wach zum Chance, aber wir sehen vor allem auch international, dass genau die gleiche Rückruppelung uns erreicht.

00:36:55: Ich mag euch, ich kenne euch.

00:36:57: Mein Freund hat euch schon, aber ich will es schon in Paris oder war schon einmal sehen.

00:37:02: Deswegen ist auch da die Absicht, Store zu öffnen.

00:37:06: um diese Wechselwirkung zwischen online und offline zu verstärken und so ein eins plus eins ist drei Situationen zu realisieren.

00:37:13: In welchen Ländern seid ihr denn schon unterwegs außerhalb Deutschlands und Österreich?

00:37:17: Wir sind mit eigenes Dorf nur in Deutschland und Österreich unterwegs, aber mit eigener Webshops, mit wirklich vernünftigen sieben oder achtstellige Umsätze sind wir in Niederlanden, in Polen, Frankreich, Schweiz, Italie, Spanien.

00:37:35: und USA dediziert unterwegs und dann mit einer übergreifenden Komplattform sind wir in aller europäischen Märkte unterwegs.

00:37:44: Das ist dann aber auf Englisch, aber heutzutage mit dieser Übersetzungsmöglichkeit im Browser können eigentlich alle lokal einkaufen.

00:37:53: Das dauert natürlich ein bisschen länger nach Athen, aber auch das bieten wir an.

00:37:58: Ja, tolle Erfolgsgeschichte bislang.

00:38:00: Ich würde gerne einmal mit dir ein bisschen tiefer beim Marketing reinsteigen.

00:38:03: Wir haben schon ein paar Themen angerissen.

00:38:07: Was wir beobachten, so ist das ja einige D-to-C Brands im Customer Acquisition-Kostensegment schon leiden, weil die CPOS, die bei Google reinkommen, bei Meta reinkommen, zum Teil exponentiell nach oben gehen.

00:38:22: Und Teufel ist ja eine Brand, die auch immer als Brand... fand ich eine gute Arbeit gemacht hat und auch sehr clean war, aber die ja sehr stark aus dem Performance Marketing kamen und aus dem Direct Marketing.

00:38:33: Wie sieht euer Split heute aus?

00:38:35: Habt ihr den Lower Funnel weiter bearbeitet?

00:38:39: oder geht ihr das mit, die gestiegenen Kosten gibt es überhaupt?

00:38:42: Habt ihr Teile des Budgets schon mehr Richtung Upper Funnel geschoben oder bringt vielleicht jetzt Amazon Ads eine ganz neue Dimension rein, wo ihr weiter erfolgreich wachsen sollt?

00:38:54: Ja, sehr, also nicht einfach zu beantwortenden Fragen.

00:39:01: Wir sehen, dass es wichtig ist, glaube ich, zu unterscheiden zwischen D to C Brands, die in den letzten Jahren hochgekommen sind, die vielleicht auch teilweise hochkommen konnten wegen der überschaubar hohe CPOs.

00:39:17: Dass die natürlich jetzt Schwierigkeiten haben, wenn man fünf Prozent Gewinnmage hat, weil es so günstig ist, und das ist auf jetzt einmal Ganz anders, plus die Marke gibt es noch nicht so lange.

00:39:26: Und das ist natürlich die Frage, wie austauschbar ist die Marke.

00:39:29: Und ich glaube, da spielt es eine große Rolle, dass wir eine sehr starke Marke haben, die schon in neun siebzig gegründet wurde.

00:39:36: Viele Generationen sind mit uns aufgewachsen.

00:39:38: Das heißt, ein Großteil kommt auch über World of Mouth Empfehlungen und auch natürlich gewisse höhere CTAs und auch bessere generell bessere Marketing KPI wegen der Geschichte.

00:39:54: Das alles haben wir natürlich weniger im Ausland.

00:39:58: Aber im Ausland hat man auch die gleiche Story, die gleiche History, deutsche Mark aus Berlin.

00:40:02: Auch das zieht natürlich und das hat man vielleicht bestimmte DTC Firmen, die in einem schnell lebenden Segment unterwegs sind nicht.

00:40:10: Ich kann mir vorstellen, dass die schon echt Herausforderungen haben.

00:40:13: Aber auch wir merken natürlich, dass viele Firmen, große Firmen, Die gleiche Absicht haben, das heißt, online auch ihre Position stärken möchten.

00:40:25: GBL bietet auch auf die ähnliche Keywords und ein Apple auch und ein Media-Mark auch, ein Ideal auch.

00:40:30: Wir merken auch, dass es an Google weniger Platz zur Verfügung steht.

00:40:33: Diese Desktop-Seite von früher, wo Leute noch auf Seite drei durchgeklickt haben, die gibt es nicht mehr, es gibt noch wenig Platz.

00:40:39: Das es da eine Verdrängung gibt.

00:40:41: Und deshalb gucken wir, Weiter auf Lower Funnel und Performance Marketing, weil die Leute, die jetzt sagen, Bluetooth Speaker kaufen darf GBL sein oder Boso oder Teufel, da haben wir eine Chance zu gewinnen.

00:40:55: Auch über die Shopping Ads natürlich.

00:40:57: Aber auch Amazon Advertising berücksichtigen.

00:41:00: Man kann dann sehr schön Konkurrenzprodukte targeten und Leute hin und her führen, aber es macht natürlich die Konkurrenz auch.

00:41:11: Aber es gibt auch die ganz klare Strategie, um auf sozialen Medien, wo wir schon eine große Präsenz haben, sei es auf TikTok oder Instagram, LinkedIn.

00:41:21: Wir sind überall erreichbar, auch um natürlich mit den Kunden im Austausch zu sein, aber auch um Anzeigen zu schalten, weil es auch da eine große Nachfrage gibt und auch viele Engagementraten dann auch über die Anzeigen getriggert werden.

00:41:36: Das heißt, dieser Ausbau den ich beschrieben habe, über die Produkte, die sehr skenele über die Länder, die findet auch im Online-Marketing-Bereichstaat.

00:41:46: Und Amazon ist da sehr wichtig.

00:41:48: Und auch Apropos von Maßnahmen.

00:41:51: Und das kann konkret bedeuten, was wir zum Beispiel jetzt wieder gemacht haben, Out of Home.

00:41:56: Sehr klassisch, vielleicht sogar DTC-untypisch.

00:42:00: Aber etwas, das sehr gut funktioniert in der Nähe unseres Stores.

00:42:04: Nicht alle in Berlin, vier, fünf Millionen Leute wissen, dass wir im Store haben.

00:42:09: Manche sind neu dazugekommen, gerade hingezogen.

00:42:12: Manche kommen aus dem Osten, Süden oder Norden, sind nicht so häufig in der Kudam-Region.

00:42:20: Und wenn Sie dann sehen, dass wir dreihundert Meter weiter den Store haben oder sehen, dass wir im KDW einen Shop-and-Shop haben, das auch der Fall ist.

00:42:28: Dann kann das sehr, sehr gut funktionieren, vor allem natürlich im November, wenn wir die zusammen.

00:42:31: Deswegen läuft jetzt ein Out-of-Home-Kampagne deutschlandweit.

00:42:36: Und Connected TV.

00:42:38: Also wirklich diese Upper Funner-Maßnahme über Classics TV ist an sich nicht neu, aber so geziert, wie es jetzt geht, so Daten getrieben, das ist für uns auch echt eine Auskunft, eine schöne Bereicherung der Marketingstrategie und eine gute Atem-Upper-Funner zu füllen, also mehr Leute wieder sozusagen bereit zu, vorzubereiten auf eventuell einen Kauf in den kommenden Monaten oder im nächsten Jahr, über eine Art, die wir auswerten können, wo wir wirklich sagen können, wir verstehen grob, wie die Journeys laufen.

00:43:15: und können skalieren mit einem Gefühl, dass so ein Zuversicht gibt, dass es auch komfortiert.

00:43:23: Nicht so schnell wie Google oder Amazon, aber auf Dauer schon sehr wertvolle Kundenkontakte gemacht werden.

00:43:28: Und das haben wir in dieser Saison gemacht.

00:43:31: Und ich habe die grobe Ergebnisse gesichtet und was schon mal sehr erfreulich ist, dass wir sehr viele Targeting-Möglichkeiten hatten und dann auch nochmal nachjustieren und konnten.

00:43:44: und somit sehr gezielt, passend zu uns, Content ausspielen konnte und diese Content dann zu sehr gute, für uns, ab und vor eine bezogene Online-Marketing-KPI eingekauft werden konnte und dann auch dazu geführt hat, dass wertvolle Leads für die tatsächliche Conversion generiert wurde.

00:44:06: Und das ist dann eine Grundlage, die wir in der Zukunft ausweiten wollen.

00:44:12: Nicht nur in Deutschland, aber auch in anderen Ländern.

00:44:14: Aber du kannst dir vorstellen, dass es durch jedes Land in eine andere Phase steckt.

00:44:19: Aber in Deutschland sind wir groß genug, um wirklich auch da anzusetzen.

00:44:26: Und somit wird es zukünftig eine wichtige Rolle geben für diese Connected TV-Strategie.

00:44:35: Super interessant.

00:44:38: Ich muss ja auf jeden Fall eine KI-Frage stellen.

00:44:40: Die KI-Frage, die ich heute dabei hätte, wäre, wenn ich jetzt GPD oder Geminal-Frage nehme, die zehn besten Bluetooth-Speaker unter drei Hundert Euro.

00:44:49: Wie stellt ihr sicher, dass Teufel da vorne auftaucht?

00:44:52: Und Spoiler, ich habe es natürlich nachgeschlagen.

00:44:53: Er taucht auf jeden Fall auf, aber wie geht er daran?

00:44:57: Ja, das wird niemand wundern, dass es eine ganz klare Strategie ist von uns, um da gut positioniert zu sein.

00:45:06: Aber es ist auch nicht eine Strategie, die man ... verabschieden und dann auf einmal ab morgen alles komplett anders macht, um da zu erscheinen.

00:45:16: Ich glaube, viele wissen bereits, wie die Chatbots so ticken.

00:45:20: Und gute Seeo ist schon mal die Basis für auch gutes Geo, sag ich mal.

00:45:26: Und daraus können auch gute Empfehlungen entstehen.

00:45:31: Was wir aber, das ist natürlich interessant zu erwähnen, trotzdem ein bisschen anders gemacht haben als nur Klasse Seeo.

00:45:37: ist darauf zu achten, dass gewisse Medien, die von den Chatbots sehr authentisch und glaubwürdig gesehen werden, dass wir die natürlich berücksichtigen.

00:45:55: Aber es ist tricky, weil alle dann direkt darauf einsteigen.

00:45:58: Ich kann mir was von ein oder zwei oder drei Jahren Gab's auch für OMR diese Erkenntnis, dass Red Hat wichtig ist.

00:46:04: Und wenn dann alle darauf aufspringen, dann ist auf einmal vielleicht Red Hat nicht mehr so wichtig oder das ist für Smooth Advantage weg.

00:46:10: So ist es sehr diffizitiert.

00:46:12: Aber es hilft auf jeden Fall, wenn du am Samstag in der FHZ eine schöne Empfehlung bekommst für deine Soundbar.

00:46:17: Es hilft auf jeden Fall, wenn auf Foren über dich gesprochen wird.

00:46:21: Es hilft weiterhin auch auf jeden Fall.

00:46:25: Wenn du auf Reddit erwähnt wirst, aber es ist auch wichtig, dass du zum Beispiel oft bestimmte Online-Plattformen da bist.

00:46:32: Wenn du nur über den eigenen Shop-Verkaufs ist, ist das schön.

00:46:35: Aber die ganzen Listings auf Medienmarkten Amazon sind auch da teilweise.

00:46:39: Erstens um die Kunde da adäquat zu bedienen, aber auch, damit ein Crawler sieht, dass du die Umgebung in Augeschein nehmst und wirklich berücksichtigt was potenzielle Kunde vielleicht wollen.

00:46:54: Und nicht nur was du als Detucifirma intrinsisch möchtest, nur über den eigenen Webshop verkaufen.

00:46:59: Auch das kann eine Rolle spielen.

00:47:01: Und dann natürliche Contentveröffentlichung, der sinnvoll ist.

00:47:06: Also wir haben sehr viele Artikeln auf dem Blog veröffentlicht, wo viele Experte bei uns am Beteilig sind, die im Endeffekt gar nicht teufel bewähren, aber grundsätzlich Audiowissen.

00:47:18: in die Welt bringen.

00:47:19: Wie baut man ein Heimkino-System auf?

00:47:21: Wie stellt man sich sicher, dass zum Beispiel so ein Mikrofon-Setup vernünftig aufgebaut wird?

00:47:26: Wie kann man einen Plattenspiel ideal installieren?

00:47:29: Wie kann man Platten ideal reinigen?

00:47:31: Sachen, die aus unserer Sicht wichtig sind für unsere Kunden, aber eigentlich grundsätzlich wichtig sind für alle, die diese Art von Geräten mögen.

00:47:39: Und das hat auch sehr geholfen, um dann natürlich eine gewisse Anerkennung dafür zu bekommen.

00:47:45: und das ganze ergänzen wir schön mit Video Content, so genannte Tutorials, die wir machen, wo es bestimmte Serien von uns gibt, die wir natürlich auf unserem YouTube-Kanal haben, aber die grundsätzlich auch über andere Suchantfragen dann ausgespielt werden und dann auch wieder über die KI... dann eine Rolle spielen und bewerkselig, dass du vielleicht hier und da angezeigt wirst.

00:48:11: Ich habe natürlich auch sich prompt abgefeuert.

00:48:14: Manchmal kommen wir, manchmal kommen wir auf Platz eins, manchmal kommen wir auf Platz vier, manchmal kommen wir auch nicht.

00:48:18: Das ist wirklich eine Behänge von, was man fragt.

00:48:20: Aber es ist auch eine große Chance, um diese sehr starke Vertretung im Deutschsprachengenraum über die KI schneller ins Ausland zu bringen, wo man früher immer lokal alles aufbauen musste.

00:48:35: Denken wir, dass es eine Chance für uns gibt, um schneller, lokale Konten ist weiter wichtig, aber vielleicht schneller im Ausland einen gewissen Status zu erreichen, dank der KI.

00:48:45: Und daran arbeiten sehr viele talentierte Leute bei uns, damit wir diese auf Papier eine sehr große Chance für ein DTC-Unternehmen, so gut wie möglich in die richtige Richtung bringen und nutzen.

00:49:00: Wie stark hilft euch international die Fender Kooperation?

00:49:03: Also ihr habt ja mit Fender großer Gitarrenhersteller eine Kooperation gemacht und auch Lautsprecher gelornt.

00:49:10: Ja,

00:49:10: nicht nur gemacht, also wir gemacht und die läuft weiterhin.

00:49:13: Also es ist so, dass viele eine Kooperation kurzfristig machen.

00:49:16: für einmal eine richtige Markenwelle.

00:49:19: Wir haben auch gesehen, dass die Welle die Reichweite stattfand, aber dass wir weiterhin sehr erfolgreich mit denen zusammen kooperieren und eben auch neue Produkte rausbringen.

00:49:29: Reichweite und auch echt Umsätze.

00:49:31: Erfolg für beide Parteien.

00:49:33: Und es hat sehr, sehr geholfen in den Staaten, weil Teufel natürlich da noch nie verkauft hat.

00:49:45: Nicht so einfach auszusprechen ist vom Namen her.

00:49:47: Es gewisse auch exakt mal Vorbehalten gibt in Bezug auf.

00:49:53: was es grundsätzlich bedeutet, wenn man sehr religiös ist.

00:49:57: Somit dachten wir, diese Voraussetzungen sind an sich nicht schlecht, aber lass uns gucken, ob wir die Tür noch raffinierter aufmachen können.

00:50:08: und vergleichen ist, wenn du einen Besuch bringst an Los Angeles und dann in eine Bar gehst.

00:50:15: Ich sag nicht, dass das ein ungeselliger Abend sein wird, aber wenn ein lokaler Guide, ein Freund von dir, der da immer gewohnt hat, auch in der Basis und dich da mit hinnimmt und ich introduziert und da kann ich mir vorstellen, dass du so schneller Anschluss findest und viel mehr Spaß hast.

00:50:31: Und das ist ein bisschen die These dahinten, wir dachten mit Fender.

00:50:35: Auf jeden Fall, einen Fuß in der Tür zu bekommen in den Staaten und diese Tür auch viel eleganter und größer aufmachen zu können.

00:50:42: Und das ist tatsächlich auch passiert.

00:50:44: Die Marke Fender, die Gitarre Marke ist sehr, sehr bekannt, sehr beliebt.

00:50:49: Nicht nur in den Staaten, eine Marke übrigens aus Kalifornien, aus Hollywood, da sitzt sie jetzt.

00:50:57: Aber auch hier in Europa sehr bekannt, auch in Japan.

00:51:00: Ein sehr wichtiger Markt für sie, UK, wo sie zwei große Flexipstores haben.

00:51:04: Und in Frankreich ist sie zum Beispiel noch mal bekannter als in Deutschland.

00:51:08: Und da sie so bekannt ist bei Musikliebhaber, wir auch bei Musikliebhaber und Leute mit grundsätzlich Technische Affinität sehr gut vertreten sind, war das eine sehr schöne logische Kooperation, die wir dann vor drei Jahren sozusagen angestoßen haben, haben die kontaktiert.

00:51:28: Es gab viele Gespräche, sie sind in Hollywood gewesen.

00:51:31: Produkte definiert, entwickelt, auf den Markt gebracht, überprüfen lassen, dürften wir dann auch launchen und haben dann mit nur Fender Extrofor Produkte diese Markteinführung in den Staaten durchführen können und diese gleiche Produkte dann auch in Europa geluncht.

00:51:50: mit dem Hinweis, dass wir in Europa diese Produkte auch unter nur Torfol laufen haben.

00:51:54: Das heißt, es gibt diese Fender-Variante, aber das gleiche Produkt gibt es auch in ein Torfol-Look & Feel.

00:52:01: Und das ist wirklich sehr, sehr empfehlenswert.

00:52:05: Auch für andere Marken, die denken, wie kann ich neue Türe aufmachen, ohne direkt Millionen zu investieren.

00:52:11: Millionen sind in den Staaten trotzdem in Tropfen auf dem heißen Stein.

00:52:16: Da kann man auch hunderte Millionen ausgeben, ohne dass man danach viel weitergekommen ist.

00:52:21: Man muss sehr aufs Gärtn achten und eine Kooperation, wenn sie gut ausgelacht ist, kann wirklich eine große Auskunft sein und wir konnten dann das gleiche im Endeffekt.

00:52:35: Wiederhole hier in Europa und haben noch viel mit Fender zu machen.

00:52:41: Auch natürlich, weil sie komplementär sind.

00:52:44: Sie verkaufen Hitaren und auch verstärken, aber keine Consumer Boxen.

00:52:50: Und das ist somit ein sehr komplementäres Geschäft.

00:52:53: Und sie haben sehr, sehr große Social Media Präsenz.

00:52:57: Und das hat uns auch echt geholfen.

00:52:58: Am Anfang, als wir gelaunchen haben, haben sie auf YouTube, Instagram, über ihre Millionen Follower eingeschautet und uns sehr gehofft und aus, ich sag mal, aus einer Sprungbrettfunktion gab es das schon und das ist so mit Windman für beide.

00:53:18: Sie haben natürlich ein Lizenzgeschäft und wir haben die Möglichkeit, viel mehr Produkte mit Fender darauf zu verkaufen und machen natürlich auch sehr viel PR und davon profitiert Fender natürlich auch wieder, weil sie sind in Zeitgeschriften und in Medien, die nicht nur die Gitarre bewerben.

00:53:37: Was sind denn die größten Produkthighlights für das nächste Jahr bei euch?

00:53:42: In sechsundzwanzig werden wir sehr spannende Produkte rausbringen.

00:53:46: Auch ein paar, wir nennen das Halo Produkte, also Produkte, die die andere Firmen niemals auf den Markt bringen würden, weil alle KPI und alle Statistiken eigentlich sagen, da wissen wir nicht, ob es eine Nachfrage gibt.

00:54:00: Ein bisschen wie Steve Jobs dachte, wir wissen schon, Was der Kunde eigentlich will, der Kunde weiß es selber vielleicht noch nicht.

00:54:07: So, da gibt es ein paar sehr spannende Produkte im Home and Living Bereich.

00:54:12: Es gibt auch eine komplett neue Kategorie, die wir für uns entdeckt haben, wo wir im Produktlaunchen werden.

00:54:20: Und wir werden auch in den klassischen Kategorien sehr, sehr schöne Produktneuheiten bringen.

00:54:26: Das klingt alles kriptisch.

00:54:28: Aber man kann sich vorstellen, dass es noch nicht zu detailliert werden darf.

00:54:32: Aber neue Kategorie, absolute zwei Halo Produkte, die Leute echt umhauen werden.

00:54:38: Positiv natürlich.

00:54:40: Und auch, ich sag mal, bread and butter Geschäft, also neue Kopfhörer wird es auch geben.

00:54:46: Und wir werden auch mit der Marke Fender natürlich neue Wege gehen.

00:54:53: Also es ist noch viel zu erwarten von uns.

00:54:55: Die Pipeline ist voll und wir freuen uns wirklich in den kommenden Monaten das dann auch zu verkündigen über die Teufelkanäle.

00:55:06: Sehr schön.

00:55:07: Klasse.

00:55:08: Du zum Abschluss fragen wir unsere Gäste immer nach den Streaming-Tipps.

00:55:12: Du bist jetzt natürlich an der Quelle des guten Sounds.

00:55:15: Wir brauchen Empfehlungen von dir.

00:55:17: Welchen Musikfilm oder welchen Musikdoku hat den besten Sound?

00:55:20: Was muss ich angucken?

00:55:22: Das ist eine gute Frage.

00:55:24: Da hatte ich.

00:55:26: Also ich persönlich mag natürlich den guten Sound beim Streaming, aber mag zum Beispiel auch Supranos sehr und das ist eher Dialog.

00:55:37: Damit kann man da nicht so weit, aber in den Kinos.

00:55:41: von unseren Stores wissen wir, dass June zum Beispiel sehr gut ankommt.

00:55:50: Das ist wirklich sehr, sehr beeindruckend.

00:55:53: Wir wissen auch, dass bestimmte Konzerte, Royal Albert Hall oder klassische Konzerte auch in der Philharmonie in Berlin, also wenn man die auf Blu-ray bekommt, dass sie wirklich sehr, sehr abhängig von der Musikgenre.

00:56:08: von Musikrichtung, die man mag, echt sehr empfehlenswert sind.

00:56:12: Vor allem die auf Blu-ray, die recent noch remastered wurden, die kann man sich echt anschauen.

00:56:18: Und klassische Filmen, wo dann ein Rennen an so ein Ray-Stad, finde ich, durch eine Innenstadt, also mit Rays, Gläuer oder U-Boot-Szenen, die macht natürlich immer viel Spaß.

00:56:31: Aber ich würde nicht unterschätzen, wie viel man auch genießen kann von gut Dialogen oder von Szenen in der Natur, vor allem jetzt mit Dolby Atmos, die wir auch im Portfolio haben, dass man den Sound über die Decke zurückgestrahlt bekommt oder über die Rearspeaker.

00:56:51: Das müsste man echt in unseren Stores erleben.

00:56:55: Einfach bestellen, schauen wir uns mit Re-Speakers und dann wird Weihnachten schon ein sehr großes Upgrade bekommen.

00:57:05: Sehr schön.

00:57:06: Klasse, vielen Dank für die ganzen Insights-Rob.

00:57:08: Vielen Dank, dass du unser Gast warst.

00:57:10: Es hat supergroß Spaß gemacht und war total interessant.

00:57:13: Sehr gerne, immer wieder.

00:57:15: Du willst mehr in die Digital Marketing-Welt

00:57:18: von morgen eintauchen?

00:57:20: Dann abonniere unseren Podcast oder besuche

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